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Kleines Dorf, Fantasy

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Nelly:

--- Zitat von: Der Dolge am  8.10.2009 | 13:16 ---Ich denke gerade bei einem Fäntelalter-Dorf, wenn man ein wenig Realismus reinbringen will, gibt es auch keine richtige Schenke sondern eher ein-zwei Gehöfte mit Ausschank zwei bis dreimal in der Woche. Dann sollte man sich Gedanken über das herrschende Feudalsystem, Leibeigenschaft etc. machen, d.h. grob einfach mal 1/3 bis 1/2 der Bevölkerung als in irgendeinem Abhängigkeitsverhältnis, sprich unfrei, annehmen. Wenn dann noch ein Bauer eine kleine Schmiede betreibt, um Reparaturen etc. durchzuführen und der örtliche Geistliche medizinische Aufgaben übernimmt bzw. sich auch um seine eigenen Felder zu kümmern hat, kommt sicher eine schöne Stimmung auf. Es muss ja nicht unbedingt düster sein, d.h. die Leute können sich so auch durchaus wohlfühlen, aber so wie es bei uns in DSA immer lief, wo in quasi jedem (!) Dorf ein richtige Wirtshaus stand, es einen Schmied und einen Kräuterkundigen gab, muss es nun wirklich nicht sein.

--- Ende Zitat ---

Das gibts meist auch nicht. Das mit dem Ausschank ist schon richtig. Und normalerweise hat auch nicht jeder Bauer Gesinde. Man kann von Glück sagen wenn überhaupt ein reicher Bauer in der Nähe ist denn eigentlich sind das normalerweise arme Schweine die auch noch Steuern abdrücken müssen und denen die letzte Sau genommen wird. Die mit ihren Viechern im gleichen Raum schlafen müssen...

diogenes:

--- Zitat ---Dann sollte gerade DAS der Müller sein, wenn du ganz klassisches pseudoeuropäisches Fäntelalter willst...
--- Ende Zitat ---

Nette Idee, aber wie gesagt, Spiel ist in 1 1/2 Stunden, ich mag das jetzt nicht mehr umschmeißen.

Meister Analion:
Es sollte ein Pflug-Gespann geben. D.h. 6 Ochsen die zum pflügen verwendet werden und dem ganzen Dorf gehören. Nicht jeder Bauer kann sich eigene Ochsen leisten, zumal die ausser Pflügen und Karren ziehen ja nicht viel machen.

Kann auch zum Hook werden, wenn gewisse Bauern dafür sorgen das andere Bauern nicht pflügen können  ;)

Ansonsten würde ich nicht allzu viele Handwerker ansiedeln. Vielleicht 2-3 geschickte Leute die sich mir mehreren Handwerken auskennen, ein bißchen zimmern, ein bißchen Räder bauen, ein bißchen dies und jenes. Einen Händler würde ich auch nicht reinpacken, da wird wohl eher alle paar Wochen mal ein fliegender Händler aus der Stadt kommen.


Was machen die Bauern mit den produzierten Waren? Im Mittelalter gab es i.d.R. einen Marktflecken innerhalb einer halben Tagesreise zu Fuß.

ChristophDolge:
@diogenes: Ich will mich nicht als Historik-Nerd aufspielen (was ich definitiv auch nicht bin), finde es aber schade, dass dem Plot und dem traditionellen Fantasy-Feeling und seinen Konventionen eher unkonventionelle aber dafür historisch korrekte(re) Vorschläge schnell geopfert werden.

Tudor the Traveller:
@Nelly: (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Du hast mE nicht verstanden, worum es hier geht. Es geht NICHT um eine Ansammlung von Bauernhöfen, sondern um ein Fantasy-Dorf mit definiertem Dorfkern. Darauf habe ich meine Vorschläge aufgebaut. Der Dorfkern soll ja was bieten, also muss da irgendwas sein. Außer Bauern.
Edit: Gespoilert, da OT

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