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Avatar Herr der Elemente?
Seelachs:
Ansonsten leite ich nächstes Wochenende meine erste Spielsitzung Fate Avatar auf Basis von Fate Core.
Leicht abgeänderte Fertigkeitenliste, Extras für Bändiger- und Kampfstile die lose an Kung-Fu Formen in Tianxia angelehnt sind, sonst Fate Core Standard.
Ich kann, sobald fertig, mal ein Dokument mit meinem vollständigen Fate Core Hack für Avatar hier verlinken.
Wie der OP haben wir uns auch für den 100jährigen Krieg als Setting entschieden. Ein guter Hack für die Zeit Korras sollte aber eigentlich höchstens in der Fertigkeitenliste abweichen (wegen der ganzen Fahrzeuge und Technik die da dann eine Rolle spielen).
Meines Erachtens ist Fate (insbesondere Core) auch nonplusultra die beste Wahl, wenn das Spiel sich anfühlen soll wie eine entsprechende Fernsehserie in dem Setting.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Rollenspiel bei irgendeinem Battlemap-RPG o.Ä. dieses Spielgefühl erzeugen soll.
Grandala:
Also ich bin auch grade dabei was mit Fate auszuarbeiten. Ich hab mich jedoch bei den Bändigerfähigkeiten stark vom Fate Handbuch und deren Magie für Dresden Files inspirieren lassen... Habs aber bisher nicht hochgeladen... Ich glaube das könnte nen bissel Probleme mit dem Copyright geben oder???
D. M_Athair:
Ich warte lieber auf Legend of the Elements (powered by the Apocalypse).
Einfach weil sich Charakterhandlungen, -entscheidungen und innerer Bezug der SC dazu sich durch Moves unglaublich gut darstellen lassen. Und nebenbei verzichte ich weitestgehend auf dissoziative Meta-Regeln von denen FATE doch so einige hat.
NARF!:
--- Zitat von: LushWoods am 23.10.2014 | 08:47 ---Ich glaub Shonen - Final Burst wäre eine gutes Werkzeug um so was umzusetzen.
http://rpg.drivethrustuff.com/product/111059/Shonen-Final-Burst?term=shonen&filters=0_0_0_0_40050
--- Ende Zitat ---
Vielen, vielen Dank für den Tipp!
Das System ist tatsächlich richtig geil, vor allem das attributsbasierte Kampfsystem und die Archetypen. Letztere fangen die klassischen Anime-Charakterkonzepte ziemlich kompakt und intuitiv verständlich ein und mit Ersterem läuft der Freeform-Elementkampf fast wie von selbst. Erst da wird einem so richtig bewusst, dass auch in den Serien das Gewinnen / Verlieren im Kampf vor allem durch das Ausspielen eigener Stärken und Abzielen auf Schwächen des Gegners bestimmt wird. Es geht nicht darum, wer die Wasserfontäne besser beschwört, sondern wer schneller erkennt, dass der andere bei Ausdauer-Dauerbeschuss leicht zu Fehlern tendiert oder in seiner Akrobatik schonmal den eigenen Spielraum vergisst.
Dazu passen die Techniques richtig gut ins Konzept. Eine active für den jeweiligen Bending-Style, die anderen für Martial Arts oder Nebenschauplätze (Kriminalistik, anyone? Mako?), die passives geben Ausdauer, Erschöpfung, Kampfkraft, Avatar-Supershenanigans etc. einigen Spielraum und die special / finisher moves für die gewisse eigene Note (Windreitkugel, ik hör dir tapsen...)
Übrigens auch sehr zu empfehlen: kurze Pro-Bending Matches zum Aufwärmen spielen. Machen super Laune und man kommt sehr schnell in das dynamische Kampfsystem rein. Fünfzig Daumen hoch und so!
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