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Erst detect evil und dann totkloppen?

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Thalamus Grondak:

--- Zitat von: Bad Horse am  8.09.2009 | 20:02 ---Das heißt dann also, dass der Paladin sich die Gesetze nach seinem Gusto hindefinieren darf? "Dieses Gesetz ist böse, das befolg ich nicht!"

--- Ende Zitat ---
Nach seinem Gusto sicher nicht. Aber ein Paladin ist eben nciht Rechtschaffen, und auch nicht gut, er ist Rechtschaffen-Gut. Wenn er also in eine Situation kommt, wo Rechtschaffen sein und Gut sein kollidieren, dann kommt es zu einem Konflikt, uin dem er auslegen muss. Übrigens ist das IMHO auch ein Punkt der den Paladin interessant macht als Char.


--- Zitat von: Bad Horse am  8.09.2009 | 20:02 ---Ich glaube, ein Paladin funktioniert am besten, wenn er einer Kultur entstammt, deren Wertvorstellungen unseren sehr ähnlich sind.

--- Ende Zitat ---
Das stimmt natürlich, vor allem deshalb weil sein Vorbild nunmal der Europäische Ritterethos ist.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Thalamus Grondak am  8.09.2009 | 21:01 ---Nach seinem Gusto sicher nicht. Aber ein Paladin ist eben nciht Rechtschaffen, und auch nicht gut, er ist Rechtschaffen-Gut. Wenn er also in eine Situation kommt, wo Rechtschaffen sein und Gut sein kollidieren, dann kommt es zu einem Konflikt, uin dem er auslegen muss. Übrigens ist das IMHO auch ein Punkt der den Paladin interessant macht als Char.

--- Ende Zitat ---

Das sehe ich ganz genauso. Wobei m.E. der gute Aspekt im Zweifelsfall immer schwerer wiegt. Ich kann nur nochmal betonen, dass der Paladin in erster Linie ein Krieger ist, der gegen das Böse auszieht, und nunmal nicht gegen das Chaotische.

Bad Horse:
Was passiert nun aber, wenn die Kultur, aus der der Paladin kommt, "Gut" und "Böse" anders definiert als "wir" das tun?

Stichwort feudales Japan oder antikes Rom, selbst das finstere Mittelalter.

Tudor the Traveller:
M.E. sind die Definitionen von gut und böse im D&D Sinne absolut (oder von mir aus auch kategorisch). D.h. dass sie nicht von irgendwelchen kulturellen Ansichten abhängen.

SeelenJägerTee:

--- Zitat ---Was passiert nun aber, wenn die Kultur, aus der der Paladin kommt, "Gut" und "Böse" anders definiert als "wir" das tun?

Stichwort feudales Japan oder antikes Rom, selbst das finstere Mittelalter.

--- Ende Zitat ---
Mittelalter stimmt voll mit Paladin über ein, da der Paladin dem Ritterbild des Hochmittelalters entstammt (mMn).
Feudales Japan KÖNNTE nach dem Gesinnungssystem von DnD keinen Paladin hervorbringen, da es nach DnD Gesinnungssystem eine BÖSE Gesellschaft wäre (siehe Weinverschüttebeispiel).
Einige Kulturen eignen sich also nur um als "Evil Empire" her zu halten.
Wenn man diese Kulturen in einer Kampagne einbinden will und sie dort nicht als "böse" darstellen will, dann eignet sich DnD nicht dafür ODER man müsste das Gesinnungssystem VÖLLIG uminterpretieren.
(Den Paladin würde ich dabei auf jeden Fall weg lassen, wenn einer einen Krieger mit Gottesunterstützung haben will soll er halt Klassenstufen als Kleriker nehmen.)

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