Medien & Phantastik > Sehen
Public Enemies
Suro:
Den Film kann man angucken, muss man aber nicht. Am unangenehmsten sind mir die Charaktere aufgefallen, in vielen Fällen (gerade bei einem historischen Bezug) viel zu flach. Musik ist mäßig. Bild erinnerte mich manchmal etwas an nachgestellte Szenen für Dokumentationen, ist aber auch manchmal recht schick. Feuergefechte waren eigentlich immer ganz schön. Der Fluss hätte auch sauberer sein können, hätte man einen richtigen Actionfilm machen wollen.
Im großen und ganzen würde ich den eher mal auf DVD angucken, als im Kino, wenn man nicht unbedingt Fan des Szenarios ist oder sowieso ins Kino geht und halt was zum Anschauen braucht ;)
Berlin-Raoul:
Ich rate Dir, geh rein :) Für mich war es einer der besten Filme dieses Jahres, ich teile die obige Kritik gar nicht. Johnny Depp spielt Dillinger großartig.
Lediglich etwas aufgestoßen ist mir, dass das FBI voll böse und Dillinger voll gut war.... Allerdings weiß ich fast nichts über die Zeit, um dies historisch irgendwie beurteilen zu können.
MfG Raoul
Medizinmann:
Die Alternative wäre G.I.Joe
Wo hätte Ich mehr Spass ?
mit Spass-in-den-Backen-Tanz
Medizinmann
Thalamus Grondak:
Ich fand ihn Genial, die mit mir drin waren fanden ihn Langweilig, es kommt ganz drauf an worauf man steht. Besagte Kameraführung hat mein chef auch bemängelt. ich finde es Super getroffen. Sie haben versucht etwas vom Flair des guten alten Gangsterfilms einzufangen und es IMHO auch geschafft, man muss sich halt drauf einlassen.
Wer einen Actionfilm erwartet sollte draußen bleiben. Ich würde es Gangster-Doku-Drama nennen.
scrandy:
Also ich habe ihn am Donnerstag gesehen, war während der Vorstellung richtig begeistert, zum Ende flachte meine Beigeisterung dann deutlich ab und den Schluss fand ich dann nur noch schlecht.
Warum?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Dillinger und seine Freundin wurden gut gespielt und bekommen auch die entsprechende tiefe. Die Nebendarsteller (auch der Gegenspieler gespielt von Christian Bale) bekommen allerdings kaum Profil. Man hat die ganze Zeit das Gefühl in einem Film zu sein, der nicht weiß wohin er will. Zum Teil ist er pro Dillinger zum Teil gegen ihn, es gibt keinen richtigen Spannungsbogen keine wirkliche Prämisse und nach den 2 1/4 Stunden ist eigentlich vergleichsweise wenig gesagt worden.
Wahrscheinlich liegt das auch an dem klaren Vorbild des realen Dillinger. Aber ich bin der Meinung das gerade der Schluss extrem von einem nicht ganz korrekten aber guten Spannungsbogen profitiert hätte. Und statt der ein oder anderen überlangen Schussszene hätte man die Motivationen der Nebendarsteller besser in Szene setzen müssen und statt einer vollständigen Biographie einen guten Plot schreiben sollen, den man gerne verfolgt.
So war mir das zu wenig um ihn wirklich zu mögen aber auch zu viel um den Film einfach abhaken zu können. Schade eben, ein guter Film der hätte großartig sein können. Wie viele andere auch.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln