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Filme und Serien - Smalltalk
Outsider:
True Detektive Staffel 4
Habe jetzt die letzte Folge gesehen und wie erwarten war die über weite Strecken schwächer als die restliche Staffel. Was natürlich daran liegt, dass das Drehbuch eine Teilaufklärung der Vorfälle vorsieht. Der geneigte Zuschauer bekommt also einmal ein Ende präsentiert das eher den Mysterie / Horror Faktor bedient und einmal ein Ende das den Mysterie / Horror Faktor nur ganz seicht streift. Beides in meinen Augen unbefriedigend, weil eben nicht Fisch nicht Fleisch. Ich kann damit leben (muss ich ja) aber ein wenig beschleicht mich das Gefühl mit ein wenig mehr Gehirnschmalz und Konsequenz im Drehbuch sowie zwei weiteren Folgen hätte es ein besseres Ende geben können. Die Folge wirkt ein wenig danach als musste man "...jetzt auch mal zu einem Ende kommen...".
boeseMuh:
Ich hab über die letzten Wochen die Filmografie von Guy Ritchie abgearbeitet.
1. Gentleman
Verstrickter Gangsterfilm
Den Film fand ich großartig. Der Plot ist in Ordnung mit ein paar netten Twists, aber vor allem die Schauspieler liefern hier richtig ab. (Hugh Grant, Matthew McConaughey und Charlie Hunnam)
2. Operation Fortune
Moderner Spion-Film ala James Bond
Leider der Tiefpunkt. Das Setup ist cool, Hugh Grant spielt wieder in Ordnung, aber die Chemie der Protagonisten zündet nicht richtig bei mir, die Witze sitzen nicht richtig und „Hacking as Magic“ lässt mich etwas unbefriedigt zurück. Der letzte Akt ist allerdings recht gelungen und einige Szenen haben mich positiv überrascht.
3. U.N.C.L.E
Ebenfalls ein Spionagefilm, diesmal aber im kalten Krieg.
Der Film gefällt mir deutlich besser, vor allem da die Plotpunkte leichter nachzuvollziehen sind, es wird nicht alles nur mit Tastaturbedienung gelöst. Die Schauspieler überzeugen und die Dialoge machen Spaß. Der Plot ist etwas konstruiert, stört aber nicht.
4. Cash Truck
Dieser Film war das Highlight.
Ein ruhiger und düsterer Thriller um Überfälle auf Geldtransporter, der ziemlich hart und kompromisslos daher kommt. Spannend und gut erzählt, Jason Statham spielt sich mal wieder selbst, aber hier passt das gut. Ich fand beeindruckend, wie Guy Ritchie es schafft eine Vielzahl von Charakteren einzubauen, die einem alle ein bisschen ans Herz wachsen, sodass mir das Schicksal jeder dieser Nebencharaktere wichtig wurde.
Insgesamt habe ich keinen Film bereut, sie waren alle unterhaltsam.
KhornedBeef:
Habe gerade "Come drink with me" ( Da zui xia), gesehen, ein Shaw Brothers - Klassiker des legendären King Hu.
Naja, dafür war ich nicht so überwältigt! Nicht falsch verstehen, da sind wieder tolle Stunts dabei, und die Prämisse (Von Rebellen gefangener Herrschersohn, inkognito als Mann auftretende kampflustige Schwester will ihn befreien, trifft tragischen Alliierten) gibt viel her. Aber viele Figuren wirken etwas flach und unmotiviert. Der Typ ist ein bekannter Säufer, und.... dann ist er halt nüchtern und das ist nie ein Thema. War wohl nur schick?
Insgesamt zu viele kleinere Punkte, die besser sein könnten, und zu viele Sachen, die ich woanders schon gesehen habe, um das jetzt wirklich herausstechen zu lassen. Über historische Signifikanz hinaus, meine ich.
Guter Genrefilm, aber nicht der beste des Regisseurs würde ich sagen.
Raven Nash:
Hab gestern auf NF The Mist beendet (also offenbar die 1. Staffel). Basierend auf einem Stephen King Roman, sehen wir eine Kleinstadt, die von einem seltsamen Nebel überrollt wird, der Menschen auf unterschiedlichste Weise umbringt. Und wie bei Stephen King üblich, sind es vor allem die Menschen, die zu ihrem eigenen Alptraum werden.
Ich muss gestehen, ich bin bei jeder Folge mindestens einmal kurz eingenickt. Die Charaktere sind eigentlich alle irgendwie unsympathisch, und die Geschichte kommt einfach nicht in die Gänge (aber das ist auch der Grund, warum ich Stephen King nicht mehr lese). Es schleppt sich alles dahin, und während man zusieht, wie alle Ordnung zerbröselt, hofft man, dass der Nebel doch bitte dieses Trauerspiel beenden möge. Eigentlich hofft man nur, dass man irgendwann erfährt, woher denn der Sch...Nebel kommt.
Aber nein, die letzte Folge ist ein Cliffhanger...
Namo:
--- Zitat von: Alter Weißer Pottwal am 11.02.2024 | 23:16 ---Stargate SG-1
Hab ich vorher noch nie wirklich geschaut. Ist in Ordnung. Da könnte man eine gute W100-Kampagne draus machen.
--- Ende Zitat ---
Ging mir ähnlich. Habe die Serie auch erst nach dem "Hype" gesehen und fand dich nach den ersten Staffeln eigentlich richtig gut. Hat tatsächlich etwas von einer typischen RPG Kampagne. Anfangs erst unzusammenhängende Einzelabenteuer um dann in einem oder mehreren übergeordneten Storyarks zu enden. Heute wäre ich froh, wir würden so ne Serie nochmal bekommen. Damals war man schon etwas verwöhnt im Nachhinein.
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