Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Erst detect evil und dann totkloppen?
Retronekromant:
--- Zitat von: Samael am 24.08.2009 | 13:12 ---Das ist Unsinn.
--- Ende Zitat ---
Na dann belege es bitte mit Regeltext, dass ein Paladin sich so zu verhalten hat, wie von entsprechender Seite gefordert
Oberkampf:
@ Ein
Gründung einer terroristischen Vereinigung? Wo liegt da das Problem? Es geht hier eindeutig um die Tat, nicht um die Bereitschaft, sich möglicherweise einer solchen Bande anzuschließen, wenn eine gegründet werden würde (was ja nie passieren wird, weil Batman der Paladin die wirklich Schuldigen schon aufspürt, ehe sie unschuldige Amerikaner Bürger der Täler in eine solche Bande locken können).
Für ein explizit "pulpiges" D&D kann ich die Spielweise ansonsten halbwegs tolerieren, aber auch beim Pulp, den ich kenne, werden die Bösen erst verdroschen, nachdem ihre Untaten aufgedeckt wurden. (Und gelegentlich versuchen auch Pulp-Helden, ihre Gegner zu bessern, was James Bond ja ab und zu bei seinen weiblichen Widersachern schafft, wenn ich mich nicht irre.)
@ Stahlfaust
Touché, Dein Argument hat was, denn ich argumentiere tatsächlich auf der Basis irdischer Gesellschaften. Aber selbst wenn man in irdischen gesellschaften Gedanken lesen könnte, gilt trotzdem die Regel: "Auge um Auge, Zahn um Zahn", oder, moderner formuliert: Die Strafe muss dem Verbrechen entsprechen (Verbot des Strafexzesses). Und das gilt auch, wenn man bei D&D davon sicher ausgehen kann, dass einer mit einer bösen Aura auch was ausgefressen hat. Ein Paladin kann nie wissen, welcher Art von Verbrechen sich die Person strafbar gemacht hat und was die angemessene Strafe wäre.
JohnBoy:
@Ein: Batman ist für mich der ganz klassische Chaotisch Gute Lone Ranger. Er kämpft für das Gute, jenseits des Gesetzes.
Ansonsten haben deine Beispiele wenig mit dem Eingangspost gemein: Durch die Straße gehen und wen unprovoziert umkloppen. Niemand bestreitet hier das ein Paladin einen Dämonenbeschwörer (welcher zudem noch gerade dabei ist die Welt zu ruinieren) umhaut. Im Gegenteil, da fängt das Schwert noch göttlich an zu leuchten! Aber um den Fall geht es hier nicht.
--- Zitat ---Man muss einfach zwingend von Echtweltvergleichen abrücken. Gesinnung ist nicht nur ein Gedanke, Gesinnung ist eine Lebensüberzeugung, ebenso wie die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.
--- Ende Zitat ---
Schonmal aufgefallen das du gerne Echtweltvergleiche ziehst? :)
Aber wie gesagt: Vielleicht bin ich da schon zu schwer geformt durch Jahre Ad&d. Wenn man bei D&D 4er eher der Streetfighter Paladin ist, mir gleich. Entspricht aber nicht meinem Bild, welches sicher nicht unberechtigter ist als deine Pulp Sichtweise.
Jetzt bin ich aber raus hier, noch eine Schleife mag ich nicht ziehen.
Te' Johnboy
Ein:
Wie jetzt gerade gesehen habe, ist das wirklich ein AD&D2 Problem
--- Zitat von: Complete Paladin ---When will a paladin take a life? A paladin kills whenever necessary to promote the greater
good, or to protect himself, his companions, or anyone whom he's vowed to defend. In times of
war, he strikes down the enemies of his ruler or church. He does not interfere with a legal
execution, so long as the punishment fits the crime.
Otherwise, a paladin avoids killing whenever possible. He does not kill a person who is
merely suspected of a crime, nor does a paladin necessarily kill someone he perceives to be a
threat unless he has tangible evidence or certain knowledge of evildoing. He never kills for
treasure or personal gain. He never knowingly kills a lawful good being.
--- Ende Zitat ---
Damit wird das ganze natürlich zum Stimmungsspiel. Allerdings passt diese Art des Spiels mM wirklich nur zu AD&D2 und zu keiner der anderen Editionen.
@Johnboy/Echtweltvergleiche
Ich darf das. ;)
Aber du hast recht, ich denke es ist alles gesagt.
bobibob bobsen:
@ worldEater
Wo habe ich bekehren geschrieben/umschrieben, angedeutet?
@ Ein
Du tötest Ihn also weil er eventuell bald eine Wiederholungstat durchführen wird. Wenn derjenige der die Ermittlungsarbeit (detect evil) mit derjenigen identisch ist der auch das Urteil spricht kann man glaube ich nicht von Gerechtigkeit sprechen.
Mal davon abgesehen das ich eine einzige Art der Bestrafung für das Böse als total behämmert ansehen würde.
Alles böse muß getötet werden (Gefängnis, Brandmarken, für Vogelfrei erklären, Zwangsarbeit wird erst gar nicht in Erwägung gezogen) ist imo die Antwort eines 12 Jährigen auf Problematik Gut gg. Böse.
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