Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D 3. SL Manipulation Selbstbetrug?
Falcon:
Zustimmung zu Preuss:
man muss auch nicht immer so tun, als wäre man als SL dafür verantwortlich die SCs aus allem rauszuholen. Es liegt schliesslich auch in ihrer Verantwortung sich gut vorzubereiten.
Wenn man als SL ein Drachenabenteuer plant (mit Drachen level SC+10) und die Helden gehen einfach rein und greifen an weil sie denken, der SL wird das schon angepasst haben, dann läuft eben was falsch. Selber mitdenken und Informationen einholen und sich vorbereiten ist da die Lösung (ich gehe hier mal davon aus, daß die Spieler WISSEN, daß unschaffbare Kämpfe passieren können, denn natürlich behaupten die Dorfbewohner immer, daß der Drache gefährlich ist), das sind alles Aufgaben, die nur die Spieler machen (müssten).
Ich halte Bestrafungen bei Charaktertod nicht unbedingt für Notwendig. Alle, die ich kenne tun auch so alls mögliche um ihre Helden am Leben zu behalten. Wir machens meistens so, daß man sich aussuchen kann mit wieviel XP man wieder einsteigt, dafür gibt es aber auch "Aufhol XP".
Ich nehm z.b. immer weniger, weil ich es mag mir die XP zu verdienen.
ich hatte auch noch nie einen TPK (mind. einer hat immer überlebt), so daß ich das abgebrochene Abenteuerproblem nicht kenne. Aber ja, Bösewichte nehmen Helden SEHR oft gefangen, die sind halt nicht so blutrünstig ;)
Funktionalist:
@Aya Aschmahr
Lange nicht gelesen! ;D
@topic
irgendwie habe ich übersehen, dass es sich um DND3.5 handelt und nciht um ein System, dass einem genug Freiräume lässt, was negative Konsequenzen für die CHars angeht.
Ich glaube mittlerweile, dass der durchschnittliche DnDler darauf trainiert ist, sich über jeden überlebten Encounter zu freuen und über eine geschichte, in der sein Char richtig was reißt, in Freudentränen auszubrechen.
Irgendwie wäre ich stinkig, wenn ich durch Würfelpech von den ersten Kanalratten totgebissen würde...gegen eine fiese Krankheit und vielleicht sichtbare Spuren hätte ich allerdings nichts.
Vielleicht sind das keine SPuren, die in handfeste Zahlen übersetzbar sind (in dem System), aber sie haben meinen Char verändert und gezeichnet und das ist das wichtige.
An den Würfeln drehen ist arm. Habe das schon oft bemerkt und immer war der SL dder MEinung, das würde nciht auffallen...ja, ne. Ist klar.
Oft hatte ich auch nichts dagegen, da ein Tod in einer kneipenschlägerei echt kein würdiges Ende für einen drachentötenden Hügeltroll wäre...
Da ist ein lästiges Gerücht und der Rausschmiss aus allen örtlichen Kneipen viel fieser für den Spieler.
ssers,
Alex
Oberkampf:
Die Frage nach den zu harten Begegenungen kann man auf verschiedene Weisen auffassen.
Wenn ich zum Beispiel eine fiese Begegnung in mein Abenteuer einbaue, die die Spieler bei normalem Würfelglück nicht durch Kämpfen überwinden können, versuche ich mich, an einen persönlichen SL-Ehrenkodex zu halten:
1) Es muss im Spiel eine gute Chance bestehen, dass die Charaktere von der Gefährlichkeit der Begegnung wissen.
(Grund: sonst ist es unglaubwürdig, dass die ansonsten vor keiner Herausforderung zurückschreckenden Helden einem Kampf aus dem Weg gehen.)
2) Es muss am Tisch auch für die Spieler deutlich werden, dass ein Kampf wahrscheinlich zum TPK führt.
(Grund: Manche Spieler neigen dazu, Warnungen vor Gegnern im Spiel als "Atmosphäre" abzutun.)
3) Es muss in meinen Spielleitervorbereitungen mindestens einen denkbaren Weg geben, die Begegnung zu vermeiden oder ohne Kampf durchzustehen.
(Grund: eigene Erlebnisse, wo SL die Gruppe bei verschiedenen Versuchen auf die NAse fallen ließen, und als man sie nach dem Spiel fragte, wie man die Begegnung hätte lösen sollen, nur mit den Achseln zuckten. Das ist Mißbrauch der SL-Position.)
4) Wenn die Spieler nicht auf meine "vorgefertigte Lösung" kommen, aber selbst eigene Ideen einbringen, muss diesen eine großzügige Chance eingeräumt werden.
(Grund: Spieler können gute Ideen entwickeln, wenn man sie lässt, warum soll ich sie also auf meine Pläne festnageln?)
Wie gesagt, mein persönlicher Ehrenkodex, der auch mal ins Schlingern kommt, sich aber bislang als guter Kompass beim Leiten erwiesen hat.
An dieser Stelle 4) ist es vielleicht wirklich Jacke wie Hose, ob ich Würfel oder SL-Entscheidung als Zufallsgenerator nehme. Ich lasse nur gerne die Würfel rollen, um einen Satz mehr "Zufall" hineinzubringen.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Christian Preuss am 22.06.2009 | 09:35 ---Genau darum geht es: Egal was Du würfelst, Du kannst nicht verlieren, da Dein Charakter durch einen Würfelwurf nicht sterben kann.
--- Ende Zitat ---
Ob ein Charakter durch Würfelwurf sterben kann oder nicht, hat NICHTS mit SL Manipulation zu tun!
Pirates of the Spanish Main ist zum Beispiel ein RPG, in dem der Char durch Würfelentscheid nicht sterben kann. Gleichzeitig ist es aber auch ein RPG, in dem der SL relativ wenig Einfluss hat.
Vielleicht wird dir dadurch klar, dass SL Einfluss und SL Manipulation nichts mit Charaktersterblichkeit zu tun hat:
Ob du eine Hohe oder niedrige Charaktersterblichkeit hast, hat nichts damit zu tun, ob du dich eher durch den SL oder lieber durch Würfel manipulieren lässt.
Und jetzt schauen wir nochmal auf den Topic: Es geht um SL Manipulation.
Es geht nicht um Charaktersterblichkeit.
--- Zitat ---Charaktertod = Niederlage.
--- Ende Zitat ---
OMG
Das ist so falsch, wie sonst was. Aber dich hier über deinen Fehler aufzuklären, würde tatsächlich den Rahmen des Threads sprengen.
6:
@Eulenspiegel:
Nachdem Du mir jetzt auch noch erklären willst, dass meine Art Spass im Rollenspiel zu haben falsch ist und vorher immer wieder versucht hast von der eigentlichen Diskussion abzuweichen, ist eigentlich jedes weitere Posting müssig.
Hier übrigens mein erstes Posting im Thread. Das wirst Du nicht gelesen haben. Wahrscheinlich hast Du hier im Thread einige Postings nicht gelesen. Ist aber egal.
Viel Spass beim weiterdiskutieren.
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