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Sing und schwing das Bein! - Die Fraggles als Rollenspiel

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Kermit:

--- Zitat von: Jed Clayton am 30.01.2010 | 04:15 ---Update:

Was meint ihr? Ich könnte das ganze Fraggle-Ding doch auch mit W8 spielen! Erstens habe ich noch nie ein Regelwerk gesehen, dass den W8 als bestimmenden Resolution-Würfel benutzte.


--- Ende Zitat ---
Und genau das spricht gegen den W8. Ich habe selbst einmal an einem System auf der Basis von W8 oder W12 gearbeitet, weil ich dachte, das sei cool und innovativ. Der Effekt: Im Spieletest haben viele Spieler gemeint, es sei sehr schön, aber extra noch einen Satz sehr seltener Würfel kaufen, die man noch dazu nicht in günstigen Packs (wie W10 und W6) bekommen kann, wäre ein riesiger Nachteil. Daher würde ich eher abraten.

Jed Clayton:

--- Zitat von: Kermit am 30.01.2010 | 08:45 ---Und genau das spricht gegen den W8. Ich habe selbst einmal an einem System auf der Basis von W8 oder W12 gearbeitet, weil ich dachte, das sei cool und innovativ. Der Effekt: Im Spieletest haben viele Spieler gemeint, es sei sehr schön, aber extra noch einen Satz sehr seltener Würfel kaufen, die man noch dazu nicht in günstigen Packs (wie W10 und W6) bekommen kann, wäre ein riesiger Nachteil. Daher würde ich eher abraten.

--- Ende Zitat ---

Edit: Aber gibt es denn nicht auch W8er in jedem Plastikröhrchen mit dem Standardsatz D&D-Würfel (je ein W4, W6, W8, W10, W10 mit Zehnerstelle, W12 und W20)? Unter langjährigen Rollenspielern ist natürlich die Art der Würfel ohnehin keine entscheidende Frage, außer vielleicht bei Fudge-Würfeln oder Würfeln mit speziellen Sondersymbolen.


Ich werde es noch mal überdenken. Danke.

So ein einsamer W6 ist aber auch strittig. Ich habe mir ja am Anfang überlegt: "Nehme ich einen W6er- oder W10er-Pool, so etwas wie bei Fairy's Tale?", "Nehme ich einen W20?", "Nehme ich 3W6 oder 2W6 als Basis ...?", "Nehme ich gar keine Würfel?"

Wenn ich wirklich die 6 auf 1W6 explodieren lasse und auch die 1 eine besondere Wirkung "nach unten" hat, sind eben solche kritischen Erfolge und kritischen Misserfolge wesentlich häufiger. Einer von sechs Würfen geht schon kritisch rauf oder eben kritisch runter. Ich weiß nicht, ob mir das wirklich dauerhaft gefällt.

Spielen kann man es alles, so oder so, nur ist eben die Frage, wie oft man solche "ungewöhnlichen" Ergebnisse drin haben will.

Jed Clayton:
Noch ein Gedanke...

Wie wäre es, die sechs Eigenschaften und die Werte von 1 bis 6 so zu lassen wie bisher, aber sie statt als Boni als Würfelpool zu nehmen?

Eigenschaft 1 ist 1 Würfel, Eigenschaft 2 zwei Würfel usw. Schwierigkeiten werden dann durch eine feste Zahl wiedergegeben, die man mindestens auf 1W6 kriegen muss. Damit gäbe es auch nur 5 oder 6 Schwierigkeitsstufen. Ist das nicht klarer und eingängiger?

Das verschiebt vieles nochmals deutlich zugunsten der Fraggles mit hohen Werten, aber man könnte es ausprobieren. Gestern habe ich schon zwei gute Bekannte gefragt, ob sie "Fraggles" mit mir playtesten wollen, aber beide kannten die Serie gar nicht!

Kermit:
Du bist wohl nicht zufällig aus dem Raum Koblenz? Dann würde ich mich zum Playtesten melden!
Die Pool-Geschichte bringt zwar eine starke Aufwertung der Werte, auf der anderen Seite würde sie aber die sehr deutlich polarisierten Eigenschaften der Fraggles aus der Serie abbilden, die sind nämlich auch in ihren Talenten entweder aussergwöhnlich gut oder aussergewöhnlich schlecht. Vielleicht gar nicht schlecht.

Jed Clayton:

--- Zitat von: Kermit am  1.02.2010 | 08:39 ---Du bist wohl nicht zufällig aus dem Raum Koblenz? Dann würde ich mich zum Playtesten melden!

--- Ende Zitat ---

Leider nein. Ich bin nicht im Raum Koblenz, noch nicht mal in der weiteren Umgebung. Ich war nur mal für ein paar Minuten am Koblenzer Bahnhof beim Warten auf den Anschlusszug nach Bonn auf dem Weg zum FeenCon.

Ich bringe DYCA, das Fraggles-Spiel, aber vermutlich zu mehreren Cons im Jahr 2010 mit. Mach' ich doch gerne.


--- Zitat ---Die Pool-Geschichte bringt zwar eine starke Aufwertung der Werte, auf der anderen Seite würde sie aber die sehr deutlich polarisierten Eigenschaften der Fraggles aus der Serie abbilden, die sind nämlich auch in ihren Talenten entweder aussergwöhnlich gut oder aussergewöhnlich schlecht. Vielleicht gar nicht schlecht.

--- Ende Zitat ---

Ich hatte schon vorgestern ein wenig Zeit, da etwas zu testen und bin schnell wieder von der Idee mit dem Pool abgekommen.

Wenn überhaupt, hätte das nur Sinn, wenn man einzelne Erfolge auf den benutzten W6 zählen würde, was ich eigentlich nicht vorhatte. Das wäre ja im Grunde wie das World-of-Darkness-System nur mit W6. Wenn ich nur den W6-Pool mit einer bestimmten Zahl als Schwierigkeitsstufe nehmen würde, wo man nur auf mindestens einem der Würfel diese Zahl erwürfeln muss (wie in H&S), wäre das ziemlich unausgewogen: Ein Charakter mit 1W6 wäre stark benachteiligt. Eine 4 oder mehr auf 1W6 zu bekommen hat eine Wahrscheinlichkeit von 50%, aber ab 3W6 ist das schon witzlos: Auf 3W6 landet schon äußerst wahrscheinlich mindestens einer der Würfel auf einer 4 oder mehr und ab 4W6 schafft man dann fast jeden Wurf. Natürlich kann man hier auch noch viel weiterprobieren, z.B. dass jede erwüfelte "1" wieder einen Erfolg abzieht oder so. Das habe ich noch nicht durchgerechnet.

Ich denke, ich möchte lieber bei meinem ersten Entwurf bleiben:
Jeder Spieler hat genau einen Würfel (1W6), der die Basis für alles darstellt. Dann fliegen eben weniger W6 auf dem Tisch herum. Auch kann ich dann mehr Schwierigkeitsstufen verwenden. Ich möchte gern um die 8 oder 10 Schwierigkeitsstufen.

Mehr dazu kommt hier in Kürze. (Ich gehe jetzt schlafen.)

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