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Lyonesse:

--- Zitat von: Andropinis am 10.07.2025 | 09:03 ---Kann die Aufregung nicht verstehen, dass der Silver Surfer im neuen Fantastic 4 weiblich ist. Ich finde Shala Bal macht im Trailer einen ganz guten Eindruck, lasse das mal auf mich zukommen.

Außerdem fand ich die bisherigen Verfilmungen schlecht, kann also nur besser werden.

--- Ende Zitat ---
Ist mir auch schnuppe, aber ich bin auch kein echter Silversurfer- oder F4-Fan.
Bisherige Verfilmungen waren schlecht? Sind mir jetzt großartig weder positiv noch negativ aufgefallen. Aber ich wolle da eh bei Gelegenheit, wegen dem Tod von Julian McMahon, nochmal reinschauen.

Andropinis:

--- Zitat von: Lyonesse am 10.07.2025 | 10:34 ---Ist mir auch schnuppe, aber ich bin auch kein echter Silversurfer- oder F4-Fan.
Bisherige Verfilmungen waren schlecht? Sind mir jetzt großartig weder positiv noch negativ aufgefallen. Aber ich wolle da eh bei Gelegenheit, wegen dem Tod von Julian McMahon, nochmal reinschauen.

--- Ende Zitat ---

Die 2005er und 2015er Filme fand ich jeweils richtig schlecht. Rise of the Silver Surfer ist noch erträglich aber gehört sicher nicht zu den Marvel Highlights. Vor allem die Darstellung von Galactus als Wolke war extrem enttäuschend.

Jiba:

--- Zitat von: Alter Weißer Pottwal am 10.07.2025 | 09:27 ---... oder schwarze Charaktere weiß machen.

--- Ende Zitat ---

Uh, das wäre mal was Neues. Dass Weiße für Charaktere hergenommen werden, die eigentlich schwarz sind oder allgemein eine andere Hautfarbe haben.

Hat es in der Geschichte des Films ja noch nie gegeben!







Da brauchst du auch gar nicht damit kommen, vonwegen "Njaaaa, ihr würdet euch ja auch aufregen, wenn es plötzlich eine Version gäbe, wo Katniss Aberdeen oder Ripley oder sowas plötzlich männlich ist!" Also ich kann für meinen Teil nur sagen: Würde ich nicht, wenn's eine coole Neuinterpretation ist, die der Figur eine neue Dimension hinzufügt durch den Geschlechterwechsel. Oder, der ihr zumindest keine Dimensionen raubt. Wenn das Geschlecht vom Silver Surfer – einem Alien, wohlgemerkt – sowieso schnurzpiepegal ist (in einem Cinematic Universe wohlgemerkt, wo man uns ständig alternative Multiversumversionen desselben Charakters vor den Latz knallt), dann kann ich auch eine Frau besetzen, um zumindest das Hauptrollenverhältnis, das bisher noch immer stark zugunsten der Männer ausfällt, ein wenig anzugleichen.

Ich meine, wenn wir 50% Männer und 50% Frauen auf der Welt haben, warum ist das Verhältnis bei den Hauptrollen dann immer noch rund 65-75% Männer und rund 25-35% Frauen?

Und mehr noch: Julia Garner, die die Silversurferin spielt, ist außerdem eine Top-Schauspielerin. Lassen wir die doch machen und erfreuen uns daran.

Aber Andropinis hat Recht: Ohne den Film gesehen zu haben, sollten wir uns beide nicht drüber unterhalten.

Edit. Noch was: Spannend auch, dass Rollen in mythologischen und älteren Stoffen quasi schon seit der Antike immer wieder neue gegendert werden auf den Theaterbühnen dieser Welt. Aber sobald das dann Comicmythologie oder Film und Fernsehen ist, da hör ich dann von der Seite bestimmter Kritiker ein riesiges "mimimi"-Konzert. 

Lovecraft:
Ich hab kein Problem damit, wenn Hautfarbe oder Geschlecht geändert wird, wenn es irgendeinem Zweck dient. Nur um "das mal anders zu machen", find ich das schwierig. Aber auch dann ist es nicht grundsätzlich abzulehnen. Manchmal klappt es wunderbar.

Die weibliche Penguin in der neuen Batman Zeichentrickserie? War geil!
Nick Fury war früher auch weiß. Samuel L. Jackson hat einen großartigen Nick Fury gemacht.
Commissioner Gordon ist auch für gewöhnlich weiß. Jeffrey Wright in The Batman war genial!

Auch wenn ich zugegeben kein großer Fan davon bin. Aber wie gesagt ... kann auch geil werden! Die Rolle muss einfach gut geschrieben sein. Dann ist alles andere im Grunde egal.

Sir Mythos:

--- Zitat von: Jiba am 10.07.2025 | 12:15 ---Ich meine, wenn wir 50% Männer und 50% Frauen auf der Welt haben, warum ist das Verhältnis bei den Hauptrollen dann immer noch rund 65-75% Männer und rund 25-35% Frauen?

--- Ende Zitat ---

Die Antwort darauf ist doch ganz einfach: Weil es sich verkauft.
Und das ist ja auch nicht schlimm, schließlich wollen die Macher mit den Filmen Geld verdienen - was ihr gutes Recht ist.
Da besetze ich halt so, wie ich meine, dass der Film sich am besten verkauft.

Man muss die Entscheidung von Produzenten nicht gut finden - beileibe nicht, aber sich darüber aufzuregen halte ich auch für unsinnig.

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