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Dragonage: Origins
Bluerps:
Ok, am Ende bin ich noch nicht, deswegen kann ich dazu nix sagen. Bisher hab ich aber an den Kämpfen nicht das geringste auszusetzen... und Icewind Dale hab ich auch dreimal durchgespielt, beim letzten mal auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. :D
Was macht denn die Kämpfe in IWD für dich soviel besser? Die Standard-Situation ist dort doch nicht besonders unkonventionell: Man entdeckt einen Trupp generischer Gegner, stellt seine Nahkämpfer in einer Reihe auf, die die Gegner auffängt, konzentriert sich mit den Fernkämpfern auf einen Gegner nach dem anderen, und wartet bis alles tot ist. Wenn das nicht funktioniert, pustet man seine Leute halt vorher noch mit den Zauberern auf und gut ists.
Bluerps
Falcon:
Ist IWD mit BaldursGate1+2 zu vergleichen was abwechslung und Herausforderungsgrad angeht? Viele sagen ja in IWD ist sogar alles an Gegnern und Kämpfen noch ein bisschen umfangreicher (wenn das stimmt wäre es geradezu absurd das mit DragonDünnAge gleich zu setzen).
Bluerps:
Es hat schon eine große Vielfalt an Gegnern, das stimmt schon. Aber viel mehr als die BGs hat es jetzt nicht, zumindest nicht spürbar (ich kenn jetzt keine konkreten Zahlen). Aber nur weil ein Gegner "Skeleton Warrior" heißt, und ein anderer "Yeti Chieftain", macht das die Kämpfe nicht abwechslungsreicher, weil am Ende halt beide auf einen zu rennen und man sie mit den Nahkämpfern wegkloppt.
Bluerps
Blizzard:
--- Zitat von: Ranor am 19.12.2009 | 17:06 --- Und die Kämpfe dort sind herausfordernder, spannender und vor allem abwechslungsreicher.
--- Ende Zitat ---
Mich hat es irgendwann nur noch angeödet, quasi von Kampf zu Kampf zu rennen...
--- Zitat --- alten Dungeon Crawlern
--- Ende Zitat ---
Das schreit nach einem Titel! ~;D
Yerho:
Der Knackpunkt ist doch, ob es ein Spiel erlaubt, von eingefahrenen Strategien abzuweichen. Und nachdem ich nun schon sehr viel herumprobiert habe, muss ich sagen, dass sich - wie üblich - ein paar grundlegend sichere Strategien herauskristallisieren, man aber die Freiheit hat, grundsätzlich andere Konstellationen zu erzeugen. Die simpelste Strategie bei Dragon Age ist es, einen oder zwei Krieger in die erste Reihe zu stellen und zwei Magier in den Hintergrund, wobei der eine holzt und der andere heilt. Funktioniert, ist aber schnell langweilig.
Man kann aber auch zwei Schurken im Stealth hinter den/die Gegner bugsieren, bevor man den Tank losschickt und seinen Magier Verwirrung stiften lässt. Man kann auch mit drei Magiern ein Inferno entfesseln. Mit drei Kriegern alles zusammendreschen. Den Schurken die Gegend großzügig mit Fallen verminen lassen.
Man muss nur wollen. Es ist meines Erachtens nicht die Aufgabe eines Rollenspiels, die Entwicklung von Standardstrategien aktiv zu behindern, dann würden sich nur diejenigen gestört fühlen, die zwar Action haben möchten, aber hauptsächlich ihre Charaktere entwickeln und dem Plot folgen wollen. Wer für jede Kampfsituation eine eigene, geeignete Strategie entwickeln möchte, wendet sich doch eher Jagged Alliance und Konsorten zu.
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