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[Film] Robin Hood - 2010
Kermit:
--- Zitat von: Ranor am 26.05.2010 | 09:49 ---Keiner dieser Filme war auf "dreckigen, harten Realismus" ausgelegt der uns seit "Batman Begins" überall verfolgt.
--- Ende Zitat ---
Klar, aber genau das gefiel mir eben nicht. Natürlich geht ein solcher Robin erst im Post-9/11-Film.
Yerho:
--- Zitat von: Kermit am 26.05.2010 | 12:27 ---Klar, aber genau das gefiel mir eben nicht. Natürlich geht ein solcher Robin erst im Post-9/11-Film.
--- Ende Zitat ---
Ich muss mich wiederholen: John Irvings "Robin Hood" war lange vor 9/11, deutlich vor "Batman Begins" und praktisch zeitgleich (!) mit "Prince of the Thieves" exakt das, was Ridley Scott heute gemacht hat, nur mit weniger Budget und geringerem Staraufgebot.
Lyonesse:
Gritty-Realism ist für mich eher eine Erfindung der 80er bzw. des Genre-Kinos der 60er und nicht erst seit 9/11 möglich, auch wenn sich das Kino, seit dieser Zeit, zunehmend in dieser Richtung auszutoben scheint.
Kermit:
--- Zitat von: Knuddeloffensive am 26.05.2010 | 13:12 ---Ich muss mich wiederholen: John Irvings "Robin Hood" war lange vor 9/11, deutlich vor "Batman Begins" und praktisch zeitgleich (!) mit "Prince of the Thieves" exakt das, was Ridley Scott heute gemacht hat, nur mit weniger Budget und geringerem Staraufgebot.
--- Ende Zitat ---
Genau! Vor 9/11 gab es für solche Filme nur wenig Budget und sie sind oft untergegangen. Ivings "Robin Hood" war genial, ist aber gegen Kevin gefloppt. Das würde heute wahrscheinlich anders aussehen, nachdem sich das amerikanische Bewußtsein verändert hat. Siehe nur die "alte" und die "neue" Kampfstern-Galactica-Serie.
Crimson King:
--- Zitat von: alexandro am 26.05.2010 | 01:09 ---Fand den Film recht unterhaltsam. Scott hat schon deutlich schlechtere Historienfilme gemacht (Königreich der Himmel *würg*).
--- Ende Zitat ---
Der Film ist historisch zwar Mumpitz und die kastrierte Kinofassung tatsächlich nur mittelmäßig, aber die vollständige DVD-Fassung ist ziemlich gelungen.
--- Zitat von: Knuddeloffensive am 26.05.2010 | 09:48 ---Flynn war ein kultivierter Schönling in einer eigentlich rauhen Männerrolle, was aber seiner Zeit zuzuschreiben ist, in der alle Filmhelden (sogar Cowboys und Piraten) als irgendwie sanfte, romantische Figuren inszeniert wurden.
--- Ende Zitat ---
Oha. John Wayne als sanfte romantische Figur wäre mir mal völlig neu.
Flynns Robin Hood ist ein Mantel- und Degen-Charakter, genau so wie ihn auch schon John Fairbanks Sr. 20 Jahre früher gespielt hat. Von einem Ritterfilm hat der mal garnix. Ich denke von daher eher, man ist mit völlig anderen Vorstellungen an das Thema ran gegangen.
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