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Conan der Barbier:
Gilbert Sinoué - Die Straße nach Isfahan
Ein ganz netter Roman über das Leben Avicennas. Man erfährt so einiges über die Entwicklungen im Iran des 11. Jahrhunderts.

Karl May - Die Helden des Westens
Ja, ich gebe es zu: Manchmal genieße ich die alten Stories über kuriose Figuren aus Mays Feder wie den Hobble-Frank oder die Snuffles.

Infernal Teddy:
Tageslektüre: Autonom von Annalee Newitz

Talwyn:
Zuletzt...

"Dunkle Zahlen" von Matthias Senkel: Abgeschlossen, und leider kann ich es so nicht empfehlen. Das Buch ist durchaus unterhaltsam und sprachlich bisweilen großartig, unterm Strich mir aber zuviel artsy fartsy und am Ende schlicht unbefriedigend weil keiner der multiplen Handlungsstränge ein Ende hat. Ich hatte das Gefühl, der Autor hatte am Ende einfach keine Lust mehr und hat das Buch dann halt für fertig erklärt.

Danach:
"Als ich eines schönen Morgens im April das 100% Mädchen sah" von Haruki Murakami: Eine Sammlung kürzer Erzählungen, die zum Teil an bizarre Traumsequenzen erinnern. Liest sich gut weg, ist aber auch wieder reichlich weird. Definitiv nicht mein liebster Murakami.

Dann:
Die "Schachnovelle" von Stefan Zweig: Nicht ohne Grund ein Klassiker, liest man locker am Stück weg, sprachlich großartig, sehr kompakt erzählt, sollte man IMO Mal gelesen haben, gerade weil es ja nur so ein dünnes Büchlein ist.

Und:
"Die Frau, die vom Himmel fiel und andere wahre Geschichten" von Anne Zielke. Ich habe vor Jahren die Novelle "Arraia" der selben Autorin gelesen und geliebt, daher habe ich dieses Büchlein direkt bei Erscheinen gekauft und dann ins Regal gestellt. Nun endlich gelesen, bin ich enttäuscht, denn es handelt sich um eine Sammlung mittelprächtiger Magazinartikel, und das hat mich halt so gar nicht mitgenommen.

Aktuell:
"Homo Faber" von Max Frisch: Hätte ich vor 20 Jahren als Schullektüre lesen sollen, war aber damalszu sehr mit Rebellieren beschäftigt, deswegen hole ich es jetzt nach, und was soll ich sagen? Wie geil ist das denn? Über Fabers Nihilismus musste ich mehrfach laut lachen. Dazu ist auch die eigentliche Geschichte und das Schicksalsthema sehr spannend ausgearbeitet. Daumen hoch von mir.

Danach planmäßig:
"Prince of Lies" von James Lowder: Ich hatte das Buch seinerzeit direkt nach der unsäglichen Avatartrilogie gelesen und unter deren Eindruck stehend richtig gut gefunden. Ich bin gespannt wie mein Urteil diesmal ausfällt (die Avatartrilogie habe ich letztes Jahr auch nochmal gelesen und immer noch gleich schlecht gefunden).

Und danach dann endlich Mal:
"Der Name der Rose" von Umberto Eco. Kenne nur den Film und habe das Buch schon seit Ewigkeiten auf der Liste.

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Samael:
Ganz dicke Empfehlung für historisch Interessierte:

Byzanz. Das zweite Rom, von Ralph-Johannes Lilie



Leider nicht ganz billig. Aber das beste historische Sachbuch, dass ich seit langem gelesen habe.
Das aus der Beckschen Reihe vom selben Autor ist auch nicht übel aber natürlich viel zu kurz und nur als ganz ganz grober Überblick brauchbar.

schneeland:

--- Zitat von: Samael am  7.06.2018 | 21:05 ---Ganz dicke Empfehlung für historisch Interessierte:

Byzanz. Das zweite Rom, von Ralph-Johannes Lilie

...
Leider nicht ganz billig. Aber das beste historische Sachbuch, dass ich seit langem gelesen habe.

--- Ende Zitat ---

Kommt gleich mal auf die Leseliste (auch wenn die eigentlich schon viel zu lang ist).

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