Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D 3. SL Manipulation Selbstbetrug?
Wawoozle:
--- Zitat von: Feuersänger am 21.07.2009 | 16:18 ---Psst. Ogern widerspricht man nicht.
--- Ende Zitat ---
*schluck*
Oberkampf:
Hmmm, also ich kann mich an einige "alte" D&D Sachen erinnern, die aber genauso encountermäßig aufgebaut waren.... irgendwas mit "Swords of the dales" oder so ähnlich, hab den deutschen Titel nicht mehr im Kopf. Außerdem die große Wüstenkampagne, wenn ich mich nicht irre (hab die Dinger ausgemottet, kann darum nicht nachschlagen und meine These überprüfen).
Wenn natürlich die Gestaltung von encountern schon als SL Manipulation gilt, wo hört das dann auf ? Tabellen erschaffen sich auch nicht aus dem Nichts...
6:
@Tümpelritter:
Zuerst: Sword of the Dales ist von 1995. Wir reden hier von den ALTEN Sachen aus den 70-er und frühen 80-er. Es gab da Mitte der 80-er eine Entwicklung, die von vielen "Old-School"-Spielern schon als "Untergang des Abendlandes" angesehen wird. Nämlich das die Abenteuer zu reinen Geschichtserzählungen "verkommen" sind (Die Dragonlance-Abenteuerreihe war da ein herausragendes Beispiel). Darunter wird Sword of the Dales wohl auch fallen.
Als Zweites:
Nicht die Gestaltung von Encountern, sondern die Gestaltung als Encounter-Kette ist das Problem. Auch geht es nicht um SL-Manipulation als solches, sondern um den Einfluss den die Spieler auf die Spielwelt haben können.
Glgnfz:
Das Posting verstehe ich nicht. (EDIT: Also das tümpelige, nicht das "dazwischengeschriebene".) >;D
Natürlich sind auch alte Abenteuer "encountermäßig" aufgebaut - indem sie sagen was wo wann passiert.
Die Grundannahme ist einfach nur eine andere: Diese "Encounter" (Gott! Ich hasse dieses Wort!) sind nicht zwangsläufig da, um geschafft zu werden / oder zumindest zu jedem zeitpunkt geschafft zu werden.
... außerdem ist "Sword of the Dales" ein Abenteuer für AD&D 1E, da war schon viel Wasser den D&D-Fluss hinabgelaufen.
Oberkampf:
@Glgnfz
Du verstehst mein Post deswegen nicht, weil ich in meiner naiven Annahme den Fehler gemacht habe, "Sword of the Dales" (3 Abenteuer in Serie, glaub ich) für ein altes Abenteuer zu halten (was Christian Preuss ja korrigiert hat). Mit meinem Post wollte ich darauf hinweisen, dass es schon "früher" (also irgendwann zwischen Steinzeit und 4E) D&D-Abtenteuer gab, die als Kette von Begegnungen/Szenen aufgebaut waren. [Und die zum Teil wirklich schlimmes "Railroading" enthielten, ich erinnere mich an so komische Abenteuer mit CD-Begleitung, da war auch was mit Bernstein (Amber) dabei.] Die uralten Sachen (70er - 80er) kannte/kenne ich nicht, darum ist mir dieser Fehler passiert.
Der andere Fehler, der mir passiert ist, liegt darin, in den anderen Thread über das Würfeln hineingesehen zu haben.
Aber da ich jetzt weiß, dass das Abendland schon in den 80ern untergegangen ist, als ich noch friedlich pubertierte Midgard spielte, sehe ich mit weniger Sorgen in die Zukunft (des Rollenspiels).
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