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Filme und Serien - Smalltalk
Namo:
Bei mir gab es endlich Deadpool & Wolverine.
Ich bin ja noch nicht mal wirklich ein großer Deadpoolfan. Aber Hugh Jackman's Wolverine ist natürlich einfach eine filmische "Legende" die mich gefühlt mein ganzes Leben begleitet hat. Von daher war das Interesse natürlich stets da. Insbesondere weil ich schon etwas Buzz darum mitbekommen habe. Tatsächlich ist es mir aber stets gelungen etwaigen Spoilern aus dem Weg zu gehen. Und da nach sehr langer Zeit
endlich mal wieder ein Treffen mit einem Freund anstand, der mich vor Ewigkeiten zum Hobby Heimkino gebracht hat, war klar welcher Film geschaut werden würde.
Und viel sagen kann ich dann auch nicht. Ich hat mangels Spoiler und Deadpoolbegeisterung nicht allzu viel erwartet. Eigentlich überhaupt nichts - ich hab mich einfach mal überraschen lassen was da kommen würde. Tja, mein Hirn war nicht bereit. Das war wie vom Zug überfahren werden. So viel gabs zu sehen, so viele Gags sind gezündet worden. So viele Gags auf der Metaebene. So viele Gags die ich überhaupt nicht verstehen konnte, weil sie einfach nur minimalste Easter Eggs waren und mir vom Kumpel erklärt wurden. Wahnsinn. Die Masse an 4. Wall Jokes war echt brutal und so musste man ständig zwischen der Filmhandlung und unserer Disney-Fox Welt hin und her springen um wirklich alle Gags mitzubekommen. Das hat so unfassbar Spaß gemacht - insbesondere wenn man auf die alten Fox Superheldenfilme rund um X-Men gestanden hat. Das Blöde am Review hier ist jetzt, dass ich niemanden Spoilern möchte - aber müsste um alles aufzuzählen was mich begeistert hat. Ein Film den man schon alleine wegen der Details mehrmals sehen muss. Denn ich nehme an, dass man bei jedem Screening neue Ideen entdeckt. Und auch wenn man eben viele Jokes nicht versteht weil man nicht so en Nerd ist - ich nehme an selbst dann dürfte der Film noch immer gut funktionieren.
Runtergebrochen ist es ein relativ simpler Action/Comedy Movie. Da ist nichts besonderes was die Story bereit hält. Aber es sind eben die ganzen oben genannten Details. Und am Ende hatte er ein paar coole Actionszenen und vorallem ne Menge zu lachen, so dass die Laufzeit wie im Fluge vorbei war und meine Körpertemperatur sicher um ein paar Grad vor lachen gestiegen ist. Man könnte sagen: Flame on. Und viel mehr erwarte ich von so einem Film dann nicht.
Am Ende muss ich feststellen, dass mich dieser Film in der Post-Avengers Ära vermutlich von allen Marvelmachwerken mit Abstand am Besten unterhalten hat. Das macht Mut, dass doch noch was gehen könnte.
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
@Namo: Ich hab so ziemlich die gleiche Erfahrung gemacht wie du, das war ein schöner Tag, als ich mir den kurz vor Weihnachten ohne jede Erwartungshaltung reingezogen habe.
flaschengeist:
Downrange (Amazon Prime)
Meine Erfahrung lehrt mich, keinen Film zu schauen, der eine imdb-Wertung unter 6 aufweist. Downrange liegt bei 5,5 und ich hätte besser auf meine Erfahrung gehört - 2 von 10 Einschusslöchern.
Keine Ahnung, wie die Produzenten es geschafft haben, dass ich in diesem Streifen ständig vorgespult habe. Denn das Szenario (6 College Bubies & Mädels haben eine "Panne" in der Wildnis und werden dann einer nach der anderen von einem Scharfschützen ins Visier genommen) müsste trotz C-Budget Schauspieler total spannend sein. Die fehlende Spannung wurde dann mit absurdem Gore übertüncht.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ein besonders "Plus" vergebe ich für die Polizeitruppe, die am Ende anrückt - so sieht es wohl aus, wenn das Budget sehr knapp ist.
Raven Nash:
Weiter durch die Sammlung: Warlock - Satans Sohn. Der erste Teil der Warlock-Reihe (sind eh nur 2), mit Julian Sands als üblem Hexer, der vom Teufel vor seiner Hinrichtung im Jahr 1689 ins Kalifornien 1989 versetzt wird - nur leider kommt der Hexenjäger auch mit. Und so beginnt eine Schnitzeljagd mit Hexerei durch die USA der 80er..
Klar, die SFX sind schlecht gealtert. Wirklich "furchteinflößend" war der Film auch damals schon nicht. Dafür ist er witzig, und Julian Sands gibt einen herrlich bösen Hexer (im 2. Teil ist er dann sogar noch besser).
Namo:
Toller Film. Den habe ich früher auch mehrmals gesehen. Hat immer irgendetwas in mir getriggert obwohl ich nicht auf Horrofilme stehe. Aber das war er ja beileibe nicht wirklich. Eher ein Fantasyfilm. Wahrscheinlich hat er mir deshalb so gut gefallen. Und Julian Sands hat halt auch perfekt in die Rolle gepasst. An den zweiten Teil erinnere ich mich allerdings wirklich nicht mehr. Ich habe in Erinnerung, dass mir der erste Teil deutlich besser gefallen hat. Aber vielleicht werfe ich da auch etwas durcheinander. Ist sehr lange her.
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