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Was lest ihr gerade?

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Faryol:

--- Zitat von: Bitpicker am 17.10.2005 | 14:56 ---Ich lese keine deutschen Übersetzungen englischer Bücher, deshalb habe ich nach dem Originaltitel gefragt. Unter den Treffern in den englischen Büchern gibt es nichts mit 'Wolf' oder 'Wolves' im Titel. Deutsche Titel weichen gerne auch mal weit von dem Originaltitel ab, deshalb wollte ich wissen, wie das Buch im Original heißt.

Robin

--- Ende Zitat ---

Wenn dem so ist...  :D

Erstveröffentlichung 1990 unter dem Titel Midnight's Sun. Der Schmöker ist ja richtig teuer - zumindest über Amazon!  :o

Kardinal:

--- Zitat von: Samael am 21.10.2005 | 09:20 ---Habe "House of Chains" abgebrochen, weil mir detaillierte Schändungen und dauernder grausamer Mord an Zivilisten nach 120 Seiten zu viel wurden. Wird der Band später seinen Vorgängern gerecht?

--- Ende Zitat ---


aber locker! Karsa Orlong ist einer der coolsten (wenn auch vielleicht nicht der nettesten) Charaktere bei Erikson überhaupt! Außerdem sollte sich *niemand* den Nachfolger "Midnight Tides" entgehen lassen!

Suro:
Im Moment lese ich "The Rule of Four" von Ian Caldwell & Dustin Thomason, irgendein Buch das sich selbt mit dem Davinci Code vergleicht...ganz nett.
Schöne details drin, jetzt weiss ich endlich dass Sarcophagus "Fleischfressender" oder so bedeutet ;)
Danach gibts Caleb Carr: Killing Time (ja, ich lese gerade wieder etwas englisch)
Dann gibts deutsch, udn zwar Terry Pratchets Weiberregiment und unter dem Weltenbaum 4 oder so.

Phileas:
Die 760 Seiten Bedenke Phlebas von Iain Banks habe ich jetzt hinter mir. Der Roman spielt wie einige andere Romane von Banks in seinem Kultur-Universum. Die Kultur ist eine hochtechnologisierte, anarchistische und hedonistische Gesellschaft aus Humanoiden und Künstlichen Intelligenzen. Ich mag das Kultur-Universum, es ist ganz grosse Space Opera, mit vielen Kilometer langen Raumschiffen, planetengrossen künstlichen Orbitalen etc. Banks hat eine schöne und sehr detailierte Schreibe. "Bedenke Phlebas" ist kein schlechter Roman, auch wenn die Handlung nur schleppend voran kommt. "Einsatz der Waffen" vom gleichen Autor hatte mir deutlich besser gefallen. Auf Dauer ermüdet die Detailiertheit ein wenig, deswegen habe ich einen weiteren Roman zwischendurch gelesen.

Die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach beschreibt eine ungewöhnliche Kultur, die sich vollständig um die Herstellung von Teppichen aus Menschenhaar dreht. Jeder dieser Teppiche ist so fein, das ein Teppichknüpfer sein ganzes Leben an einem einzigen Teppich knüpft. Die Teppiche werden nur für den Kaiser geknüpft und im Laufe des Romans erfährt man, was wirklich dahintersteckt.
Eschbach entwirft eine faszinierende und konsequent umgesetzte Kultur. Der Roman ist wie ein Mosaik aufgebaut, jedes Kapitel wird aus der Sicht eines neuen Charakters erzählt. Die Übergänge sind dabei gelungen und es ist erstaunlich, mit wie wenig Worten Eschbach es schafft, einen neuen Protagonisten glaubhaft und lebendig zu charakterisieren. Mit Recht gab es dafür den SFCD-Literaturpreis. Ich kann das Buch nur empfehlen.
"Die Haarteppichknüpfer" spielt übrigens einige Jahrtausende nach der Space Opera "Quest" im gleichen Universum. Beide Romane stehen aber alleine und teilen nur den Hintergrund, man kann sie also ohne Probleme getrennt lesen.

Jetzt lese ich Die Narbe vom grandiosen China Mieville.

Batzo:
Ich lese gerade "Die Orks".
Das ist der zweite Versuch, beim erstenmal fand ichs langweilig.
Jetzt bin ich bis zu dem Punkt gekommen wo es spannend wird.

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