Medien & Phantastik > Sehen
Filme die jeder kennt und die ordentlich überschätzt werden...
Jiba:
--- Zitat von: Sashael am 1.12.2009 | 19:36 ---Schönes Beispiel für die Subjektivität in diesem Thread. Ich (und die meisten meiner Bekannten) finden Ein Königreich für ein Lama als den lustigsten Disney aller Zeiten. *schulterzuck*
--- Ende Zitat ---
Ja, aber nicht eben der tiefsinnigste - "Lion King" hatte stellenweise enorm ernsten und shakespearesquen Plot und "Beauty and the Beast" ist zu Anfang ein richtiges Gothic-Märchen, wenn ich je eines gesehen habe. Dieser Mehrwert fehlt mir einfach bei dem Lama.
--- Zitat ---Hey, ich finde die Bully Filme toll. Naja Sissi war jetzt nicht so toll aber alles andere fand ich super. Man kann dabei so herrlich abschalten und auf WIKI freu ich mich auch schon.
--- Ende Zitat ---
Muss ich wiedersprechen: "Der Schuh des Manitu" bleibt für mich persönlich sein bester Film: die Pointen waren gut gesetzt, der Film war sehr schräg und Pierre Brice hat sich drüber aufgeregt - Ziel erfüllt.
Schon der "Schuh des Manitu - Extra Large" ist furchtbar: die paar Minuten, die dazukommen machen gleich drei spätere Gags, die allein über den Wortwitz funktioniert haben, komplett kaputt - dadurch, dass man Winnietouch schon vorher sieht, wird der ganze "Mein weißer Bruder muss jetzt sehr stark sein"-Dialog später im Film überflüssig. Und die Blutsbruderschaftsszene ist nicht mehr Eröffnungsszene (und sie war eine geniale Eröffnungsszene).
"Traumschiff Suprise" fand ich persönlich furchtbar flach. Ein paar tukelnde Enterprise-Bullies ein bisschen hysterisch herumhüpfen zu lassen hat eben wenig mit Humor zu tun. Viel zu gehypt das ganze - naja, ich habe bei der Abstimmung von vornherein für "Sissy" gestimmt, weil ich schon vermutet hatte, dass es so kommen würde.
"Lissy" habe ich nicht gesehen: hauptsächlich weil "Animationsfilm-Problematik siehe letzte Seite"
"Wickie" war ich ein wenig enttäuscht von am Ende - die Ausstattung hat mich begeistert, die Wikinger sind gut besetzt (außer vielleicht Gorm, den fand ich nicht so überzeugend), das ganze ist extrem dicht an der Vorlage - aber ich fand Bullys Präsenz störend, er hätte sich auf seine Arbeit hinter der Kamera konzentrieren sollen. Auch war der Film insgesamt zu kurz, die Story wirkte ein wenig durchgepresst und selbst für Wickie-Verhältnisse wird das ganze am Ende doch arg unphysikalisch. Insgesamt durchaus solide, hätte aber dafür, dass die Wickie-Serie ja sowas wie deutsches Kulturgut ist, deutlich mehr sein können.
--- Zitat ---Howl's Moving Castle
--- Ende Zitat ---
Der m.M.n. zweitschlechteste Ghibli - nur das "Königreich der Katzen" schießt auf grausamere Weise den Vogel ab - nicht falsch verstehen: "Das Wandelnde Schloß" ist immer noch ein guter Film, aber im Vergleich zu "Chihiiro" wirklich nicht der Bringer...
Über "Eragon" braucht indes nicht gesprochen werden - immerhin stirbt der einzige Charakter mit Profil und Tiefe irgendwann gegen Anfang des Films.
6:
Tarantino mag überschätzt sein, aber "True Romance" (mein Tarantino-Einstieg) fand ich einfach genial. Schon alleine wie Dennis Hopper Christopher Walken erklärt, warum alle Italiener Neger sind, fand ich klasse. Auch die komplette Szene mit der Massenschiesserei am Ende des Filmes war super.
Den Film hat er meiner Meinung nach wirklich super hinbekommen.
"Natural Born Killers" empfand ich total überschätzt. Er war meiner Meinung nach nicht blutig und ekelhaft genug für seine Aussage gewesen.
Dafür fand ich "Naked Lunch" wiederum zu ekelhaft (und damit überschätzt).
Crimson King:
Ich halte Oliver Stone generell für überschätzt. JFK fand ich spannend, den Rest der Filme, die ich gesehen habe, eher belanglos.
Mein Problem mit Stone ist, dass bei ihm alles sehr offensichtlich ist und die Moral immer mit erhobenem Zeigefinger auf dem Silbertablett serviert wird. Alexander und WTC habe ich mir nicht angetan, da waren die Kritiken dann doch zu schlecht.
8t88:
Ich hab noch 2 Silben die überschätzt sind (IMHO)...
TOP-GUN
:P
Samael:
--- Zitat von: 6 am 3.12.2009 | 10:30 ---Tarantino mag überschätzt sein, aber "True Romance" (mein Tarantino-Einstieg) fand ich einfach genial. Schon alleine wie Dennis Hopper Christopher Walken erklärt, warum alle Italiener Neger sind, fand ich klasse. Auch die komplette Szene mit der Massenschiesserei am Ende des Filmes war super.
Den Film hat er meiner Meinung nach wirklich super hinbekommen.
--- Ende Zitat ---
Wobei er da nicht Regie geführt hat, sondern nur das Drehbuch geschrieben. Und sich später von dem Film distanziert hat, weil ihm diverse Änderungen nicht gefielen.
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