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[D&D 3.5] Wie bringt man Einsteigern das System nahe?

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Skele-Surtur:
Soweit englisch kein Problem ist: ICH hab noch Bücher abzugeben >;D.
Aber mal Spast bei Seite: Abenteuer kenn ich keine, habe 7 Jahre mit selbstgebautem geleitet. Aber auf Stufe 1 ist das ja kein unlösbares Problem: Da ist eine alte Ruine im Sumpf, eine Karte und Gerüchte über große Schätze. Wenn ein Do-Goody dabei ist gibts auch noch Gerüchte über irgendwas böses oder zumindest für die ansässige Bevölkerung gefährliches. Dann ab dafür. Das sollte für zwei Sitzungen reichen und spätestens dann habt ihr euch doch sicher auf ein Setting geeinigt.
Gefährliche Sümpfe und alte, monsterverseuchte Ruinen sehen in allen D&D Settings gleich aus. Sobald das abgehakt und die Spielergruppe Stufe 2 oder 3 ist kannst du dann anfangen mit Story zu arbeiten, das reicht vollkommen aus. Am Anfang sind die eh noch damit beschäftigt das System kennen zu lernen.

Shihan:
@Selganor:
Glücklicherweise besitze ich die 3.5er Regelwerke schon. Hab sie damals abgegriffen, bevor die Preise so dreckig in die Höhe gingen.
Was Hintergrund angeht, wären da noch Eberron CS, Eberron PHB und Sharn-City of Towers. Von FR hab ich nichts, kann mir das aber zur Not leihen, wenn ich's nirgends mehr finde.
Auf einen der beiden Hintergründe wird's hinauslaufen. Ob sonst noch Zusatzmaterial vonnöten ist, weiß ich noch nicht.

@Windjammer: Sprachliche Barrieren gibt es nicht. Meine Bücher sind sowieso die englischen Versionen und in der Gruppe kommt damit jeder zurecht (hab sie schonmal rumgegeben, damit die Spieler sich das ansehen können). Von daher freue ich mich auf deine Empfehlungen.

@Feuersänger und Surtur:
Danke, ich glaube, ganz simpel anzufangen, wie im Sandkasten, ist wohl am sinnvollsten.

bobibob bobsen:
Ich habe gerade die Freihafen Serien mit einer 1.level Party angefangen und das geht ganz gut. Ist als einstieg wirklich geeignet.
Kämpfen, suchen, ein wenig Diplomatie und alles in einer Geschichte die nicht zu kompliziert ist und pro Teil an einem bzw zwei Abenden abgeschlossen werden kann.

Meiner Meinung nach für deine Zwecke gut geeignet.

Windjammer:
Super, dann gibt es ja viele Möglichkeiten.

Wenn es um eine Einführung in das System geht, und sonstige Kriterien (v.a. beim Anspruch an den Abenteuerinhalt) erst mal unwichtig sind, kann ich Scourge of the Howling Horde von Gwendolyn Kestrel (Firma: WotC) empfehlen. Das ist für den "Ich leite das erste mal D&D 3.5!"-Spielleiter geschrieben worden. Ein wenig schwieriger zu leiten, dafür ausführlicher (für Stufen 1-6), wäre die Kampagne Shattered Gates of Slaughtergarde, auch von WotC und dementsprechend eindimensional bei der Rahmenhandlung.

Wenn andere Kriterien dennoch eine Rolle spielen, das Abenteuer inhaltlich auch was hergeben soll, und Du klassisches D&D-Gefühl Marke "Keep on the Borderlands" aufkommen lassen willst, wäre folgendes meine erste Wahl:



Kannst Du günstig bei amazon.co.uk beziehen. Ulisses hat das Teil auch übersetzt, und eine (wenngleich leicht unterkühlte) Rezension davon ermöglicht es auch, Dir ein Bild davon zu machen. Insofern würde ich Dir auch einen Blick auf diese "Visuals" empfehlen, die die Stadt Wildsgate darstellen, die in diesem Abenteuer eine zentrale Rolle spielt.

Weitere Tips: The Adventure Begins, auch aus dem Hause Goodman Games, und Burnt Offerings von Paizo. Letzteres ist aber für Einsteiger mMn nicht so ideal.

[Edit.] Übrigens, meine Tips eigenen sich besser mit FR umzusetzen als Eberron. Wenn Dir Eberron gefällt, würde ich einfach mit dem Abenteuer im Kampagnenbuch anfangen. Wenn Dir das Abenteuer darin gefällt, kannst Du ja die hier begonnene Tetralogie fertigspielen, also Shadows of the Last War, Whispers of the Vampire Blade, und Grasp of the Emerald Claw kaufen.

Wolf Sturmklinge:

--- Zitat von: Shihan am  9.06.2009 | 13:17 ---Gibt es Probleme mit Spielern, die von anderen Systemen kommen? (Vom stereotypen "D&DisnurmoschenundhatkeinRollenspiel"-Gesülze mal abgesehen...)
--- Ende Zitat ---
Ja, die gab es und in meinem Fall baute sich der Spieler dann auch den übelsten Munchkinchar und wurde am ersten Spielabend getötet.

D&D 3.5 hat sehr viele Kampfregeln und nebenbei kann man damit ordentlich powergamen. Das ist aber imho kein Systemfehler, sondern liegt lediglich an dem jeweiligen Spieler. Klar, wenn's einer macht, kann das eine Lawine mit sich ziehen, aber das soll ja bei DSA nicht anders sein.

Mit den drei Grundbüchern (Spielerhand, Spielleiter Handbuch und Monster Kompendium) hast Du eigentlich alles, was Du für einige spaßige Spielabende brauchst.

Ich habe zwar kein einfaches Abenteuer für Dich, aber ich habe Dir eine Zusammenfassung der verschiedenen Kampfmanöver (sozusagen eine Schritt für Schritt Anleitung) angehängt. Als ich vor 3 oder 4 Jahren eine Gruppe hatte, die nur aus D&D Neulingen bestand, habe ich für jeden Abend ein oder zwei dieser Manöver eingebracht, bis die Gruppe diese adaptiert hat. Ich hoffe das hilft Dir ein wenig, durch die erweiterten Kampfregel zu steigen.

Ich beginne zwar grundsätzlich eine neue Kampagne auf einer höheren Stufe als der Ersten, in Deinem Fall würde ich Dir aber dazu raten, denn es ist etwas besonderes, wenn man noch so verletzlich ist. Später fürchtet man sich dann vor den "Save or Die" - Effekten, aber ein metallischer Gegenstand in den Händen des Gegners ist niemals so beeindruckend wie auf der ersten Stufe. (;

Schau Dir am Ende des Monster Kompendium's die Liste mit den Herausforderungsgraden (HG) an und wähle nur solche, die einen HG von unter 1 haben und als ersten Zwischengegner stellst Du dann etwas mit HG 1 oder 2 hin. Achte auf die Größe der Gegner, große Kreaturen können auf Stufe 1 auch schnell mal einen Charakter mit einem Schlag ins Reich der Träume/des Todes schicken.

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