Medien & Phantastik > Lesen
Was lest ihr gerade?
Samael:
Uprooted von Naomi Novik, einer polnisch-amerikanischen Schriftstellerin. Nebula Award 2015.
Deutsch „Das dunkle Herz des Waldes“.
Eine Fantasygeschichte, sehr fesselnd und rasant erzählt, eine Art düsteres slavisches Märchen. Ich habe es bisher sehr genossen (etwa zu 8/10 durch).
Antariuk:
Iron Hand und Wraith Hand (Silent Order Series, Books 1 und 2) von Jonathan Moeller. Der Autor wurde mir empfohlen, und aktuell juckt es mich nach SciFi (oder SciFi Action), daher habe ich mir die ersten zwei Bände der Reihe mal gegeben.
Leider ist die Reihe bisher ohne jeglichen Nähr- oder Mehrwert. Absolute 0815-Schiene mit einem Lone-Wolf Charakter, dessen persönliche Dämonen ihm quasi nur Vorteile bringen, und zweidimensionalen Abziehbildern links und rechts (schöne Frauen, fiese Bösewichte die immer entkommen, ...) des absehbaren Plotverlaufs mit dem bösen Imperium der maschinell verbesserten Menschen und dem guten Reich der ritterlichen Navy. Dazu so merkwürdige Sachen wie dass die Menschen in einer Zukunft, die zehntausende oder hunderttausende Jahre (ist nicht klar ob das Editierfehler oder verworrene Formulierungen ist) nach uns spielt, noch starken Bezug auf das 20. Jahrhundert nehmen - da wird u.a. "sticking out like a sore thumb" als archaischer Begriff definiert, oder Retro-Campingzubehör wie Butangaskocher verkauft damit man wie früher auf Erden campieren kann. Das wirkt sehr bizarr.
Dabei gibt es durchaus spannende Ideen, die zwar öfter genannt, aber nie wirklich aufgegriffen werden, z.B. dass Menschen (und die meisten Aliens) keine KI bauen können die nicht irgendwann durchdreht und alles umbringen will. Selbst in einem Format das keine tiefgründige SciFi sein will hätte man da echt etwas mehr draus machen können.
Ich vergebe zwei von fünf Reaktorkernen und fliege woanders hin.
Tintenteufel:
The People of the Black Circle von Robert E. Howard.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Luxferre am 11.10.2017 | 12:59 ---Würdest Du Sapkowski empfehlen? Oder ist das eher Leichtlektüre im Stile von Abercrombie, Heitz, Schwartz und Sanderson?
--- Ende Zitat ---
Ne er schreibt gut aber sein Schreibstil ist einfach anders, nicht so zugänglich wie die von Dir genannten Autoren.
Ich empfehle auch seine Nicht Fantasy Mittelaltertriologie Der Narrenturm wenn es nicht unbedingt Gerald von Riva sein muß
--- Zitat von: Samael am 17.10.2017 | 18:27 ---Uprooted von Naomi Novik, einer polnisch-amerikanischen Schriftstellerin. Nebula Award 2015.
Deutsch „Das dunkle Herz des Waldes“.
Eine Fantasygeschichte, sehr fesselnd und rasant erzählt, eine Art düsteres slavisches Märchen. Ich habe es bisher sehr genossen (etwa zu 8/10 durch).
--- Ende Zitat ---
Sehr schön , das einzige Fantasybuch neben denen von Patrick Rotfuss das auch meiner Frau gefallen hat.
Ich habe gerade zu Ende gelesen: Nevernight von Jay Kristoff
Harry Potteresque Assasinenschule in einer antik-römerhafte Welt mit drei Sonnen, in der alle 2,5 Jahre einmal Nacht ist, was dementsprechende Konsequenzen auf die Gesellschaft hat. Die bekannten Versatzstücke ergeben in ihrer Gesamtheit auch wegen des konsequenten Welterschaffung eine spannende Geschichte, insbesondere weil es rotzfrech geschrieben ist und die Fußnote schön sarkastische Feinheiten der Welt erklären. Sollte man insb als Spielleiter/in lesen, wenn man mal konsequentes und erfolgreiches"Worldbuilding"(<--deutsches Wort dafür?) in Aktion sehen will.
Jetzt lese ich Die Verräterin von Seth Dickinson (übersetzt vom TanelornUser Rumpel):
Geschichte eines Mädchens/jungen Frau dessen Nation von einem Imperium ohne Gewalt via Handel schleichend einverleibt wird. Protagonistin wird nach Ausbildungsabschluss Teil der Bürokratie des Imperiums und versucht von Innen Rache an dem Imperium zu nehmen. Ist übrigens ein Fantasyroman, möchte aber den Fantasyelementen wg. Spoiler nicht vorgreifen. PS: Der Verlag nennt es "politische Fantasy" was man so stehen lassen kann (Ist dann ASoIaF auch politische Fantasy?)
Liest sich bis dato sehr gut
Luxferre:
Danke Pix! Dann kommt Sapkowski auf die Liste.
Bin aktuell recht begeistert von John Gwynne und Anthony Ryan. Der Stil ist etwas weniger easy-Reading, als di davor genannten.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln