Medien & Phantastik > Sehen
Filme die jeder kennt und die ordentlich überschätzt werden...
Niniane:
--- Zitat von: Teylen am 30.11.2009 | 18:10 ---From Hell
Bringt den Alan Moore Comic dahin gut rueber als das ich ihn genauso ansprechend finde wie Alan Moores gezeichnete Werke: Gar nicht.
Schlechteste Moore Verfilmung, aber manche haben wohl Spass dran Depp knapp zwei Stunden beim Drachen fliegen lassen zuzusehen.
--- Ende Zitat ---
Meine Zustimmung. Die Geschichte wird nicht besser, wenn man jede jemals zum Thema aufgestellte Hypothese nimmt und einmal durchrührt. Es war schade um die wirklich guten Schauspieler.
Ansonsten:
"King Arthur" ging gar nicht. Das ist übrigens einer der Filme, die meine THese "Je schlechter der Film, desto besser der Soundtrack" stützt. Die Schauspieler, vor allen DIngen die Nebendarsteller, waren super, aber ansonsten.. Hollywood sollte mal ein paar Historiker einkaufen - oder die Engländer selbst ihre Mythen verfilmen lassen ;)
In die gleiche Schublade gehört übrigens auch "Der erste Ritter". Sean Connery in Paraderolle, Richard Gere als schön gefönter Lancelot und Julia Ormond mit einem einzigen Gesichtsausdruck. Und nach welcher "wahren Geschichte" die das verfilmt haben, wüsste ich auch mal gerne.
Und wo wir bei schrecklichen Verfilmungen historischer Stoffe bzw. Sagen sind: "Troja" ist ja auch so ein Kandidat. Die Handlung von zehn Jahren gerafft und teilweise umgebaut, wies gerade passte, und das allerschlimmste war für mich Aeneas. War ja löblich, dass der noch vorkam (kann man den nächsten Dichter packen und seinen Stoff verhackstücken äh verfilmen), aber als dann dieses Bübchen da auftauchte..
Bei Star Wars 1 hat man gemerkt, wo den Drehbuchautoren die Handlung ausgegangen ist, aber noch Budget für die Spezialeffekte da war ;)
Grungi:
Herr der Ringe I-III. Mag den Regisseur, aber ein schlechte Buch lässt sich schwer zu einem guten Film machen.
So und jetzt fang ich mal ganz schnell an zu rennen :P...
Alice Crocodile Coltrane:
Der Tod in Venedig
Ich wollte mal ne Bildungslücke schliessen.
Und es wäre mir fast nicht gelungen, weil dieser Film so unglaublich unerträglich ist.
The Graduate
Siehe oben. Nur mit dem bitteren Beigeschmack, dass mir jetzt bei Simon & Garfunkel schlecht wird.
Imion:
--- Zitat von: Niniane am 30.11.2009 | 19:12 ---(...)
Bei Star Wars 1 hat man gemerkt, wo den Drehbuchautoren die Handlung ausgegangen ist, aber noch Budget für die Spezialeffekte da war ;)
--- Ende Zitat ---
Du meinst nach dem Introduction-Text? ;D
alexandro:
Finde The Graduate ganz erträglich, bis die Schlussszene (die in der Kirche) kommt...da gleitet der Film so sehr in billigste Hollywood-Zuckerwatte-Klischees ab, dass ich das Kotzen kriege.
@Niniane: bei dir ist "nicht historisch korrekt" = "schlechter Film" ? Interessant.
Fällt mir gerade noch ein:
Die Passion Christi: besonders wegen der bescheuerten Scheinargumente seines Regisseurs
Gibson: "Ich bin nicht für die Aussage des Films verantwortlich, ich habe mich nur an die Bibel gehalten". Ja, mein Arsch! Alleine beim einmaligen Schauen der Filme konnte ich ein Dutzend Szenen identifizieren, welche in keinem Evangelium in dieser Form vorkommen.
Taxi Driver: Selten so einen abgeflachten Protagonisten gesehen (und wenn ein Film es schafft dass DeNiro flach rüberkommt, dann ist das fast schon Kunst. Fast.).
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