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[Ephorân] Verfolgungsjagden & Co
Falcon:
da Dolge ohne Schelte schon sein Hausrecht zum Bashen nutzen durfte, wage ich auch mal Kritik bzw. Fragen:
Soll das ohne Figuren funktionieren? Wenn der Verfolgte 90° links und der Verfolger 90° Rechts läuft und es danach nach links 90° korrigiert, laufen sie doch im Rechten Winkel voneinander weg (nicht hintereinander, wie ich es aus demBeispiel gelesen habe). Wie zum Teufel hält man dabei die Entfernungen fest, muss man da Trigonometrie anwenden? Da der Verfolger beim Abbiegen immer nur reagieren kann (er sei denn er will den Verfolgten entkommen lassen) und auch noch die Aktion aus der letzten Runde nutzen muss, ist es doch kinderleicht den Verfolger mit 90° Auschweichmanövern abzuschütteln. kann man auch um 57,6° abbiegen?
Und wie siehts mit 10 , 20 Teilnehmern aus, das stell ich mir unspielbar vor?
Thot:
--- Zitat von: Bombshell am 24.05.2009 | 08:33 ---Hallo,
was ist mit dem Bereich zwischen 100 und 1000 Kampfbeteiligten und wie sieht es mit übernatürlichen Fertig- und Fähigkeiten im Kampf mit sovielen Teilnehmern aus?
--- Ende Zitat ---
Für 100 bis 1000 Beteiligte gilt natürlich das Gleiche wie für die genannten "1000 ider 10.000", das waren ja nur beispielhafte Zahlen. ;) Für solche Mengen braucht es entweder ein Massenkampfsystem oder eben (was meiner Ansicht nach besser für das Rollenspiel funktioniert) einen SL, der die Schlacht erzählerisch auflöst und das unmittelbare Umfeld der Spielercharaktere mit dem Kampfsystem spielt.
Übernatürliche Fähigkeiten bei Kämpfen bis ca. 100 Teilnehmer dürften nur dann genauso schnell funktionieren, wenn keiner den Mulitplikator "Patzer" genommen hat - bei Verwendung des Standardmagiesystes gäbe es also beispielsweise etwas mehr Würfelei (weil dann das Nehmen der Zehn nicht zulässig ist). Funktionieren müsste es aber dennoch. Ich habe aber auch das bisher nicht ausprobiert.
Thot:
--- Zitat von: Falcon am 24.05.2009 | 09:19 ---Soll das ohne Figuren funktionieren?[...]
--- Ende Zitat ---
Das hängt von den persönlichen Vorlieben ab - ich habe Kämpfe (und Verfolgungsjagden sind Kämpfe) schon mit Würfeln, Gummibärchen oder einfach mit aufgemalten Kreuzen auf einem Zettel oder gar an einer Tafel mit Magneten dargestellt, aber auch schon ganz abstrakt einfach durch Erzählung und grobe Nennung der jeweiligen Entfernungen wie oben in dem Beispiel. Natürlich sind richtige Pläne mit Miniaturen schick, aber manchmal braucht man den Platz ja auch für Knabberkram und Getränke. ;)
Falcon:
@Figuren: das hätte ich anders formulieren sollen: Wenn es kein abstraktes System gibt (Perlenschnur z.b.), dann muss das mit Figuren und den Regeln eher aussehen wie Tron, denn wie eine Verfolgungsjagd, deswegen wollte ich wissen wie das mit Figuren aussieht.
Und normale Bewegungsregeln sind in Verfolgungsjadgen selten eine gute Idee es sei denn vielleicht man skaliert den Maßstab um (und jetzt stellt man sich mal eine Raumschiffverfolgungsjagd vor) und hat ein Fließband mit Endloskarte auf dem Tisch. Deswegen gibts ja so viele Perlenschnursysteme für Jagden.
Thot:
Ich habe das wirklich noch nie als ein eine eigene Regel rechtfertigendes Problem wahr genommen. Man kann unterschiedliche Maßstäbe verwenden und/oder die Karte mitwandern lassen, das funktioniert sehr gut. Ein abstraktes System scheitert sehr schnell, sobald einer der Akteure eine sonstige Kampf-Aktion ausführt wie im obigen Beispiel die Zauberin Krisis: Da braucht man genaue Entfernungen, scheinbare Relativgeschwindkeiten und eine Aussage darüber, wer wen überhaupt sehen kann.
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