Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Erst detect evil und dann totkloppen?
Stahlfaust:
--- Zitat von: Wormys_Queue am 30.08.2009 | 18:53 ---Und natürlich gibts auch nichts dazwischen, richtig?
--- Ende Zitat ---
Natürlich nicht.
Heretic:
--- Zitat von: WorldEater am 27.08.2009 | 15:59 ---Böse Aura + Dungeon = Angriff. Wer nicht böse ist, der strahlt auch keine böse Aura aus. Also was bitte soll der Verweis aufs MM ?
Und: Wer sagt, dass man lethalen Schaden austeilen muss ?
Umgekehrt: Der Paladin sollte nicht Körnerfresserstyle sein und immer Bekehren. Genau DAS ist der Original-Paladin nämlich NICHT.
Der Paladin ist militant, ein Soldat und bisweilen sogar Fanatiker.
Sicher Geschmackssache,
Ist halt die Frage ob man Pulp oder Mimimi-Drama spielen will...
--- Ende Zitat ---
Du lebst dein Leben, als wärst du ein Flipflop, was?
SeelenJägerTee:
--- Zitat ---Du lebst dein Leben, als wärst du ein Flipflop, was?
--- Ende Zitat ---
Das musst du verstehen, wir leben im digitalen Zeitalter das färbt ab.
Deswegen werden die Lebensentwürfe auch immer binärer.
Oberkampf:
Böse Aura + Dungeon = Angriff
ist natürlich eine Verkürzung der Sache. Ich schätze, die Zuspitzung ist ein Mittel von WorldEater, um seinen Punkt zu verdeutlichen. Auch bei kampflastigen Spielstilen (und auch bei sehr pulpigen, nehme ich an) bedeutet "rechtschaffen gut" nicht "rechtschaffen blöd". Nicht jeder Paladin tritt gleich die Tür ein, manche schicken auch erst den Schurken voraus, die Lage zu sondieren. Und wenn hinter der Tür ein für die Gruppe zu starkes Monster lauert, kann auch ein Paladin eine Selbstmordmission abbrechen, um sich zu gegebener Zeit (mit einigen Leveln mehr auf dem Buckel) dem Bösen zu stellen. [Gerade D&D-Spieler (sollen) wissen, dass Abenteurer auch manchmal einen geordneten Rückzug vor Gegnern antreten müssen.] >;D
(Sollte von dem Monster eine direkte Bedrohung für Seele, Leib und Leben eines Unschuldigen ausgehen, wird der Paladin natürlich alles in seiner Macht stehende tun, um diese Gefahr aus der Welt zu schaffen. Auch dann kann man andere Methoden als den selbstmörderischen Angriff einsetzen.)
SeelenJägerTee:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Nehmen wir mal an:
Eine Horde Kultisten will ein unschuldiges Kind in einem Dunklen Ritual opfern.
Und nehmen wir weiter an, der Paladin hätte beim Rettungsversuch keinerlei realistische Chance zu überleben.
Dann gibt es bei mir nur 3 Optionen:
- Der Paladin stirbt als Paladin beim Rettungsversuch
- Der Paladin überlebt den Rettungsversuch weil er verdammtes Würfelglück hat und die <5% Chance zu überleben eintritt.
- Der Paladin überlebt, verliert aber seinen Paladinstatus (bis Buße getan).
Ist das fies?
Ja aber das ist der Preis ein Paladin zu sein.
Und genau so sehe ich das hier:
--- Zitat ---(Sollte von dem Monster eine direkte Bedrohung für Seele, Leib und Leben eines Unschuldigen ausgehen, wird der Paladin natürlich alles in seiner Macht stehende tun, um diese Gefahr aus der Welt zu schaffen. Auch dann kann man andere Methoden als den selbstmörderischen Angriff einsetzen.)
--- Ende Zitat ---
Er kann sich etwas einfallen lassen um den Selbstmordangriff zu umgehen - aber er kann nicht gehen und Level sammeln und später zurück kommen.
Zum Thema:
--- Zitat ---Man stelle sich mal folgende Situation vor: Ein Paladin wirkt detect evil und entdeckt, dass ein NSC böse ist. Dieser wird dann vom Paladin erschlagen, obwohl der NSC selbst nicht aggressiv oder feindlich agiert hat.
Darf ein Paladin das? Ist es gut? Ist es rechtschaffen?
Ist diese Frage euch zu doof, weil in einer Welt in der es gut und böse gibt ganz klar erlaubt ist zuerst draufzukloppen und erst danach fragen zu stellen?
--- Ende Zitat ---
Religiöser Konsequenzen:
Hängt von der Fraktion/Gottheit ab, der/die der Paladin angehört/anbetet.
Ein harter Gott (Marke alttestamentarischer Gott) - ja darf er.
Ein gütiger Gott (Marke Gott nach Jesus) - nein darf er nicht.
Weltliche Konsequenzen:
Kommt auf das Setting darauf an.
Es wäre möglich, dass er zwar keine von seinem Gott auf die Löffel bekommt - aber sehr wohl von der Justiz.
Es wäre aber auch möglich, dass in dieser Welt ein Paladin tun und lassen kann was er will - weil er als Verkörperung der göttlichen Gerechtigkeit angesehen wird.
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