Medien & Phantastik > Lesen
Joe Abercrombie: The Blade Itself
Lord Verminaard:
Mal wieder ein Debüt, mal wieder zu einer Trilogie, drunter macht man’s ja nicht mehr im Fantasy-Genre heutzutage. Hatte es geschenkt bekommen (auf Englisch) und ganz unvoreingenommen gelesen. Was mir gefallen hat: Starke und interessante Charaktere, kein schwarz-weiß, sozusagen Martin-esque; das ist ja offenbar en vogue und ich mag es. Es wird zwar in der dritten Person erzählt, jedoch ist der Sprachstil dem Charakter, aus dessen Perspektive erzählt wird, wunderbar angepasst, dadurch wird sofort eine Beziehung zum jeweiligen Charakter hergestellt, das ist super gemacht. Das ganze ist temporeich und mit (teilweise ziemlich bösartigem) Witz geschrieben, im Englischen Original jedenfalls empfand ich den Schreibstil als größtes Plus. Die Story selbst ist guter Durchschnitt, auf jeden Fall kurzweilig.
Fazit: Muss man nicht gelesen haben, macht aber Spaß. Ich werde mir auch den zweiten Teil zulegen.
Boni:
Die Trilogie ist gut. Ich lese ja eigentlich kaum noch Fantasy, aber die Reihe habe ich verschlungen. Allerdings ist das Ende... anders. Nicht schlecht, aber eben anders...
Samael:
Die Serie ist gut und ungewöhnlich für das Genre in vielerlei Hinsicht. Besonders das Ende ist krass, hat mich doch etwas deprimiert zurückgelassen....
Jestocost:
Ich hab's auch gern gelesen. Lohnt sich schon, aber fand'S jetzt auch nicht so weltbewegen. Im Gegensatz zu "Name of the Wind" von Patrick Rothfuss - das mich wirklich geflasht hat.
Don Kamillo:
Mon dieu, da liest der Jesto die gleichen Bücher wie meiner einer ;)
Von Abercrombe lese ich gerade Band 3 und mir gefällt's sehr, aber an "The Name of the Wind" vom Rothfuss kommen die echt nicht ran!
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