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[Ephorân] Verfolgungsjagden & Co

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Falcon:

--- Zitat ---Da braucht man genaue Entfernungen, scheinbare Relativgeschwindkeiten und eine Aussage darüber, wer wen überhaupt sehen kann.
--- Ende Zitat ---
Bis auf das Sehen kann man das problemlos mit einem abstrakten Modell mit Markern darstellen.
Wobei das Sehen eingeschränkt möglich ist, wenn man die Hindernisse durch die Marker in entgegengesetzter Richtung laufen lässt.

Eine Lösung, um eine Karte in alle vier Himmelsrichtungen mitwandern zu lassen (wobei das aktuelle Areal ständig nachgezeichnet wird), wobei die übrigen Lappen dann vom Tisch hängen, fällt mir jetzt nicht ein. Man könnte sich vielleicht einen Stapel Maps zurecht schneiden und den alten vom Tisch nehmen, aber so fächert das Areal auch nur Schachbrettartig auf und es gibt Probleme wenn einer über den Tisch geht und der andere noch auf der alten Karte sitzt. Mach das mal mit 20+Figuren.

diverse Andere Optionen kann man sich bei der Änderung des Maßstabs auch abschminken. Wenn z.b. ein Läufer ein Fahrzeug abfangen will (und er geographisch die Chance dazu hat), dann fummelt man da im mm-Bereich rum, während die Fahrzeuge vielleicht im cm Maßstab fahren. Zudem stimmen die Größenverhältnisse der Figuren ja nicht mehr, die schrumpfen und wachsen ja nicht mit.

Ich kenne das Hauptsächlich von GURPS, daß grandios darin scheitert weil sich die Autoren einfach denken: "Die wollen eine Verfolgungsjagd machen? Hey, dann lass die doch einfach Kreuz und Quer die Bewegungsregeln nutzen."    

Man muss dem schon irgendwie Rechnung tragen, daß man bei Jadgen viel größere Reichweiten zurück legt als in normalen Kämpfen. Es gibt einen Grund warum die meisten Kämpfe mit Miniaturen meistens statisch kaum über den Tischrand hinaus gehen, obwohl das "realistischerweise" oft unplausibel ist: Es ist einfach lästig das Areal ständig zu erweitern (und was ist wenn sich Figuren weiter voneinander trennen als der Tisch lang ist?). Bei Verfolgungsjadgen kann man sich das aber nicht erlauben, es sei denn man lässt die Leute im Kreis laufen/fahren.

aber hey, ich bin kein gelernter Rollenspielautor. Ich bin nur Spieler und abhängig von deren genialen Einfällen.

Thot:

--- Zitat von: Falcon am 24.05.2009 | 11:08 ---Bis auf das Sehen kann man das problemlos mit einem abstrakten Modell mit Markern darstellen.

--- Ende Zitat ---

Dann tu das doch. :)

Mir sind solche Systeme immer grandios auf den Keks gegangen, aber de gustibus non est disputandem.

Falcon:
tue ich ja auch. Es ist ja auch kein Beinbruch und nehm's auch nicht übel aber ich muss es als potentieller Kunde und Freund von Universalsystemen halt wissen, das Ephoran keine Verf.jadgen darstellen kann um entscheiden zu können ob es was für mich ist.

Allein auf das Wort Universal- verlasse ich mich nicht mehr, deswegen habe ich nachgehakt. Naja, und schliesslich zu Recht.

Thot:
 ::)

oliof:
Halten wir also als Antworten fest

– Die Ephorân-Regeln sind auf Gefechtssituationen mit kleinen und mittleren Teilnehmerzahlen (bis ca. 50 Charaktere) ausgelegt.
– Die Regeln für Bewegung und Kampf können für Verfolgungsjagden genommen werden.
– Es gibt noch keine Massenkampfregeln, hier wird empfohlen den größeren Zusammenhang bei Schlachten erzählerisch aufzulösen.

Es fehlen noch Betrachtungen zum Thema Infiltration, aber ich schätze, dass da eine ähnliche Antwort gilt wie bei Verfolgungsjagden und Schlachten: Erzählerische Auflösung und die Anwendung der vorhandenen Regeln werden (derzeit?) einem abstrakten System vorgezogen. Korrekt?

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