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Filme und Serien - Smalltalk

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Tigerbunny:

--- Zitat von: Niniane am 24.11.2023 | 10:27 ---Der dritte Spin-off? Ich kann mich nur an Wayward Girls (oder Sisters?) erinnern vor The Winchesters. Welchen gab es noch?

--- Ende Zitat ---

Bloodlines. Ist über einen Backdoor-Pilot auch nicht hinausgekommen.

Zu den Winchesters muss man aber anmerken, dass die primär der Neuausrichtung von The CW zum Opfer gefallen sind. Die Warners haben versucht, ein anderes Network zu finden, war aber erfolglos.

Lyonesse:
Der 70er Flair war tatsächlich ganz nett, und das Team war auch ganz ok - hätte
eigentlich einen längeren Run verdient (gehabt).

Lyonesse:
In Napoleon mäandert und kämpft sich Ridley Scott, schlaglichtartig die Highlights
abklappernd, durch das Leben des französischen Feldherrn und späteren Kaisers. Hierbei zeigt
er jedoch kein wirkliches Interesse an der Person Bonapartes, und dieses Desinteresse
überträgt sich auch auf die Figur selber.
Napoleon kommt mit so wenig Esprit und Charme daher, wie man es von einem Karrieristen
nicht erwarten würde. Phoenix legt ihn unbeholfen, rüde, gelangweilt und fast als seltsamen
Vogel an. Das ist so, in Bezug auf Napoleon, zumindest eine ganz neue Sichtweise, von der man
vorher noch nie etwas gehört hatte.
Nun wimmelt das Werk nur so von Fehlern, Ungenauigkeiten und dramaturgischen Beugungen, aber
die braucht man gar nicht anzuprangern, da der Film auch ohne diese einfach nicht besonders gelungen
ist.
Was war gut? Der Anfang oder die erste halbe Stunde war noch ganz gut, dann aber bearbeitet Scott
die Beziehung zwischen Napoleon und Josephine als eine Art on and off Rosenkrieg, und hangelt sich
zwischendurch von einer Schlacht zur nächsten. Grundsätzlich zeigt sich Scott bei den Massenactionszenen
immer noch auf der Höhe, auch wenn diese eher Videoclipartig inszeniert wurden. Es geht eher nicht um die Kämpfe
als ganzes, sondern hauptsächlich um möglichst dramatische und reißerische Momente im Getümmel; dennoch
sind alle Actionsequenzen quasi die Höhepunkte des Films.
Insgesamt will Scott den mehr oder weniger ganzen Napoleon zeigen, und steht am Ende nur mit teurem Stückwerk und Verschnitt
da. Es kann sein, dass der sicherlich folgende Director's Cut den Streifen noch ein wenig unterfüttern und
aufwerten wird, aber vielleicht wäre es weiser gewesen, groß zu denken und den Film in mindestens zwei
Teilen herauszubringen. Bei dem anerkennenswert enormen Aufwand wäre das sicher eine Option gewesen.

So ist Scott's Napoleon leider nichts halbes und nichts ganzes geworden, ist weder Fisch noch Fleisch.
Für Fans von epischen Schlachtenszenen und period pieces (wie mich) lohnt es sich dennoch allemal, aber
als ernstzunehmendes Biopic über Napoleon schlägt sich der Film eher schlecht.
Fazit: Eine fahrige, so eigentlich wenig Spaß machende Inszenierung, die hauptsächlich in den Action-Szenen über-
zeugen kann, und den einen oder anderen Lacher wegen Napoleons Kauzigkeit produziert.

6/10
Edit: Da der kommende Director's Cut vier oder viereinhalb Stunden haben soll, ist es kein Wunder, dass diese
Kinofassung wie Stückwerk daherkommt und eigentlich so gar nicht bewertbar ist. Dennoch bleibt die Darstellung
von Napoleons Charakter zumindest eigenwillig und entspricht eher nicht dem Bericht von Zeitzeugen oder der
Meinung von Historikern.
 

Raven Nash:
Mehr zufällig auf Dampyr gestoßen. Dabei handelt es sich um eine Verfilmung des ersten Bandes der gleichnamigen italienischen Comic-Serie. Offenbar gab (oder gibt) es Pläne, ein Bonelli Cinematic Universe zu bauen - fände ich cool, denn die Comics sind echt nicht schlecht (und endlich mal keine patriotisch-dummen US-Superhelden).
Harlan Draka ist der Sohn von Draka, einem Herrn der Nacht, und einer sterblichen Frau. Drei Hexen verhindern, dass das Kind direkt nach der Geburt von seinem Vater geholt wird, denn Harlan ist ein Dampyr, und damit fähig, selbst die Herren der Nacht zu vernichten.
Im Jugoslawien-Krieg trifft Harlan (der sich derweil als Trickbetrüger durchgeschlagen hat) dann zum ersten Mal auf echte Vampire und muss sich dem Herrn der Nacht Gorka stellen...

Filmisch ist es eine tolle Umsetzung, mit Einstellungen die direkt den Panels entsprechen (allerdings mit deutlich zu wenig Blut). Die schauspielerische Leistung sackt dagegen schon etwas ab, und die Dialoge sind teilweise echt unterirdisch. Das wiederum könnte auch an der Synchro liegen - leider hab ich den Film auf Prime geschaut, und da fehlt die italienische Tonspur. Ich hab erst jetzt gesehen, dass es ihn auch auf NF gäbe. Ob da der Originalton dabei ist, weiß ich aber nicht.

Es wären jedenfalls noch zwei weitere Filme geplant - ob die aber wirklich kommen, steht wohl in den Sternen.

tartex:
Doctor Who: The Star Beast

Jetzt neu mit fettem Budget auf Disney+. David Tennant und RTD als Showrunner sind zurück.  :d

00er-Retro? Keine Ahnung, RTD kann wie damals gute Charakermomente rauskitzeln und gleichzeitig auch viel Spass haben.

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