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Kleines Dorf, Fantasy
Nelly:
Ja, das ist relativ nah. Du gehst vom deutschen Standard aus. Aber für diese Verhältnisse ist das nah. Für uns ist das was anderes. Überleg dir mal wie lange Karawanen unterwegs waren. Oft Wochen oder gar Monate. Da sind eineinhalb Tage nichts.
Oder alleine die Strecke Lampertheim-Heidelberg. Mit dem Auto eine halbe Stunde aber zu Pferd oder gar zu Fuß? Definitiv mehr wie ein Tag. Von daher ist das recht nah wenn man davon ausgeht wie weit Städte auseinander liegen. Eineinhalb Tage ist da ein Glücksfall...
Nelly:
Deswegen gibt es auch Lagerplätze. Aber eine Karawane die Monatelang unterwegs ist muss ebenfalls ihre Nahrungsmittel aufstocken, Wasservorräte, Futter, Werkzeug, Ersatztiere etc. etc. etc.
Jedoch eineinhalb Tagesreisen vom Dorf macht den Braten auch nicht fetter. Von daher lohnt es sich eigentlich gar nicht überhaupt etwas im Dorf zu ersetzen, es sei denn es geht nicht anders und sie brauchen einfach dieses Ersatzrad um weiterziehen zu können.
Es geht so schnell das eine Karawane ins schleudern kommt. Man muss nur einen oder zwei Wagen mit wichtigen Gütern im Strom verlieren den sie überqueren und schon stehen sie da. Und was machen sie dann? Es gibt soviele Eventualitäten die man da mit einbeziehen muss. Ein Überfall hier, ein Sturm da, den Fluß, drei gebrochene Räder, Krankheiten...
(endlich mal ein Thema zu dem ich mal wieder was beitragen kann ;D :d )
diogenes:
Emm, liest hier noch einer, was der OP schreibt? :'(
Ich hab das Dorf auf ca. 3 Tagesreisen zu Fuß verschoben. Die Runde ist auch grad vorbei, und niemad hat sich beschwert (außer der Bardenspieler, aber sein Tod war nicht wirklich direkte Folge der unschlüssigkeit des Dorfes...), allerdings war die Interaktion mit Bewohnern auch relativ beschränkt, beschränkter als ich erwartet hätte...
--- Zitat ---10/15 Bauern bei 15 Familien ist untertrieben.
--- Ende Zitat ---
Alle meine Zahlen beziehen sich nicht auf einzelne Personen, sondern ganze Haushalte, inkl. Eheleuten, Kindern und Gesinde.
Aber ansonsten, bitte weitermachen!
Nelly:
Ich hab lediglich auf das geantwortet was die anderen geschrieben haben. Ich glaube die Diskussion hat sich weiterentwickelt als du erwartet hast, eh? ;)
ChristophDolge:
--- Zitat ---Aber ansonsten, bitte weitermachen!
--- Ende Zitat ---
Wäre es dir Recht, wenn das Thema ein wenig Richtung "Realismus" oder historischer Betrachtung abdriftet? Dann könnte man z.B. ein bisschen systematischer rangehen und überlegen: Was brauche ich für:
a) ein Bergdorf
b) eine Wüstensiedlung
c) ein Fischerdorf
d) eine Siedlung mitten im Wald
etc.
Da ist nun interessanterweise DSA wieder recht hilfreich mit seinen Zusatzbüchlein zur Dorf- und Hausgestaltung.
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