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[L5R] Was ist stark, was ist nicht stark?
Ein:
--- Zitat ---mit einem Doji reden zu wollen ist dagegen völlig aussichtslos, da kann man fast nur verlieren.
--- Ende Zitat ---
Naja, irgendwie müssen die ja überleben, wo ihr Gebiet vor allem aus Lustgärten, Teezeremoniehäusern und Theatern besteht. ;)
Skele-Surtur:
Tja, das sollte aber auf jede Höfling-Schule zutreffen. Tut es aber nicht. Ein Yoritomo-Courtier ist genauso ein unfähiger Kämpfer wie ein Doji, nur kann er sonst auch nichts... ausser Leute einschüchtern, was bei L5R aber nicht besonders häufig passiert, vor allem nicht bei Hofe. Ein ähnlicher Müll ist der Ikoma Omoidasu.
Ein:
Natürlich kann man auch am Hof Leute einschüchtern, man sollte das nur etwas geschickter machen. Ich empfehle dir da einfach einmal z.B. einige neuere Hongkong-Filme zu anzusehen (z.B. div. Johnnie To oder Andy Lau Filme). Ich weiß echt woher die Idee kommt, dass Asiaten nur nett wären. Bestechen, Einschüchtern, Bedrohen, Verführen sind alles ganz normale Verhandlungstaktiken, auch in Asien, und damit auch in dem nach asiatischen Filmen erdachten L5R.
Skele-Surtur:
Asiaten sind nicht nett. Das ist nicht der Punkt. Aber meistens läuft es eben eher über Bestechung oder eine subtile, aber handfeste Drohung. In beiden Fällen kommt Deceit (intimidate) nicht ins Spiel, denn greifbare Drohungen, wie es so schön erklärt wird, verängstigen das Ziel oder nicht, da wird nicht gewürfelt. In dem Moment wo das Skill benutzt wird kann man seinen Arsch drauf verwetten, dass man zum Duell gefordert wird, worin ein Yoritomo-Yojimbo leider nicht brilliert. Der Kakita-Duellist, den sich der Doji hält aber durchaus.
Man macht sich auf diese Weise einfach viel zu schnell viel zu viele Feinde, abgesehen davon, dass die Schule nicht mal in ihrem Spezialgebiet wirklich toll ist.
Sich vollkommen auf eine Emphasis eines Skills auszurichten ist einfach Müll. Die Schule bringts nicht.
Abgesehen davon war es nur ein Beispiel.
Anubis:
[summon undead-thread]
*success*
Da ich persönlich L5R sehr liebe will ich kurz auch mal was zu dem Thema ablassen - auch wenn es wahrscheinlich nur wenige interessiert. ~;D
Der Vergleich der einzelnen Schulen hinsichtlich ihrer "Stärke" ist meiner Ansicht nach eher irreführend. Der Vergleich der Schulen hinsichtlich ihrer allgemeinen Verwendbarkeit - wie schon angedeutet im Beispiel der Yoritomo-Courtier-Schule - bringt einen da weiter.
Ein Beispiel; die Mirumoto-Bushi-Schule bringt dem Spieler: Boni auf Angrif, Boni auf Verteidigung (TNtbh) und zusätzliche Attacken (und zwar früher als jeder andere und auch eine mehr am Ende), d.h. diese Schule bietet verschiedeneste unkonditionale Boni, was ihre allgemeine Anwendbarkeit sehr gut aussehen lässt.
Im Gegensatz dazu sind andere Schule sehr viel spezialisierter. Beispiel; die Bayushi-Bushi-Schule ist vor allem eines: schnell. Die Schule gewährt keine Boni af Angriff oder Verteidgung, ermöglicht aber nette Tricks (durch Boni auf Entwaffnen, spezielle Finten und konditionale Bonus-Attacken). Sie ist nur dann stark, wenn die Möglichkeit besteht, diese Fähigkeiten auch zum Tragen zu bringen - was zum Bsp. bei dem speziellen Finten-Manöver mir noch nie passiert ist. Auch die "Immunität" der Schule gegen den Vorteil Combat Reflexes (möglicher Ini-Austausch) kommt nur zum Tragen, wenn der Gegner diesen Vorteil hat und/oder ihn gegen den Bayushi einsetzen möchte. Anders ausgedrückt: die Schule ist "stark" (und meiner Ansicht nach wunderbar gelungen) aber ihre allgemeine Verwendbarkeit ist mies.
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