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Das "perfekte" CRPG
Teylen:
--- Zitat von: Falcon am 9.12.2009 | 15:39 ---Die hier genannten Punkte gehen aber teilweise schon relativ weit und sind zudem nicht repräsentativ.
--- Ende Zitat ---
Welche waeren den respraesentativer?
Ich muss dabei zugeben das ich nicht gerade nach Tests gehe und dort eigentlich wirklich fast alles hochgejubelt wird.
[quote[..] daß die ausgehungerten PC Rollenspieler aus Verzweiflung sowieso in jedes neue RPG rennen.[/quote]
Also eine Hungersnot herrscht doch im Moment eher weniger.
Da gibt es aktuell Fallout 3, Fable 2, Risen und Dragon Age, erstere beiden kraeftig mit DLcs befeuert. Laeuft nebenher die gewohnte H&S Schiene mit Scared 2 & Co. .
Den Ankuendigungen darf man sich auf Fallout 4, Fable 3, Mass Effect 2 und ein grosses Dragon Age Add-On schonmal freuen.
Die Anhaenger japanischer RPGs kriegen ihr neues Final Fantasy und dazwischen eine ganze Menge 'Kram'. (Infinite Undiscovery, Enchanted Arms usw. usf.)
Bluerps:
@Falcon: Was verstehst du denn unter "scheitern"? Und wo gibt es diese 75%?
... und welche Spiele wurden billig, mit wenig Aufwand gemacht? Sicherlich keines vom Kaliber eines Mass Effect, Fallout 3, oder Dragon Age. Der Aufwand der hinter solchen Spielen steckt ist absurd groß, insbesondere wenn man es mit Spielen von vor zehn Jahren vergleicht.
--- Zitat von: Teylen am 9.12.2009 | 15:50 ---Ich muss dabei zugeben das ich nicht gerade nach Tests gehe und dort eigentlich wirklich fast alles hochgejubelt wird.
--- Ende Zitat ---
Dann liest du die falschen Tests. ;)
Ne, ernsthaft, ich hab mich eigentlich schon immer auf Testberichte (hauptsächlich aus, im Laufe der Zeit, diversen Zeitschriften) verlassen und wurde noch nie groß enttäuscht. Wobei man natürlich eine gewisse Übung braucht, sowas zu lesen und z.B. wissen muss das auf den üblichen 100%-Werungsskalen selten der gesamte Bereich genutzt wird, und vielmehr eine Wertung unter 80% als mittelmässig und eine unter 70% als schlecht gilt. Aber im Allgemeinen kriegt man durch Testberichte einen ganz guten Eindruck davon, wie sich das Spiel so spielt, find ich.
Bluerps
Falcon:
EDIT: Post umgeschrieben, bitte beachten!!
Man muss nur viele unterschiedliche Tests lesen, dann bekommt man ein gutes Bild.
@BLuerps/teylen: Unter Scheitern verstehe ich alles, was nicht wie Torment oder BG2 nach 10Jahren wie ein Messias mit Halleluja behimmelt wird. Ich will GUTE RPGs spielen, bei 30+Stunden Spielzeit genügt Mittelmaß nicht mehr und Stangenware gibts überall. Und bei den Heilands ist die Ausbeute in den letzten 10Jahren eben ziemlich mau. Fragt doch mal nach Empehlungen, die beiden RPGs sind immer mit ganz oben dabei.
Ihr könnt jetzt wieder sagen "bäh, ich finde BG2 aber scheisse und nur das gilt". Schön, ich halt BG2 für das beste RPG, was ich bislang gespielt habe und finde es auch nicht gerade perfekt, da es zig Macken hat, die mich richtig ärgern. Aber es ist imho der beste Kompromis von Freiewelt-Plot-Party-GuteGraphik-Rollenspiel, wenn wir für die Diskussion schon ein Extragenre aufmachen müssen.
zugegeben kommen Kotor (wobei ich Kotor2 viel besser finde und mir die insgesamt nicht frei begehbar genug sind) oder NeverwinterNights2 und Dragon Age schon nahe dran (ich denke DragonAge ist ein Stück besser als BG2), vielleicht reden die Leute in 10Jahren auch so davon (wobei mich die nicht ablegbaren Gegenstände wirklich dermaßen ankotzen, daß ich es nie als OptimalRPG ansehen kann, ich beschäftige mich mit nix anderem als dem zerstören von wichtigen Gegenständen um mein Inventar bis zum Rand voll zu halten).
Der Aufwand bei ME und DA war sicher riesig. Umso blamabler sind diverse Designmängel (die andere sicher als Feature sehen). Traurig ist es dann wenn solche Krücken wie MassEffect herauskommen, weil sie alle versucht haben "innovativ" zu sein.
und häufig versagen sie imho genau deshalb weil sie nur Kleinigkeiten anders machen als die großen Vorbilder:
z.b. NeverwinterNights2. Das gabs eine Weltkarte mit besuchbaren Moduln (wie in BaldursGate2, Jippieeee) aber was tun sie? Man kann sie nicht frei besuchen, sie öffnen sich erst linear mit der Story (Kotz, Totalabsturz). Dragon Age hat daraus gelernt und machts wieder richtig und wird hoch gelobt dafür.
Die Folge => Wir erarbeiten uns all die tollen Features, die vor 10Jahren ALLE schonmal da waren.
Also imho braucht es keine 120Rollenspiel um diverse "Features" an den Spielern auszutesten um dann doch wieder zum alten Eisen zurück zu kehren.
wobei sich glücklicherweise ja wirklich auch neue, nützlche Features entwickelt haben, wenn auch nicht viele.
Arbo:
Sagen wir mal so, ich fand Baldurs Tor sowie Fallout 1 & 2 gut und Arcanum ist immer noch mein ungeschlagenes Top-Spiel (ganz dicht gefolgt von Divine Divinity). Spaß hat mir auch Gothic 1 & 2 gemacht und auch Morrowind. Aber reichen würde mir schon, wenn es mal wieder ein c00Les C-RGP gäbe, dass ne c00Le Story und Welt wie Fallout oder Arcanum besitzt.
Was müsste mein (!) Lieblingsspiel beherrschen? Nun, ich denke, genau diesen Spagat, einerseits mit ner c00Len Story aufwarten, die ich mein Char erledigen lassen kann - wann er will -, und andererseits die freie Begehbarkeit der Welt mit ähnlichen Zufallselementen und "Hintergrundabläufen", die Yerho weiter oben beschrieben. Dazu müssen die Chars c00L sein und natürlich auch die NSCs. Sowas wie Irenicus, das ist einfach nen genialer Gegner. Das macht Spaß. Wenn sowas einem auch "nebenher" über den Weg läuft ... *hm*
Es muss Bugs geben ... weil, ein Spiel ohne sone bevorteilenden Bugs sind einfach Mist. Es muss Easteregs und Gimmicks geben, so dass ich auf den Quest-Gegenstand XYZ nicht angewiesen bin, weil ich doch unter lebensbedrohlichen Situationen im Besitz von ZYX bin. ;) Na gut, vielleicht nicht ganz so streng. Aber die Lösungen der Quests sollten universell sein und nicht von bestimmten Zeitabläufen u.ä. abhängen. Da darf es auch ruhig mal zu Kuriositäten kommen. Nein, es soll sogar zu Kuriositäten kommen! Die NSCs usw. sollten auch nicht vom "Level" her ansteigen, sondern gleich bleiben. Gerade die Gengner-"Balance" hat's mir bei Oblivion versaut. Das Gleiche gilt für Beutegüter.
Gesinnungssystem, im weitesten Sinne: JA! Das soll es auch irgendwie geben. Aber bitte, bitte, bitte ... keine Beschränkungen in Sachen Gegenstandsnutzung. Jedenfalls nicht so [A]D&D-like (Du bist böse, du kannst da Schwert des heiligen Lümmels nicht anfassen ... :-X).
Was m.E. sein muss, ist eine schöne Char-Erstellung am Anfang. Wenn's Fantasy ist, sollten nach Möglichkeit Halblinge mit rein. Damit scheiden die meisten C-RPGs aus. ;) Super ist, wenn es Party-Chars gibt, die eine eigene Geschichte haben. So wie ... Mr. Hansen mit seinen Steckrüben.
Ich denke, fast alles, was einen irgendwie "fesselt" bedarf daher - irgendwie - einer Kerngeschichte und lässt sich daher auch schwer umsetzen. Möglicherweise wäre da ein "lebenslanger Support" interessant, der einem dann Zusatzstories usw. verschafft. Mit den Modulen und Erweiterungen - z.B. bei BG, Morrowind, Neverwinter Nights oder Arcanum - geht das schon in diese Richtung. Bisher hat sich das nach meiner Beobachtung nicht wirklich durchgesetzt. Es gibt zwar Ergänzungen, die sind m.E. aber eher lieblos.
Aber wie gesagt, mich persönlich dürstet es im Moment ganz konkret nach einem einfach netten Spiel mit c00Ler Story, die einen so fesselt, dass mensch am Ball bleibt. Wo es einfach Spaß macht, mal 8h oder mehr zu zocken. Gewisse Story-Elemente sollten da schon drin sein (ein Grund, warum u.a. Oblivion fast wie Schlaftablette auf mich wirkt). Aber es sollte auch Freiraum belassen!
Arbo
Bluerps:
Die einzigen zeitlosen Klassiker sind BG2 und Torment? Was ist mit Kotor, oder Gothic 1 und 2? Was mit den Diablos oder den ersten zwei Fallouts? Die Konsolenvertreter des Genres mal außen vor gelassen.
Davon abgesehen - ein Spiel ist gescheitert, wenn es kein zeitloser Klassiker ist? Dann gibt es tatsächlich eine Menge gescheiteter Spiele, ja. Ist mir aber egal, ich hab trotzdem Spaß.
Bluerps
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