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Magic-the-Gathering-Prinzip ins Rollenspiel übertragen?

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Don Kamillo:
http://homepage.mac.com/whymme/ManaBurn/magic/magic.html
Mana Burn - ein inoffizielles Magic-Rollenspiel.

Wurde vor Urzeiten mal hier verlinkt, scheint was Witziges zu sein!
Habe das ausgedruckt, wir haben aber noch keine Decks dafür gebaut.

Yvo:
Moin Moin,

Das Problem ist, dass man bei einigen der hier vorgeschlagenen Ideen quasi eine unendliche Anzahl von Karten bräuchte... ...außerdem will man wahrscheinlich auch nicht, dass sein "nordischer Barbar" genau so ist, wie alle anderen und nur aus 2 Werten und einer Spezialeigenschaft besteht.

Ich halte es hingegen für besser, wenn Charaktere sich durch mehrere Karten individuell zusammenstellen lassen.

Ich verweise an dieser Stelle mal auf "Kongai", auch wenn das vielleicht nur als Kampfsystem dienen kann. Ist zwar ein Computerspiel, aber meiner Meinung nach recht interessant.

Jeder Charakter hat dort einige, wenige Grundwerte (Schutz gegen Phsysisch, Lichtmagie und Dunkelheitsmagie... ...zudem "Power" (bei allen 100) und "Lebensenergie").
Außerdem hat jeder Charakter vier Spezialmanöver, die sich durch Karten abbilden lassen. Diese Manöver haben jeweils eine eigene Initiative, eigenen Schaden (Physische, Licht oder Schatten), Kosten (werden von der "Power" abgezogen) und gelegentlich was spezielles in Textform, wie "Trifft auch flüchtende Gegner", "Der Lichtschaden, den du in dieser Runde erhälst, wird halbiert", "Physischer Schaden wird reflektiert" oder "Wenn dein Gegner ein Manöver mit einer Initiative von 4 oder weniger durchgeführt hat, verfehlt er dich".
Zudem gibt es die Optionen zu verschnaufen (man regeneriert "Power"), die Distanz zu verändern (von Fern auf Nahkampf) oder zu flüchten, die man auch durch Karten darstellen könnte.

Jeder legt nun eine Karte auf den Tisch, dann werden sie zusammen aufgedeckt und verrechnet (und man zahlt die Kosten an "Power"). Dann werden die Karten wieder auf die Hand genommen.

Der Witz entsteht dadurch, dass es so ausgeklügelt ist, dass jeder eine passende Aktion gegen jede andere hat, aber man nicht weiß, welche der Gegner nimmt.

Beispiel:
Ich habe einen starken Lichtmagieangriff, weiß aber, dass der Gegner ein Spezialmanöver hat, bei dem Lichtschaden reflektiert wird. Wenn mein Gegner weiß, dass ich Lichtmagier bin, wird er dieses Manöver wählen... ...also greif ich ihn lieber mit einem langsamen, aber machtvollen physischen Schaden an. Er könnte sich aber in meine Lage hineinversetzt haben und wählt daher die Karte, die langsame Angriffe kontert...

Es ist Stein-Schwere-Papier auf ´nem hohen Niveau.

Wie man das aber auf andere Konflikte ausweiten will, weiß ich nicht.

Bye,
Yvo

Aristagon:
Es gibt noch das schöne Kartenspiel Behind in der man mit Karten und Chips agiert.

SeelenJägerTee:

--- Zitat von: Yvo am 12.10.2009 | 21:51 ---Moin Moin,

Das Problem ist, dass man bei einigen der hier vorgeschlagenen Ideen quasi eine unendliche Anzahl von Karten bräuchte... [...]

--- Ende Zitat ---
Tja Zonk, muss man halt kreativ werden und permanent neue Karten machen.
Ich sehe da jetzt nicht so das Problem.
Ist ja nicht so, das Rollenspieler die unkreativsten Köpfe seien.


--- Zitat --- [...] ...außerdem will man wahrscheinlich auch nicht, dass sein "nordischer Barbar" genau so ist, wie alle anderen und nur aus 2 Werten und einer Spezialeigenschaft besteht.

--- Ende Zitat ---
Mich beschleicht so die Vermutung, dass du meinen Post nicht wirklich gelesen hast, wofür denkst du sind die:

--- Zitat von: mir ---Es gibt als Stapel:
NSC (Gnoll, Händler, Bandid, ...)
Gelände (Wald, Ruine, ...)
Umwelt (Dunkelheit, Nebel, ...)
Fallen (Speerfalle, Glockendraht, ...)
Schätze (Gold, Schwert, ...)
Entwicklungskarten (Initiative 1, Initiative 2, Initiative 3, Heimlichkeit, ...)
Fallen jemandem noch andere wichtige ein?
--- Ende Zitat ---

Der Krieger startet mit Initiative, der Bogenschütze mit Erstschlag, der Feldscher mit Heilen, ...
Neue Fähigkeiten erhält man in dem man Entwicklungskarten erwirbt.

Ein:
@Yvo
Das mit dem "Krieger" etc. habe ich erst einmal als Ansatz gesehen, um überhaupt erst einmal ins Designen zu kommen. Ich stelle mir da mittlerweile verschiedene Charakterekarten vor, die den konkreten Charakter darstellen (Rasse, Beruf, besondere Hintergründe, Gottheiten etc.), die dann wiederum durch Talente, Zauber, Ausrüstungsgegenstände und Gefolgsleute ergänzt werden.

Dabei kann es dann zwei nordmännische Krieger geben, bei denen der eine dann halt Nordmann + Krieger + Berserker + Lokijünger ist und andere Nordmann + Krieger + Adlig + Odinjünger ist.

Mit den Karten sehe ich auch kein Problem, denn erst einmal reichen dafür sogar simple Karteikarten, da hier keine Karten auf der Hand gehalten werden müssen oder ähnliche Anforderungen bestehen, die ausgeformte Karten voraussetzen. (Und im Zweifel nimmt man halt Blankokarten.)

@SJT
Ich habe mir (s.o.) das mittlerweile überlegt, dass die Verwaltung der "Lebenspunkte" über die Charakterkarten erfolgt. Immer wenn ein Charakter einen Treffer erleidet (Schaden >= Verteidigung), so muss er eine seiner Charakterkarten umdrehen und verliert ihren Bonus. Wenn die letzte Karte umgedreht wird, ist er außer Gefecht. Gefolgsleute und eventuell auch bestimmte Gegenstände (Schilde?) können geopfert werden, um Schaden abzufangen.

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