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Filme und Serien - Smalltalk

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Ludovico:
Ich hab nun die letzte Staffel von Punisher durch. Erst hab ich mich gewehrt, weil die erste Staffel schon so gut war und das Ende passte, aber die zweite Staffel hat nicht enttäuscht.
Bernthal verkörpert die Figur perfekt. Er verkörpert diese Anspannung und Aggression von Castle wie kein anderer. Sein Gegenspieler John wurde genial charakterisiert.
Der ganze Cast ist großartig.

Und alle losen Fäden wurden im Staffelfinale zu einem richtig sauberen befriedigenden Ende verdreht.

Ich bin hellauf begeistert.

Der Punisher ist die einzige Marvel-Figur, die mich nicht nervt.

Raven Nash:
Habe gestern Untamed (NF) fertig gebinged. Eine Miniserie mit 6 Folgen mit Sam Neill und Eric Bana in den Hauptrollen.
Als im Yosemite Nationalpark eine Frau vom El Capitan in die Seile zweier Kletterer stürzt, muss der Ermittler Turner die Umstände ihres Todes aufklären - und gerät in ein Gewirr aus alten und neuen Verbrechen...

Die Serie ist grundsätzlich nicht schlecht, die Story sogar recht gut. Aber die Charaktere kann mit mittels Bullshit-Bingo erklären.
Da haben wir mal Turner: Sohn tot, Ehe kaputt, Alkoholproblem.
Vaquez, die Rangerin: ehemaliger Cop aus LA, auf der Flucht vor dem gewalttätigen Vater ihres Sohnes hier untergetaucht, engagiert und eigentlich fehl am Platze.
Turners Vorgesetzter: väterlicher Freund, der den Job viel zu lange macht und seinen Schützling immer wieder aus der Scheiße boxt.

Dummerweise sind die Hints die man auf die Zusammenhänge bekommt, so plump, dass man sie auch gleich hätte als Untertitel einblenden können. Ich wusste bereits nach Folge 2, welches dunkle Geheimnis Turner und seine Ex haben. Und wer der Kopf des Drogenringes ist. OK, die Hauptlösung war dann etwas besser versteckt.

Insgesamt keine schlechte Serie, aber ohne die Kulisse des Yosemite Nationalparks wohl auch nur halb so gut.

rillenmanni:
Eine Runde (wiederholter) Begeisterung durch mich: Ich muss in diesen Tagen wieder verstärkt an meine vielen Begegnungen mit Cyrano de Bergerac denken (1990, Gérard Depardieu)! Knapp 140 Minuten lachen, bangen, traurig sein. Ein mE perfektes Stück Filmkultur.

AndreJ:

--- Zitat von: rillenmanni am 19.07.2025 | 12:19 ---Eine Runde (wiederholter) Begeisterung durch mich: Ich muss in diesen Tagen wieder verstärkt an meine vielen Begegnungen mit Cyrano de Bergerac denken (1990, Gérard Depardieu)! Knapp 140 Minuten lachen, bangen, traurig sein. Ein mE perfektes Stück Filmkultur.

--- Ende Zitat ---

Ich habe meine Kinder leider nicht dazu bekommen das zu gucken, aber sie mögen "Roxanne" mit Steve Martin und Daryl Hannah, was ja im Grunde genommen die selbe Story ist.

rillenmanni:

--- Zitat von: AndreJarosch am 19.07.2025 | 12:21 ---Ich habe meine Kinder leider nicht dazu bekommen das zu gucken, aber sie mögen "Roxanne" mit Steve Martin und Daryl Hannah, was ja im Grunde genommen die selbe Story ist.

--- Ende Zitat ---
Roxanne ist ja auf jeden Fall ein liebenswerter Film - von 1987. Daher könnte man den obigen Film von 1990 als europäische Antwort darauf begreifen, so werkgetreu wie möglich und im Versmaß gehalten. :) Den 1990er habe ich damals nicht im Kino gesehen - glaube ich (?) - sondern erstmalig im Fernsehen, was wahrscheinlich 1991/92 war, also mit vielleicht 16 Jahren. Da war ich dann schon reif dafür.

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