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Filme und Serien - Smalltalk

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Grubentroll:

--- Zitat von: Outsider am 12.02.2024 | 09:35 ---Wenn du die ersten beiden Folgen gesehen hast könntest du dir zum Abschluss der Serie noch die letzte Folge anschauen. Das ist die Erklärfolge und im Gegensatz zu den Folgen davor nicht mehr so grell und nicht mehr so ins Gesicht geklatscht. Was du verpasst sind halt die unterschiedlichen Todesarten der Usher Kinder.

Als nicht Poe Kenner (klar dem Namen nach aber ohne mich jemals tiefer mit ihm oder seinen Geschichten auseinandergesetzt zu haben) empfand ich den Mittelteil der Serie eh etwas laaaaangatmig weil extrem vorhersehbar. Die Auflösung des Ganzen (was sich auch mehr oder weniger ab Folge 2 abzeichnete) war dann wenig überraschend aber optisch extrem gut in Szene gesetzt.

--- Ende Zitat ---

Danke für den Tipp. Werde ich so machen und dann berichten... ;)

Seraph:
Mit meiner Frau schaue ich gerade Desperate Housewives. Wir sind gerade am Anfang der 3. Staffel. Ich kannte die Serie schon von früher, meine Frau noch gar nicht.
Und was soll ich sagen - sie hat nichts an Qualität eingebüßt. DH ist nach wie vor unfassbar spannend, lustig und auch rührend. Man darf hier und da gerne ein kleines Äuglein zudrücken bzgl. toxic relationships, white privilege etc. aber da gibt es viel mehr Dinge, die bedeutend schlechter gealtert sind.

Outsider:
God Is a Bullet (Amazon; Leihen oder Kaufen)
152-minütige Fassung

Tja, was soll man zu dem Film schreiben. Die Szenen in denen der Film keine Logiklücken hat sind schneller zusammengefasst als der Rest, weil eigentlich ist fast der ganze Film ein riesen Logik-Canyon. Dazu immer wieder eingestreut harte Gewaltdarstellungen die am Ende soweit ins groteske abdriften, dass es schon wie eine Parodie wirkt.

Der Kern der Story ist eigentlich gut, Nikolaj Coster-Waldau und zumindest Maika Monroe (besonders Monroe) spielen ihre Rollen sehr gut und werden nur vom Pacing und dem miesen Drehbuch begrenzt.

Die Story ist dann ein langer Schachtelsatz. Tochter eines Schreibtischcops wird von Satanisten entführt und nachdem die Polizei keine Erfolge vorzuweisen hat macht er sich mit Hilfe einer Aussteigerin aus der „Sekte“ auf die geha…gewaltvolle Suche nach seiner Tochter.

Das Ganze endet in einem MadMaxartigem Gemetzel und einem teilweise Happy End.

Obwohl der Film so lang ist wurde mir nicht langweilig was vielleicht auch ein Qualitätsmerkmal ist. Beim Rest hilft es sich nicht zu viele Gedanken zu dem gezeigten zu machen und warum gerade was passiert.

4,5/10

Mr Grudenko:
Zufallsfund auf Prime: "The Silent Service", sehr frei basierend auf dem Manga von Kaiji Kawaguchi

Nach einer Folge hatte ich stark den Eindruck von "Jagd auf Roter Oktober", nur mit Japanern (und einigen Quoten-Amis) und im Pazifik.

Lyonesse:
Butcher's Crossing ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von John Williams.
Nach außen hin eine traditionelle Westernerzählung über Büffeljäger, die den knapper
werdenden Bisonherden nachstellen und sich mit den Naturgewalten herumschlagen
müssen; nach innen eine unromantische, gnadenlose, allegorische Geschichte über Gier,
Geltungsbedürfnis und das Scheitern.
Williams schrieb nur wenige Romane und war aus gesundheitlichen Gründen relativ
früh kreativ ausgebrannt. Hinzu kam, dass seine Romane zwar teilweise ihre literarische
Anerkennung fanden, aber kommerziell fast völlig erfolglos blieben. Erst vor einigen Jahren
wurde sein literarisches Oeuvre, etwa sein autobiographisch angehauchter Roman Stoner,
wieder zur Kenntnis genommen.
7/10 - Sehenswerter kleiner Western mit einem sehr gut aufgelegten Nicolas Cage.

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