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Filme und Serien - Smalltalk

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Sashael:

--- Zitat von: Grubentroll am  9.01.2024 | 09:24 ---Hab mir "MORBIUS" auf Netflix angeschaut, und versteh mal wieder nicht, warum das so zerrissen wurde.

Ist sicher nicht der tollste Film aller Zeiten, aber bei dem ganzen Superheldentrash der letzten Jahre macht der für mich persönlich auch nicht groß mehr falsch als die Anderen.

--- Ende Zitat ---
Meine Rede.

Fand den zumindest unterhaltsamer als ein paar der Marvel-Serien.

Runenstahl:

--- Zitat von: Grubentroll am  9.01.2024 | 09:24 ---Hab mir "MORBIUS" auf Netflix angeschaut, und versteh mal wieder nicht, warum das so zerrissen wurde.

Ist sicher nicht der tollste Film aller Zeiten, aber bei dem ganzen Superheldentrash der letzten Jahre macht der für mich persönlich auch nicht groß mehr falsch als die Anderen.

--- Ende Zitat ---

Das stimmt schon. Seine Fähigkeiten machen zwar null Sinn (Fledermäuse können sich nicht teleportieren, sie haben keine Supersehkraft mit ihren Augen und besonders stark sind sie auch nicht) aber das ist auch nicht mehr oder weniger Sinnvoll als die Fähigkeiten anderer Superhelden (Spinnen wären Neidisch wenn sie einfach wie Spiderman ein komplett fertiges Netz rauswerfen könnten statt das mühselig konstruieren zu müssen).

Insgsamt war der Film aber (für meinen Geschmack) nur okay. Zerreissen würde ich hin nicht aber ich kann schon verstehen warum der kein Hit wurde.

Habe gerade die Weird: Die Al Yankovic Story gesehen. Herrliche Biographie. Wen es nervt wenn Biographien immer dieselbe Story haben (armer Protagonist wird vom Leben gepiesackt, schafft es dann aber über mehrere Hürden hinweg Erfolgreich zu werden) ist hier genau richtig. Die Story ist zwar genau dieselbe aber derart übertrieben erzählt das es einfach Spass macht. Ausserdem wird hier endlich richtig gestellt wer seine Songs von wem geklaut hat (nimm das Micheal Jackson !).

Grubentroll:

--- Zitat von: Runenstahl am 10.01.2024 | 12:06 ---Insgsamt war der Film aber (für meinen Geschmack) nur okay. Zerreissen würde ich hin nicht aber ich kann schon verstehen warum der kein Hit wurde.

--- Ende Zitat ---
Yup, bin ich voll bei dir. Er ist eben okay.

In meiner "Blase" wurde bloß so getan, als wäre das jetzt der absolute Bodensatz was Superheldenfilme angeht. Und da geh ich nicht mit.

Der Film ist Mittelfeld. Aber bei weitem nicht der totale Schrott als der er dargestellt wurde vielerorts.

Zed:
Tl;dr: The Adam Projekt: Eine SciFi-Action-Drama-Komödie. Dieser Film will alles sein, und ist nichts richtig, obwohl er sehr deutlich versucht, die Marvel-Formel einzusetzen.

Keine Spoiler über die ersten 15 Minuten hinaus:
Ryan Reynolds produzierte diesen Film, der auf Netflix läuft, und spielt auch die Hauptrolle. Wie in seinen anderen Projekten bringt er einen dicken Schuss Sarkasmus als Haupthumorquelle ein, dessen Hauptopfer diesmal sein (Achtung Zeitreise:) jüngeres Ich ist. Gespielt wird das jüngere Ich recht gut von Walter Scobell, dem Hauptdarsteller der Disney-Plus-Serie "Percy Jackson".

Es ist seltsam: Die Story soll diegleiche oben genannte Mischung bieten wie die "Guardians of the Galaxy", sie soll aufregend, actionreich, lustig sein und berührend. Aber es klappt überhaupt nicht. An den Schauspielenden kann es nicht liegen: Gewonnen wurde für das Projekt sogar Marvel-Cast, nämlich Zoe Saldana, Jennifer Garner und Mark Ruffalo. Ryan Reynolds spielt auch nicht schlechter als Chris Pratt. Doch so sehr sie sich auch bemühen, Ehefrauen, Ehemänner, Mütter und Väter zu spielen, so funktioniert diese Ebene überhaupt nicht. Weder die Leidenschaft des Paares noch die Mutter-Sohn- und Vater-Sohn-Beziehung können mich überzeugen.

Ja, das CGI-Budget ist sichtbar schmaler als bei Marvel, aber hey - ich kann sogar bei den schrecklichen Spezialeffekten von Buffy mein "Suspense of Disbelieve" einschalten. Daran kann es also nicht liegen.

Nein, Glaubhaftigkeit (Glaubwürdigkeit? - welcher Begriff passt besser?) und damit Emotionalität kommen anscheinend von einer Sorgfalt und Dichte, die hier fehlt, und die James Gunn mit seinen Guardians viel besser gemacht hat. The Adam Project ist nach der Marvel-Formel und mit tollen Darsteller:innen gedreht und zeigt, dass nicht alle, die es versuchen (hier: Shawn Levy), eine gute SciFi-Action-Drama-Komödie abliefern können, selbst, wenn sie sich an vermeintlich bewährte Rezepte halten. James Gunn hat wohl doch noch mehr Talent, Spark, Inspiration oder was auch immer, um einen guten Film fertig zu stellen.

Orok:
Da ich die Meinungen und Bewertungen hier im Faden immer gerne lese und auch schon einiges deswegen gesehen oder nicht gesehen habe, wollte ich mal eine Frage in die Runde stellen. Hat eigentlich mal wer La Brea angeschaut und wenn ja, wie ist die Meinung?
Die Story mit "Wir landen, wegen Gründen, in einem monsterverseuchten Land und müssen da jetzt irgendwie überleben", ist ja so alt wie es geht, aber ich mag die Prämisse. Allerdings hat die Serie eine 5.7 bei IMD, was ich jetzt erfahrungsgemäß tatsächlich eine ziemlich grottige Bewertung finde, auch der Trailer hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen, weswegen ich die Serie bisher ignoriert habe.
Trotzdem läuft grade Staffel 3 an, es scheint also genug Leute zu geben, die es mögen ...

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