Medien & Phantastik > Sehen

Filme und Serien - Smalltalk

<< < (2063/2585) > >>

Outsider:
Yellowstone Staffel 5 (Amazon)

Die Staffel reiht sich nahtlos in das Konzept der ersten vier Staffeln ein. Es geht um das Überleben der Yellostone Dutton Ranch in Montana und gekämpft wird mit harten Bandagen. Das Schicksal der Ranch ist eng verknüpft mit dem nahegelegenen Reservat und den Familienstreitigkeiten der Dutton Familie. Insgesamt eine gelungene Mischung aus drei Storyfäden welche eng miteinander verknüpft sind. Immer wieder bereichert um Rückblicke aus der Vergangenheit der Familie welche andeutungsweise noch Auswirkungen auf die Entscheidungen der Akteure haben. Über den Verlauf der Serie schafft es auch die fünfte Staffel einen Spannungsbogen aufzubauen und endet mit einem deutlichen Cliffhanger der viel Raum für Action, Drama und Konsequenzen bietet. Es deutet sich ein Showdown an, zerbricht die Familie an den Ansprüchen des Oberhaupts oder können die unterschiedlichen Strömungen ihre Karten richtig ausspielen und es gibt eine Zukunft für den Dutton Clan (oder Teile davon). Auch dieses Muster folgt den vorherigen Staffeln, mit einer Ausnahme. Es wird keine 6 Staffel geben.

Und an diesem Punkt kann ich nur jedem empfehlen wer sich nicht unnötig quälen will, mit der vierten Staffel aufzuhören. Die fünfte Staffel bereitete den Weg zu einem Finale das es jetzt nicht mehr geben wird. Es stimmen wohl die Zuschauerzahlen und anhand der vielen Bewertungen kann man sehen, dass die Serie ihre Fans hat, aber interne Querelen um den Inhalt der 6 Staffel zwischen Schreibern und Kevin Costner führten zur Einstellung.

Schade, die Serie hätte einen würdigen Abschluss verdient. So fühlt man sich am Ende maximal verarscht  :q

Runenstahl:
Gerade die ersten zwei Folgen von Shogun gesehen und für gut befunden. Meine Erinnerung an die alte Serie ist inzwischen stark verblasst aber bislang macht die Neuverfilmung vieles sehr viel besser. Einziger echter Wehmutstropfen ist John Blackhtorne (die Hauptfigur) der mir nicht richtig sympatisch sein will.

Ansonsten ein paar Kleinigkeiten die ich positiv und negativ fand im Spoiler:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Positives:
- In der alten Fassung gab es einen Bauern der sich stumpf nicht verbeugte und dafür hingerichtet wurde. In der Neufassung versucht dieser hingegen für das Wohl des Gefangenen Blackthorne zu beten und wird hingerichtet weil er nicht auf den Befehl hört sich zu verpieseln. Das macht (für beide Seiten) deutlich mehr Sinn weil man den Eindruck bekommt das die Wachen besonders im Stress sind weil hochrangiger Besuch in der Provinz ist.
- Ich weiss nicht mehr wie die "Ninjas" in der alten Fassung dargestellt wurden aber in der Neuverfilmung sind es jedenfalls keine schwarz gekleideten Shuriken-Werfenden Hampelmänner sondern eine Dienstmagd die überraschend effektiv zuschlägt.
- Die Charaktere sind allesamt recht glaubwürdig und haben Gründe für ihre Taten. In der alten Fassung war z.B. der Lord der Leute lebendig kochen läßt einfach nur ein Sadist. Hier hat man zumindest den Eindruck das er keinen Spass daran findet sondern irgendwie versucht etwas über Leben und Tod zu lernen (auch wenn das seine Taten natürlich nicht besser macht).
- Die Japaner sprechen Japanisch (mit englischen Untertiteln) und sind dabei nicht immer so förmlich wie man es vielleicht erwartet. Sprüche wie "The city is a shithole" machen sie glaubwürdig und sympatisch.

Negatives:
- Die Besatzung des Schiffes auf dem Blackthorne der Navigator ist hat angeblich seit Tagen nicht gegessen und ist kurz vor dem Verdursten. Die meisten davon wirken auch tatsächlich ausgehungert... nur Blackthorne kauft man das irgendwie gar nicht ab.
- Blackthorne ist bislang recht unsympatisch. Das mag Absicht sein und möglicherweise wandelt sich der Charaktere im Laufe der Zeit. Abwarten.
- Die Jesuiten wirken zwar durchtrieben aber etwas blass. Es scheint mir das die Charaktere der alten Serie besserer Bösewichte gaben. Das mag aber auch schlichtweg der Tatsache geschuldet sein das die neuen Jesuiten (wie alle anderen Charaktere) glaubwürdiger sein sollen und eben nicht nur Bilderbuch-Bösewichte sind.

Alles in allen finde ich beiden Folgen sehr gut. Irgendwie fehlt mir noch ein bisschen das gewisse Etwas das die Serie für mich aus der Masse anderer (guter) Serien hervorhebt aber sie ist mehr als Solide und ich werde definitiv weiter gucken. Was mir vorher nicht ganz klar war, ist das die Geschichte von wahren Begebenheiten "inspiriert" wurde (William Adams).

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Ui, das klingt alles schon mal recht gut. Und die haben tatsächlich mal glaubhafte Ninja-Darstellungen? Ich bin beeindruckt.

Da verzeihe ich den Machern auch, dass auf nem Promoplakat Blackthorne zwei Feuersteinschloßpistolen schwenkt (statt der damals üblichen Radschloßpistolen)... :D

Raven Nash:
Ich habe das Buch von James Clavell damals gelesen - und da ist schon eine Menge Unsinn drin (vor allem was die Sitten und Gebräuche angeht). Die Serie mit Richard Chamberlain hat sich dann auch sehr eng an das Buch gehalten, vor allem beim Unsinn...
Ob gerade dieses Buch also eine Neuverfilmung braucht? Ich bin da im Zwiespalt. Der Japanologe in mir ist da sehr skeptisch.

@Ninja: Habe gestern die ersten drei Folgen von House of Ninjas (NF) gesehen. Zwar erwarte ich auch von einer japanischen Serie keine authentische Darstellung von Ninja (die meisten Japaner verbinden damit das, was in Naruto & Co gezeigt wird), aber in dem Fall ist sie relativ akkurat. Ja, sie laufen auch im Shinobi Shozuku rum, aber wenigstens nur zu bestimmten Gelegenheiten. Ansonsten infiltriert man, spioniert und schaltet aus - in dem Fall beaufsichtigt vom Büro für Ninja-Management. Die Fähigkeiten sind überzeichnet, aber wo sind sie das nicht?
Aber eigentlich geht es um eine Familie, die nach dem Tod ihres ältesten Sohnes und der (angenommenen) Vernichtung des letzten anderen Clans aus dem "Ninja-Geschäft" ausgestiegen ist. Doch die Normalität will nicht so recht klappen. Die Sake-Brauerei (das Tarngeschäft seit Jahrhunderten) steht kurz vor dem Konkurs, die Mutter stiehlt aus Langeweile im Supermarkt, die Tochter bricht in Museen ein und stiehlt Kunstwerke, die sie nach drei Tagen zurück bringt, der Sohn füllt lieber Automaten auf als die Brauerei zu übernehmen und der jüngste Sohn weiß gar nichts von der Vergangenheit der anderen.
Doch die Vergangenheit ist nicht so vergangen, wie es scheint...

ghoul:
House of Ninjas - Der Trailer erweckt den Eindruck, dass der Schwerpunkt auf Melodrama liegt. Ist das der Fall?

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln