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Lyonesse:

Sammlung der ersten drei Teile der Night World-Reihe von L.J. Smith, die mit den Vampire Diaries zwar Bestseller schrieb, aber selbst keine Rechte daran hatte, da sie als Lohnschreiberin beim Verlag ''nur'' angestellt war. Nachdem es nach einigen Bänden kreative Differenzen mit dem Verlag gab, wurde sie gefeuert und schrieb die ''Tagebücher'' schließlich als Fanfiction weiter, während die offizielle Serie von Ghostwritern weitergeführt wurde. Sie starb nach langer schwerer Krankheit im März letzten Jahres in Kalifornien.

Die neun Romane der Night World-Reihe für junge Erwachsene aus den 90er Jahren bilden eine, inzwischen typisch gewordene, Urban Fantasy: 
In the series, vampires, witches, werewolves, and shape-shifters live among humans without their knowledge, making up a secret society known as the Night World. The society enforces two fundamental laws to prevent discovery: never allow humans to gain knowledge of the Night World's existence, and never fall in love with a human.

Grey:
Nach längerer Pause habe ich mir jetzt wieder die gesammelten Werke von Edgar Allen Poe vorgenommen und an der abgebrochenen Stelle wieder eingesetzt. Dabei komme ich mehr und mehr zu dem Schluss: Zumindest zu Beginn seiner Karriere war der Mann eher ein literarischer Trickeffekt-Designer als ein Geschichtenerzähler. Er erzeugt mit seinen Worten bildgewaltige und bizarre Visionen, für die man in einem Zeitalter vor CGI und Konsorten mit Sicherheit ein außergewöhnliches Vorstellungsvermögen brauchte; dafür ist der Plot oft ziellos, wirr oder schlichtweg nicht vorhanden. Es fühlt sich für mich ähnlich an wie diverse Fantasy-Blockbuster der letzten paar Jahre.

Bin gespannt, ob er in seinem späteren Werk erzählerisch noch dazulernte oder ob die Klassiker, von denen ich vorher schon begeistert war, eher Zufallstreffer waren. :-X

ghoul:
Jules Verne: Die Propellerinsel

Swanosaurus:
Ann Leckie: Translation State.

Habe mir lange nichts mehr von ihr gegönnt, nachdem ich "Provenance" und "Raven Tower" eher solala fand. Aber das hier reißt mich auf seine gelassene Art geradezu vom Hocker. Große Ideen-SF, die trotz schräger Settings ganz klar und schnörkellos erzählt, mit kleinen Dingen komplexe Figuren erschafft und es vor allem nicht nötig hat, Schnörkel und Volten zu vollziehen, um auf Teufel komm raus "komplex" zu erscheinen. Ich bekomme als Leser immer zum richtigen Zeitpunkt die nötigen Informationen, um Zusammenhänge zwischen den Handlungssträngen herzustellen, und surprise!, wenn die Figuren die Informationen bekommen, sind sie auch in der Lage, diese Zusammenhänge herzustellen, und es wird kein großes "Ach wie überraschend! Wie unvorhergesehen! Was für eine geniale Idee der Autor*in, die uns geschrieben hat!"-Gewese darum gemacht.

Einfach eine gute, durchaus komplexe Idee so klar und transparent wie möglich erzählt, durch die Augen greifbarer und sympathischer Figuren. Mehr will ich nicht von einem Buch. Einziges Manko ist vielleicht, dass Leckie kaum Raum auf die Beschreibung von Orten verwendet: Figuren sind enorm plastisch, aber die Räume, in denen sie sich bewegen, bleiben vage. Ist eine Qualität, manchmal aber auch etwas schade, weil ich dann als Rollenspieler doch immer mehr über das "Setting" wissen will.

WulfBorzagh:
Nachdem ich mein Buch über die Hanse beendet habe kommt:
William Dalrymple - Anarchie Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company 1600 - 1874

Ein Buch über die Kolonisation Indiens durch die EIC. Bin echt gespannt.


Wulfi die ersten paar seiten durchhabend

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