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Kleines Dorf, Fantasy
Skyrock:
Mühlen sind sogar verdammt wichtig, denn ohne die kann man kein Getreide in Mehl umwandeln und sitzt auf dem trockenen.
Wobei ich eher dazu neige, Mühlen zu einer zentralen Marktstadt zu setzen, so dass die Kaffbewohner einen zentralen Anlaufpunkt haben.
Und das mit der Autarkie würde ich mir in einem Königreich auch noch mal überlegen... Du weisst schon, Lehenswesen? Vasallentum? Frondienste? Fronhöfe? Kriegsdienst? Landwehr? Da ist verdammt viel Interaktion mit dem Lehensherrn.
Es gab natürlich freie Reichsstädte und die italienischen Stadtstaaten, aber erstere waren eine besondere Kiste des Hl. Römischen Reiches (und haben ihre Freiheit teuer beim Kaiser erkauft, etwas was ein 100-Einwohner-Dorf wohl nicht schafft), letztere konnten nur durch die Zersplitterung Italiens bestehen und haben im Falle längeren Bestehens ihrerseits viele Ländereien jenseits der Stadt beherrscht (bis hin zu Extremfällen wie Venedig mit Stützpunkten im ganzen Mittelmeer, und Venedig konnte auch nur durch eine Mischung aus ökonomischer Macht, Seehoheit und leicht zu verteidigender geographischer Lage so lange prosperieren und Angriffen widerstehen).
Merlin Emrys:
--- Zitat von: 2 von 7 aus 98 am 8.10.2009 | 12:30 ---Mühlen sind sogar verdammt wichtig, denn ohne die kann man kein Getreide in Mehl umwandeln und sitzt auf dem trockenen.
--- Ende Zitat ---
Dafür braucht es aber keinen "Spezialisten", Handmühlen funktionieren schließlich auch zufriedenstellend. Und man muß nicht irgendwieviel Prozent des Mahlgutes an den Müller abtreten, sondern kann das ganze Getreide selbst verwerten. Da, wo entweder Nahrung generell eher knapp ist oder ein zweites Hauptnahrungsmittel neben Getreide verfügbar ist, ist eine spezielle Mühle abseits von größeren Ansiedlungen also eher nicht zu erwarten.
Nelly:
Ich würd bei den Bauern auch keinen Unterschied machen. Nicht Getreidebauer und Viehbauer, damals haben alle Bauern Getreide angebaut und hatten Vieh. Von irgendwas mussten sie ja leben. Da gibts Schweine, Hühner, Gänse, Enten, Milchkühe, ein paar Schafe und Ziegen und dann noch entweder der Ackergaul oder der Zugochse.
Es kommt dann natürlich auch drauf an wie reich die Bauern sind und je nachdem kannst die Höfe größer oder kleiner machen. Ein verarmter Bauer hat vielleicht nur eine Sau die er großfüttert um sie irgendwann mal schlachten zu können und mit der Sau in seiner kleinen Kate lebt wärend ein reicher Bauer all das oben genannte hat und auch ein paar Knechte und Mägde beschäftigt.
Der reiche Bauer hat vielleicht noch ein Gesinde Haus und ist etwas einflussreicher als jeder andere im Dorf.
Nelly:
--- Zitat von: 2 von 7 aus 98 am 8.10.2009 | 12:30 ---Mühlen sind sogar verdammt wichtig, denn ohne die kann man kein Getreide in Mehl umwandeln und sitzt auf dem trockenen.
--- Ende Zitat ---
Die Bauersfamilie wird das aber wohl von Hand machen. ;)
Es gibt immer noch die Möglichkeit das ganze von Hand zu mahlen. Genau das gleiche machen sie ja mit allem anderen auch... wie zum Beispiel mit Käse oder Sahne oder wenn sie das Getreide dreschen..
Das Grauen:
Da bietet es sich doch an, einen Müller einzuführen, der den anderen Bewohnern anbietet, für sie zu mahlen. Im Gegenzug verlangt er eben Kleinigkeiten. Erleichtert ja auch den Alltag, wenn man nicht auch noch mahlen muss. Und wenn, wie diogenes schreibt, die nächste Siedlung ca. 1,5 Tagesmärsche oder -ritte entfernt ist, bietet sich das sogar mehr an. Da wird der Müller dann einmal die Woche dorthin fahren oder so! Anyway, ist ja nur ein Vorschlag!
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