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Sing und schwing das Bein! - Die Fraggles als Rollenspiel

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Jed Clayton:

--- Zitat von: sir_paul am 18.02.2010 | 12:08 ---Hallöle,

ich habe diesen Thread mehr nebenbei verfolgt und möchte jetzt doch mal die Gelegenheit ergreifen dir Feedback zu geben. Falls meine Kritickpunkte schob mal zur Sprache gekommen sind, einfach ignorieren.

--- Ende Zitat ---

Danke für dein Interesse und deine Antworten.


--- Zitat ---Warum haben die Grundeigenschaften so komische Namen? natürlich um die Musikalität der Fraggle Serie wiederzuspiegeln. Aber für mich macht es den Zugang zum System schwerer, gerade wenn es mehr für Funrunden und CONS gedacht ist. Wie um alles in der Welt soll ich mir jetzt merken was LAUTSTÄRKE, RYTHMUS, ETC bedeutet. Die Benamsung bedeutet also ein + auf Stil und ein - auf Zugänglichkeit.

--- Ende Zitat ---

Ich weiß noch nicht, ob ich die alle so lasse. Das Witzige ist eben, dass sie noch mehr Interpretationsspielraum zulassen als das immer gleiche "Stärke", "Geschicklichkeit", blahblah... Ich habe auch noch einen Gegenentwurf von einem Autoren aus Amerika, wie gesagt vom RPG.net-Forum, vorher schon mal in diesem Thread erwähnt, in dem es gar keine Attribute und keine Zahlenwerte (Stufen) gibt. Dort gibt es nur einen einzigen Wert pro Charakter, die "Fragglishness".

Einem meiner Spieler hat das aber nicht so gefallen.


--- Zitat ---Radischen Regeln: Einen Glückswürfel nehmen
Hilfreich für das verständnis wäre es folgendes "so als ob der Fraggle über ein Talent verfügen würde" zu ersetzen durch "so als ob der Fraggle über ein passendes Talent der Stufe 0 verfügen würde".

--- Ende Zitat ---

Das stimmt allerdings.


--- Zitat ---Radischen Regeln: Einen Glückswürfel nehmen, wenn man bereits ein gültiges Talent hat
Was passiert bei einem dreier Pasch, wird alles addiert?

--- Ende Zitat ---

Stimmt, das kann auch noch passieren. Nein, bei einem Dreierpasch werden nur die ersten beiden Würfel gezählt, also der Zweierpasch, der schon da lag.

Edit: Ich habe eben mal an meinem Kaffee genippt und offenbar hilft der mir nun, etwas klarer zu denken. Also, zuerst wollte ich ja nicht, dass nach einem Pasch noch mal etwas dazugezählt wird. Meine Begründung, wenn auch nicht explizit hingeschrieben, war, dass dadurch zu hohe Zahlen entstehen würden: 12 bei drei Vierern, 15 bei drei Fünfern, plus Boni, also höher als der höchste vorgesehene Schwierigkeitsgrad. Ich dachte, die Extrachancen, die ein Fraggle mit seinem Talentwürfel erhält, seien schon Belohnung genug.

Was man aber auch bedenken sollte, ist Folgendes: Wenn ich sage, es gibt keine Dreierpäsche, sondern nur Zweierpäsche, hat ein Glückswürfel ab 3-3 bereits keinen Sinn mehr. Der Pasch 3-3 ist ja bereits eine 6, vor der Addition der Boni. Würfle ich dann auf einem einzelnen Würfel eine 6, bringt das nichts mehr, bei allen niedrigeren Augenzahlen natürlich auch nicht. Dann sollte sich der Spieler das Radieschen für einen anderen Moment aufheben! Vielleicht ist das eine Schwachstelle des Systems, da man hier andernfalls sein Radieschen verschwenden würde.

Ich schreibe das gleich mal an die entsprechende Stelle in den Regeln.


--- Zitat ---Ansonsten scheinen mir die Regeln einigermassen tauglich zu sein, ich bin mir aber nicht sicher ob sie das beschwingte Fraggle-Gefühl rüberbringen. Das wird ein Spieltest aber bestimmt zeigen.

--- Ende Zitat ---

"Einigermaßen tauglich" finde ich aber keine gute Wertung. Ich werde mal schauen. Nach dem Playtesting nächste Woche (Wintertreffen) weiß ich vielleicht schon mehr und kann es alles noch einmal völlig umschreiben.

Bisher ist das aber mein stimmigster Entwurf. Das ganze Zeug zuvor, mit explodierendem W6, mit Pool oder anderen Würfeln (W8, W12) hat mir nicht so gefallen.

sir_paul:

--- Zitat von: Jed Clayton am 18.02.2010 | 14:15 ---"Einigermaßen tauglich" finde ich aber keine gute Wertung.
--- Ende Zitat ---

Aber auch keine schlechte ;)

Jed Clayton:
Okay. Der "Glückswürfel" ist im Moment ja wirklich eine Glückssache. Er bietet keinen garantierten Bonus oder eine Verbesserung der Lage, er erhöht nur die Chance, auf ein höheres Ergebnis zu kommen. Somit werden manche Radieschen eben auch umsonst eingesetzt. (Das nennt man dann Radieschenklau... Die Gorgs holen sich das Radieschen wieder oder die Doozer bauen ihr Baumaterial daraus.) Ich denke, das ist in vielen Systemen mit "Noch mal Würfeln" genauso.

Strategisch betrachtet sollte man mit dem Glückswürfel wohl warten, bis man mal ein richtig mieses W6-Ergebnis bekommen hat, eine 1 oder eine 2 und dann nachwürfeln. Ich würde mir das Radieschen dann für Proben mit niedriger Grundeigenschaft aufheben, bei denen ein niedriges Ergebnis kommt. Abgesehen davon ist man eben auf den Pasch (in einem von sechs Fällen) angewiesen.

Hier ist mal der Abschnitt über Radieschen mit den neuesten Änderungen, der Text ist sicherlich noch nicht vollkommen:


Die folgenden Effekte von Radieschen sind möglich:

•   Einen Glückswürfel nehmen: Man würfelt mit einem zweiten W6, so als ob der Fraggle über ein passendes Talent mit dem Wert 0 verfügen würde. Das höhere der beiden Ergebnisse zählt, außer wenn durch den neuen Wurf ein Pasch entstanden ist. Bei einem Pasch gelten die Regeln für Päsche in Talentproben.

•   Einen Glückswürfel nehmen, wenn man bereits ein gültiges Talent hat: Beide schon geworfenen W6 bleiben liegen und es wird noch ein weiterer W6 geworfen, so dass eine zusätzliche Chance auf einen Pasch oder ein höheres Ergebnis entsteht. Ansonsten gelten dieselben Regeln wie unter „Einen Glückswürfel nehmen“. Wenn aber der Pasch plus Eigenschaftswert kleiner ausfallen würde als der zuvor höhere Würfel plus Eigenschafts- oder Talentwert (z.B. bei zwei Einsern), so zählt auf jeden Fall das höhere Ergebnis. Wenn der dritte W6 die gleiche Augenzahl zeigt wie ein bereits gewürfelter Pasch, entsteht dadurch kein Dreierpasch. Nur der bereits gewürfelte Pasch zählt. Daher kann man hier das Radieschen ab einem Pasch von 3-3 nicht gegen einen Glückswürfel eintauschen (nur bei 1-1 und 2-2).

•   Ein einmaliger Bonus von +3 zum Wurf. Dies muss aber immer vorher angesagt werden.

•   Einen neuen Freund auftauchen lassen. Ein solcher Freund hat nie höhere Spielwerte als der Spielercharakter selbst. Er kann nur begrenzt Hilfe leisten und hat keine Spezialkenntnisse.

•   Unerwartete Hilfe bekommen, z.B. ein neues Werkzeug, Instrument, mehr Essen, freundliche Doozer, man erinnert sich an eine alte Geschichte oder etwas Ähnliches.

•   Zwei Aufgaben auf einmal erledigen, oder eine Aufgabe mit doppelter Geschwindigkeit.

Jed Clayton:
Seit heute Nachmittag gibt es für mein Spiel auch ein Charakterblatt. Das ist eher ein Entwurf. Falls jemand gerade Zeit hat und gern mit einem Grafikprogramm herumspielt, kann er oder sie gern meinen bescheidenen Entwurf als Vorlage verwenden.

Für mehr hatte ich heute noch keine Zeit.


[gelöscht durch Administrator]

Kermit:

--- Zitat von: Jëd Cläytön am 19.02.2010 | 17:36 ---Seit heute Nachmittag gibt es für mein Spiel auch ein Charakterblatt. Das ist eher ein Entwurf. Falls jemand gerade Zeit hat und gern mit einem Grafikprogramm herumspielt, kann er oder sie gern meinen bescheidenen Entwurf als Vorlage verwenden.

Für mehr hatte ich heute noch keine Zeit.


--- Ende Zitat ---
Praktisch und kompakt. Uch verstehe nur die "ä"-Pünktchen bei Fraggeligkeit nicht.

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