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Kleines Dorf, Fantasy
Nelly:
--- Zitat von: SeelenJägerTee am 8.10.2009 | 13:43 ---Weist du auch in Fantasywelten stelle ich mir die Frage - und woher bekommt der Schmied seine Kungschaft?
Ich mein bei dem Kundenstamm produziert der im Jahr 5 Pflugscharen, 20 Bänder für Fässer, 500 Nägel, 12 Messer und davon kann der leben und sich auch noch so n dickes Haus hinsetzen?
--- Ende Zitat ---
Das denke ich mir halt auch ständig. ;)
Aber vielleicht bringen ja auch die weitverstreuten Bauern ihre Pferde zum Schmied um das lockere Eisen wieder festnageln zu lassen...
@Tudor: I agree to disagree.
SeelenJägerTee:
--- Zitat von: Nelly am 8.10.2009 | 13:46 ---Das denke ich mir halt auch ständig. ;)
Aber vielleicht bringen ja auch die weitverstreuten Bauern ihre Pferde zum Schmied um das lockere Eisen wieder festnageln zu lassen...
@Tudor: I agree to disagree.
--- Ende Zitat ---
Ja genau er zieht die Kundschaft vom Nachbardorf ab - und der Schmied dort holt sich die Kundschaft halt aus den nächsten zwei weiteren Nachbardörfern...
Tudor the Traveller:
Der Schmied wird schon sein auskommen haben. Er muss ja nicht die ganze Zeit schmieden. Es gibt irgendwelche Gründe, die ihn ins Dorf verschlagen haben. Allein, dass er ein Handwerk beherrscht, qualifiziert ihn für vieles. Möglicherweise kann er lesen & schreiben (Fantasy!), vielleicht gar rechnen. Die Bauern kommen zu ihm, um sich bei den Steuern und Ein-/Verkäufen helfen zu lassen, damit sie nicht übers Ohr gehauen werden. Dafür versorgen sie ihn mit Lebensmitteln. Der Bauer mag arm sein, aber ein bisschen Getreide, Brot, Ratschlag whatever kann er im Austausch anbieten. Nebenbei hat der Schmied einen kleinen Garten und zieht Gemüse. Alles was er braucht tauscht er gegen seine Erzeugnisse, die er viel besser herstellt als jeder Bauer. Er kann kein Geld verlangen, weil die Bauern keines haben, aber das braucht er auch gar nicht. Ab und an bietet er seine Fähigkeiten dem Wirt bzw. den Reisenden an und kassiert bare Münze. Dem Wirt hilft er auch so aus, denn er ist kräftig und kann bei den schweren Fässern oder sonst im Haus mit anpacken. Dafür bekommt er sein Bierchen umsonst. usw.
So funktioniert mE auch ein Fantasy-Dorf.
Nelly:
--- Zitat von: SeelenJägerTee am 8.10.2009 | 13:54 ---Ja genau er zieht die Kundschaft vom Nachbardorf ab - und der Schmied dort holt sich die Kundschaft halt aus den nächsten zwei weiteren Nachbardörfern...
--- Ende Zitat ---
Vielleicht ist er auch nur der einzige Schmied im Umkreis von zwei Tagesritten. (Die Stadt mal aussen vorgelassen). Dann kann er sich das dicke Haus leisten. Da aber jedes noch so kleine Fantasykaff mit allem aufwarten kann was das Handwerk so bietet bezweifle ich das.
Dazu kommt noch das ein Schmied eigentlich mehr kann als nur das Messer zu schmieden. Ein Schmied weis auch die kleinen Wehwechen zu bearbeiten die ein Pferd mit den Hufen so hat. Heißt also er kennt sich ganz gut mit Hufen aus und je nachdem wie gut er ist kann sein Ruf ihm schon vorauseilen.
SeelenJägerTee:
@ Validian:
Ach so du meinst also wir sollen [Fantasywelt nach Wahl einsetzen] einfach globalisieren.
@Tudor: Ja aber damit kannst du nicht in JEDEM Dorf den Schmied erklären sonder nur ab und an mal.
Und in EINEM Dorf kannst du damit auch nur
ENTWEDER den Wirt, oder den Schmied oder den Tischler plausibel machen.
Es gibt nicht genug Abenteurerzwerge im Ruhestand mit heimlichem Goldhort im Keller für jedes Dorf.
Es gibt auch nicht genug pensionierte Veteranen, die nen Gasthof in der Abgeschiedenheit eröffnen und mit ihrem Pensionssold subventionieren um in JEDEM Dorf nen Gasthof zu haben.
(Obwohl sich ne Schenke bei 500 Einwohnern und vernünftigen Preisen (also nicht die heutigen Kneipenpreise) schon halten könnte.)
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