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"Neues" Würfelsystem auf dem Prüfstand

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Yvo:
XIAN (www.xian-rpg.de) und DeGenesis sind recht ähnlich.

Ich würde lediglich ändern, dass man einfach sagt, je 3 Punkte unter Wert gibt eine Verbesserung. Damit könnte ein Anfänger zwar keine "herausragenden" Ergebnisse erzielen, aber das wäre meiner Meinung nach eher ein Vorteil als ein Nachteil.
Die Frage ist: Was passiert mit Päschen, wenn die Probenqualität schon durch die Würfelhöhe angegeben ist? Ein Pasch könnte die Probenqualität um einer Stufe verbessern oder verschlechtern...

Etwa so:
Attribut+Fertigkeit - Würfelergebnis=

-12 bis -10      erbärmlich
-9 bis -7         sehr schlecht
-6 bis -4         schlecht
-3 bis -1         misslungen
0                   grad noch so gelungen
1 bis 3            gelungen
4 bis 6            gut
7 bis 9            sehr gut
10 bis 12         herausragend

pharyon:
Also ich find's persönlich besser, wenn auch Anfänger theoretisch mal n ordentlichen Treffer landen können. Deren Chance ist unter Umständen eh schon extrem gering (Beispiel: Attributswert von 5, Skill von 1--> bei einer 3 hat man ein außerordentliches Ergebnis).


--- Zitat von: Yvo am 24.10.2009 | 02:49 ---Die Frage ist: Was passiert mit Päschen, wenn die Probenqualität schon durch die Würfelhöhe angegeben ist? Ein Pasch könnte die Probenqualität um einer Stufe verbessern oder verschlechtern...

--- Ende Zitat ---
Hmmm, Päsche sollen die Stufe der Qualität generell um 1 verbessern oder das Misslingen verschlimmern. Die spielen noch beim Lernen ne Rolle.

Zur Initiative: Hmmm, ich hab mir überlegt, dass eine klassische Initiative (wie bei D&D und DSA) hier sinnvoller ist. Wenn dann die Verteidigung mindestens eine Stufe besser ist als der Angriff, dann tauscht der Verteidiger mit dem Angreifer den Platz in der Iniliste (evtl. +1)

Beispiel:
Merak, Artan und 4 Räuber kämpfen gegeneinander.
Ini-Folge:
Artan            4
Räuber 1       6
Merak           8
Räuber 2-4    10
Räuber 1 greift Merak ordentlich an, der wiederum verteidigt sich außerordentlich gut. D.h. in der nächsten Runde wäre die Ini-Folge:
Artan            4
Merak (6+1)   7
Räuber 1       8
Räuber 2-4    10

Soweit klar?

Wurfgüte im Kampf könnte sich wie folgt äußern:
Knapp: Kratzer, 2 Schadenspunkte
Ordentlich: Waffenschaden + Attributschaden (Hiebwf.: Körperkraft, Stichwf.: Fingerfertigkeit, Schnittwf.: Gewandtheit; jew. die Hälfte des Werts), Torso
Bemerkenswert: wie bei ordentlich, aber auf die Beine
Außerordentlich: wie bei ordentlich, aber auf die Arme
Phantastisch: wie bei ordentlich, aber auf den Kopf
Überwältigend: wie bei ordentlich, aber auf eine kritische Stelle
Wer eine bestimmte Stelle treffen möchte, kann das ansagen, dann nimmt er 3 Würfel (oder investiert eine bestimmte Anzahl Fokuspunkte), von denen die 2 höchsten gewertet werden, ab einem bemerkenswerten Angriff trifft er dann die Stelle.
Jeder Charakter kann Körper/2 Wunden aushalten, ab der 2. Wunde an der gleichen Stelle, wird er (normalerweise) kampfunfähig.
D.h. ich würds gern so ähnlich händeln, wie Savage Worlds (ohne explizite Trefferzone, aber mit der Möglichkeit, diese einzubinden). Wenn Schadenspunkte unter der Wundschwelle bleiben, richten diese nur "Kratzer" an, die (zur Hälfte, aufgerundet) als Erschwernis auf den nächsten Wurf gehen.

Beispiel:
Ein Wurf macht einen Schaden von 6. Hat der Getroffene eine WS von 5, erleidet er eine Wunde und eine Erschwernis von 1 (6-5) für die nächste KR, hätte er WS 6, gäbs keine Wunde, aber eine Erschwernis von 3 für die nächste KR.

Die Ressource Fokus kann einem Kämpfer im Kampf z.B. helfen, besser zu treffen, Ablenkung durch Kratzer zu ignorieren oder besondere Manöver durchzuführen. Sie kann durch Konzentration und Beobachtung schnell wieder zurückgewonnen werden (z.B. in Filmen, wenn sich die Duellanten eine zeitlang umkreisen).
Die Ressource Kraft hilft den Effekt zu verstärken oder andere Manöver durchzuführen, braucht aber für die Regeneration länger.

Soviel Neues fürs erste.

Gruß, p^^

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