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[Universalis] Dawn of Worlds: was haltet Ihr davon?
oliof:
Sehr nett. Die Idee mit den Epochen kann helfen, die Vorgeschichte einer Welt zu strukturieren. Bei den Technik-Geschichten steht, dass die Einführung einer neuen Technologie einen Epochewechsel herbeiführen kann. Gibts dafür irgendwelche besonderen Regeln?
Warum legst Du die Anzahl der Aspekte einer Epoche fest, die ein Epochenstarter festsetzen darf? Sollte er da nicht seine gesetzten Münzen in je ein Fakt umwandeln können? Ich würde noch eine Münze für den Epochenwechsel und eine Münze für den Namen der Epoche abziehen; Man müßte dann mindestens 3 Münzen setzen.
Kleine Anmerkung zur Lesbarkeit: Die Beispiele könntest Du besser absetzen, indem Du sie in einer anderen Schrift setzt (zum Beispiel eine Serifenlose) und in der Größe anpasst. Und: Im zweispaltigen Satz ist das ganze arg zerissen.
PiHalbe:
--- Zitat von: oliof am 10.09.2009 | 12:59 ---Bei den Technik-Geschichten steht, dass die Einführung einer neuen Technologie einen Epochewechsel herbeiführen kann. Gibts dafür irgendwelche besonderen Regeln?
--- Ende Zitat ---
Hatte ich überlegt, mich aber dagegen entschieden. Letztlich soll es heißen: Neue Technologien stellen einen großen Eingriff in die Welt dar. Letztlich können die Spieler ja immer die challenge nutzen, um die Epoche dann zum Ende zu bringen. Dies ist quasi die implizite Verregelung.
Wie man das explizit machen könnte (also hard-coded) ist mir nicht ganz klar, da es ja stark auf die Technologie an sich drauf ankommt und wer sie wie nutzt. Entsprechend halte ich die challenge für die einfachste und sinnvollste Lösung.
--- Zitat von: oliof am 10.09.2009 | 12:59 ---Warum legst Du die Anzahl der Aspekte einer Epoche fest, die ein Epochenstarter festsetzen darf? Sollte er da nicht seine gesetzten Münzen in je ein Fakt umwandeln können? Ich würde noch eine Münze für den Epochenwechsel und eine Münze für den Namen der Epoche abziehen; Man müßte dann mindestens 3 Münzen setzen.
--- Ende Zitat ---
Ja, das hatte ich mir auch überlegt. Das wäre dann in starker Analogie zur scene. Allerdings gibt das dem betreffenden Spieler sehr viel Macht. Der Titel allein gibt ja schon eine sehr starke Richtung vor. Wenn dazu noch entsprechend viele Fakten gekauft werden können, ist das schon sehr mächtig.
Vielleicht könnte man eine Hybrid-Lösung ansetzen:
Der Spieler darf für jede Münze, die er mehr gesetzt hat, als der nächsthohe (sagt man das so?) Bieter, ein Faktum zusätzlich erschaffen. Der Preis für den Titel der Epoche ist also das nächsthöchste (oder so?) Gebot.
Auf diese Weise minimiert man den Schaden durch Overhead für den Erschaffer der Epoche. Klingt das sinnig?
--- Zitat von: Merlin Emrys am 10.09.2009 | 12:59 ---Bei der Sache mit den "daumengroßen" Gebieten ist mir der Begriff "Hexfelder" durch den Kopf geschossen. Sie schränken die Freiheit ein wenig ein, könnten aber das Vorgehen etwas vereinfachen?
--- Ende Zitat ---
Könnte man so machen. Ich bin ein Hex-Muffel, aber im Prinzip verbirgt sich ja genau dieses System dahinter. Ein Unterschied ist, dass Daumen etwas flexibler sind. Bei Hexfeldern wirst Du immer die Hex-Struktur sehen (die für nichts als den Kaufpreis verwendet wird). Bei Daumen wirkt die Welt natürlicher. Der andere Unterschied ist, dass Daumen schwammiger sind, als Hex. Ein Hex ist ein Hex.
Aber sollte ich definitiv als Alternative reinschreiben. Danke für den Hinweis!
Zum Layout: Ja, da setze ich mich nochmal dran. (Schande über mein Haupt.) Kann mir jemand da Tipps geben, wie ich die o.g. Vorschläge unter LaTeX realisiere. Sonst muss ich Richtung OOo oder Scribus schauen.
Woodman:
Ich habs jetzt auch mal gelesen, was mir an den Regeln nicht so gefällt ist das lineare Ansteigen aller Preise, die variablen Preise bei DoW steuern ja was in den jeweiligen Zeitaltern primär gemacht wird, bei der jetzigen Preisstruktur wird einem ja nahegelegt alles gleich am Anfang zu machen weils später zu teuer wird. Speziell das Völker/Kulturen/Wesen ganz am Anfang am billigsten sind würde ich irgendwie anders lösen, vielleicht mit einer quadratischen Kostenentwicklung (dann natürlich mit Kostentabelle).
PiHalbe:
--- Zitat von: Woodman am 10.09.2009 | 14:47 ---Ich habs jetzt auch mal gelesen, was mir an den Regeln nicht so gefällt ist das lineare Ansteigen aller Preise, die variablen Preise bei DoW steuern ja was in den jeweiligen Zeitaltern primär gemacht wird
--- Ende Zitat ---
Eine Variante dazu wäre noch, die Preise mittels so etwas wie "Anteil Y vom Abstand zu Epoche Nr X (abgerundet)" zu berechnen. Also etwa Landschaften kosten "halber Abstand zur Epoche 2". Dann kostet es die ersten drei Epochen 1 Münze, in E4 und E5 zwei Münzen etc. Oder eben Kulturen kosten "halber Abstand zur Epoche 6". Dann wären sie zu Beginn teuer, mittendrin günstig und dann wieder teuer.
Auf diese Weise könnte man solch eine Epoche-Kaufaktionen-Korrelation herbeiführen, wie Du meinst.
Allerdings sehe ich dabei zwei Probleme: Wie setze ich X (die Basis-Epoche für diese Aktion)? Wie setze ich Y (die Breite der Kostenverteilung)?
Durch diese Regelung gebe ich (stärker noch als bei dem bisherigen Verfahren) die Anzahl der zu spielenden Epochen vor. Das möchte ich vermeiden.
Alternativ könnte man natürlich so etwas einführen wie "für je zehn Landschaften erhöht sich der Preis um 1" (alternativ 10, 100, 1000 ;) ) und "Völker erst ab 5 Landschaften", "Kulturen erst ab 5 Völkern" oder so. Allerdings werden da wieder Zahlen hartkodiert. Was mir nicht gefällt. Schöner wäre, wenn sich die Kosten dynamisch dem Spiel anpassen würden (und dabei gleichzeitig simpel blieben!) …
--- Zitat von: Woodman am 10.09.2009 | 14:47 ---vielleicht mit einer quadratischen Kostenentwicklung (dann natürlich mit Kostentabelle).
--- Ende Zitat ---
Tabellen stehen für mich persönlich leider außer Frage. Ich würde es gerne wie bei Universalis halten, dass alles in kleinen Zahlen geschieht, man keine Handouts braucht und alles leicht erschließbar ist.
Das ist mit einem epochenabhängigen Kostenanstieg ohnehin schon so eine Sache. :(
Woodman:
Die Tabelle war eher als Hilfsmittel gedacht, wenn ich lineare Treppenstufen ausrechnen kann, kann ich das mit quadratischen auch. Viele Leute haben einfach bei einer Formel Probleme sich das vorzustellen, eine Tabelle oder ein Diagramm ist da immens hilfreich, und bei dem Papieraufwand den Universalis eh schon braucht macht der eine Zettel mehr keinen Unterschied.
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