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Avatar (nicht der "Last Airbender")

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Falcon:
Zustimmung.

Und im Grunde tötet Avatar ja selbst das spirituelle und magische mit seinen Wissenschaftlichen Erklärungen (USB Stecker, Nervensystem als organischer Speicher, Gaia Hypothese) relativ flächendeckend alles ab, ohne das Fragen offen bleiben (von daher finde ich auch eine Trilogie sehr überflüssig).
Das ist aber auch so eine Mode, die Avatar nur übernommen hat (so richtig ist mir das zuvor bei Underworld mit seinen biologischen Blutserklärungen aufgefallen).

naja gut, mich interessiert immer noch wie die Steininseln fliegen können, wenn selbst die Wasserfälle runterfallen und die Vögel abstürzen können. Das wäre ja mal was für eine Fortsetzung  :P

Heinzelgaenger:
Eine wichtige Frage bleibt schon offen.
Was passiert denn mit den Menschen und ihrem Import? Kommen die wieder und reissen den Navi richtig den A. auf? Nichts weltbewegendes, aber auch nicht weniger als nach dem '77 (?) Star Wars . Eigentlich sogar mehr, die Rebellen scheinen nicht so schwach wie die Navi.

Was genau Gaia jetzt ist, auch nicht sooo klar.

Die Steine fliegen warsch. weil da eben besagtes Mineral oder Isotop? (kein Plan) drin ist.

edit: und was mit den restlichen Menschen passiert, wäre auch interessant.

Heinzelgaenger:

--- Zitat von: Teylen am 28.01.2010 | 17:44 ---Die Botschaft passt vom Zeitpunkt jedoch wesentlich besser in die 90ziger.
In denen es neben Klassiker auch eine ganz Welle an Filmen gab die es nach ahmten.
Da gab es Filme wie "Der mit dem Wolf tanzt", "Ferngully", "Pocahontas", "Gorilla im Nebel" und dergleichen mehr. In diesen Reigen fuegt sich Avatar ein ohne auch nur einen weiteren Aspekt zu ergaenzen. Selbst aus dem eigentlich guten Ansatz wie dem "USB-Stecker" wird nichts gemacht was in Pocahontas nicht schon an Ethno-Kitsch dagewesen waere.
Sie fuehlen sich mit der Natur und ihren Reittieren verbunden, Ende der Vorstellung / Auskostung der Moeglichkeiten.

--- Ende Zitat ---
Aber hier ist es real. Sie fühlen sich nicht nur verbunden, sie sind es. Und es erstreckt sich auf viele Tiere, in beide Richtungen. Der Dschungel hat eine Bewusstein.

--- Zitat von: Teylen am 28.01.2010 | 17:44 ---Heisst inhaltlich ist Avatar nicht mehr als "Der mit Pocahontas im nebligen Ferngully tanzt".
Da inhaltlich die Originalitaet fehlt kann es auch keine Nachahmer geben.
Avatar macht, meiner Meinung nach, genau ein Ding extrem gut:
Er gewaehrt dem Massenpublikum [das sich fuer Coraline oder Up zu alt fuehlte] das erste grosse 3D Film Erlebnis und regnet das in einem realistisch wirkenden Effektfeuerwerk ab.

--- Ende Zitat ---
Up war sehr cool, hat mich 3d mässig 0 umgehauen.
Avatar ist schon wegen dem interessanten Helden und dem Körpertausch wesentlich innovativer als alle anderen Pocahontas-Streifen.

--- Zitat von: Teylen am 28.01.2010 | 17:44 ---Titanic ist doch auch nicht beruehmt geworden weil Cameron dem bekannten Schiffsdrama irgendeinen einen neuen Aspekt haette abgeringen koennen, sondern weil er fuer damalige Verhaeltnisse so richtig fett mit CGI klotzte.
Selbst bei Jurassic Park war "Fett! Saurier" laenger das Thema als "oh welch interessanter Klon technischer Ansatz und welche Wissenschaftskritik". Obwohl die Story eine Idee kreativer war.
"Die edlen Wilden" haben und sind immer im Recht.
Seit sie von Karl May als Konzept erfunden wurden.

--- Ende Zitat ---
Bei Karl May war es aber umgekehrt, sein Alter Ego hat alle Wilden grundsätzlich belehrt, denn die waren eher beschränkt

--- Zitat von: Teylen am 28.01.2010 | 17:44 ---Von Pocahontas, Wolf taenzern, letzten Mohikanern und was sonst noch so ueber den Bildschirm flimmerte. Es gehoert zur Definition dazu. Auch das sie gewinnen. Haetten sie mal verloren, waere es etwas neueres. Wobei .. Last Samurai, verdammt.

Nu und allzulange bleibt der vermeintlich behinderte Held nicht beeintraechtigt.

--- Ende Zitat ---
Er ist bis zum Schluss ein Rollstuhlfahrer, welcher dazu die Luft nicht atmen kann. Das ist an sich interessant und bietet viel Patz für Stoff.

Bluerps:
Ich meine gelesen zu haben, das in irgendeinem zusätzlichen Avatar-Werk (Comic, Computerspiel, ich weiß es nicht mehr) erklärt wird, das die Menschen gar keine andere Wahl haben, als nach Pandora zurückzukehren, weil das Unobtanium für irgendwas auf der Erde fürchterlich wichtig ist, und die früher oder später untergeht, ohne das Zeug.


Bluerps

Teylen:

--- Zitat von: Einzelgaenger am 28.01.2010 | 20:48 ---Aber hier ist es real. Sie fühlen sich nicht nur verbunden, sie sind es. Und es erstreckt sich auf viele Tiere, in beide Richtungen. Der Dschungel hat eine Bewusstein.
--- Ende Zitat ---
Das der Dschungel bzw. der Planet ein Bewusstsein hat kommt nur leider gar nicht rüber.
Nun und die reale Verbindungen zu der Umwelt war auch bei Indianern gegeben, die abgesehen von ihrem Glauben auf die Natur angewiesen sind.


--- Zitat ---Up war sehr cool, hat mich 3d mässig 0 umgehauen.
--- Ende Zitat ---
Was, meiner Meinung, daran liegt das Avatar zeitweise die 3D Technik einsetzt wie man es von Erlebnis Park Attraktionen gewohnt ist. Immer mal wieder Sachen Richtung Zuschauer werfen oder ganz plakativ in den Raum stellen.
Da fand ich den eher unaufdringlichen Einsatz wie bei Up oder Coraline besser.


--- Zitat ---Avatar ist schon wegen dem interessanten Helden und dem Körpertausch wesentlich innovativer als alle anderen Pocahontas-Streifen.
--- Ende Zitat ---
Der Held wirkte auf mich nicht interessanter als die üblichen "Weißen" die Indianern erstmal gehandicapt gegenüber treten, sich dann einleben und letztlich die Führung übernehmen.
Was gerade bei Avatar bis zum letzten Punkt das der männliche Mitkonkurrent um die Frau so ziemlich rund um gedemütigt sterben musste verfolgt wurde.


--- Zitat ---Bei Karl May war es aber umgekehrt, sein Alter Ego hat alle Wilden grundsätzlich belehrt, denn die waren eher beschränkt
--- Ende Zitat ---
Vielleicht habe ich das falsch in Erinnerung, aber Winnetou agiert doch durch aus als Mentor für Shatterhand bzw. seinen jeweiligen weißen Freund.
Nu und Jake Scully ist am Ende auch Stammes-Boss.


--- Zitat ---Er ist bis zum Schluss ein Rollstuhlfahrer, welcher dazu die Luft nicht atmen kann. Das ist an sich interessant und bietet viel Patz für Stoff.
--- Ende Zitat ---
Er kann ebenso wenig atmen wie auch der abdrehende Captain oder irgendein anderer Mensch dort atmen konnte. Auch das an den Rollstuhl gebunden sein handicapte ihn kaum mehr als andere die damit leben müßen als Mensch zu klein für die Größenverhältnisse zu sein.


Wegen der Forsetzung.
Naja, wenn die Menschen den Na'vis den A* aufreissen wollen decken sie einfach ihr gewünschtes Minen Gebiet mit Planetaren Bombardement ein. Fertig. ^^;
Nach den Gerüchten welche ich hörte wird der nächste Film schlicht auf einem Nachbar Planeten spielen.

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