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Filme und Serien - Smalltalk

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KhornedBeef:
@Edgar Allen Poe:  :headbang: erinnert nicht zufällig an 30 Days of Dractober, von Kenneth Hite, oder?

Lovecraft:
Das sagt mir persönlich tatsächlich nichts 🤔

Lyonesse:
Die neue Serie House Of Guinness ist quasi der Nachfolger der Peaky Blinders, und versteht sich als großzügig angelegte Familien-Saga oder Gesellschafts-Drama mit den üblichen (mehr oder weniger originellen) Zutaten. Die Geschichte setzt mit dem Tod des erfolgreichen Gründers ein, dessen Erben - die das eine oder andere Geheimnis hüten - nun versuchen, die Brauerei weiter auf Erfolgskurs zu halten und auch neue Märkte zu erschließen. Derweil sammeln sich Kräfte, die auf eine irische Unabhängigkeit drängen und auch religiöse Eiferer, die keine Freunde des Gerstensafts (oder überhaupt von Alkohol) sind. Nach zwei gesehenen Folgen fühlte ich mich ganz ordentlich unterhalten, aber es ist natürlich undankbar und schwer an die Peaky Blinders herankommen zu wollen.


Mit Sean Rafferty - dem ''Ausputzer'' bei Guinness - ist meistens nicht gut Kirschen essen

Alexandro:
The Amateur ist ein Spionagethriller mit Rami Malek, über einen CIA-Analysten dessen Frau von Terroristen ermordet wird, der sich (durch Erpressung) von seinen Vorgesetzten in den aktiven Dienst versetzen lässt, und Jagd auf deren Mörder macht. Generell ordentlich, allerdings gibt es eine Handvoll Plotlöcher, über die man hinwegsehen muss (nichts wirklich zentrales, aber durchaus nicht trivial).

Lilo & Stitch (Realverfilmung) ist recht ordentlich (nicht so gut wie die Remakes von Dumbo oder Dschungelbuch, aber durchaus auf dem Niveau von z.B. "Peter & Wendy" oder "101 Dalmatiner"). Die Geschichte wurde im wesentlichen neu erzählt, statt einfach nur die Szenen des Animationsfilms abzuarbeiten, was dem Film guttut.

Noch besser ist sogar Elio, welches der beste Pixar-Film seit einer langem Zeit ist (und es ist mal wieder etwas komplett neues, und keine Fortsetzung, was es doppelt erfreulich macht). Leider hat Disney den Film komplett begraben (nicht beworben als er im Kino lief, und dann innerhalb kürzester Zeit und (wieder) ohne große Ankündigung auf Disney+ geschmissen) - sehr schade, denn ich hätte gerne mehr von der Sorte gesehen.

Was Serien angeht:
Micronauts ist eine Spielzeugreihe aus den späten 70ern, die etwas zu früh für den großen Boom der Spielzeug-Fernsehserien rauskam. Trotzdem gab es immer wieder Versuche diese zu Cross-Vermarkten, eine Marvel-Comicreihe gab es in den 80ern dazu, und auch eine Serie oder ein Film waren immer wieder im Gespräch. Ende 2019 war es dann soweit, und eine neue Animationsserie stand in den Startlöchern...nur um von Hasbro dann als Abschreibungsobjekt aus Steuergründen eingestampft zu werden. Vorgespult zum Sommer 2025, und beide produzierten Staffeln der Serie (52 Folgen) sind komplett auf Youtube verfügbar und zeigen deutlich, dass die Einstellung eine dumme Entscheidung von Hasbro war.

Tales of the Teeanage Mutant Ninja Turtles ist ein Fortsetzung des jüngsten Films (Mutant Mayhem) und auch wenn es nicht an diesen heranreicht, ist es doch ordentlich. In den zwölf Folgen werden nur zwei Geschichten erzählt, jeweils aus dem Blickwinkel der vier Turtles (plus einmal aus der Sicht des Bösewichts, und einmal aus der Sicht von Splinter), bevor die sechste Folge das Finale einläutet.

Outsider:
Monsters: The Ed Gein Story (Serie; Netflix)

Das Format Monsters lässt nach meinen Empfindungen stark nach. Die erste Staffel um Jeffrey Dahmer war noch richtig klasse. Beleuchtete das Geschehen, ging unter die Haut, war Spannung und exzellentes Schauspiel. Die Menendez Brüder fielen dagegen schon ein wenig ab, erst die Szenen der Gerichtsverhandlungen und die gesäten Zweifel um die Familie holten es dann wieder raus. Die dritte Staffel hat leider nichts davon. Sie verwirrt mehr als das sie eine Geschichte erzählt. Die Staffel sollte heißen „Wie Ed Gein das Horrorgenre prägte…“. Ed Gein scheint nicht genügend Stoff für eine Serie zu bieten, daher zeigt die Serie immer wieder Szenen aus seiner verwirrten Gedankenwelt oder Schnitte wie der Fall z.Bsp. Alfred Hitchcock zu Psycho inspiriert haben soll oder als Vorlage für das Texas Chainsaw Massacre diente.. Das ganze passt aber nicht wirklich zusammen. Ich habe jetzt drei Folgen gesehen und tue mich schwer damit mir die Serie weiter anzuschauen, weil der Stoff für meinen Geschmack einfach zu belanglos erzählt wird. Das alte Muster der Serie, Sichtweise Täter - Opfer fehlt komplett und das beraubt dem Format die unter die Haut gehende Tiefe welche sie von all den anderen Serienmördergeschichten da draußen unterschieden hat.

5/10


Weapons – Stunde des Verschwindens (Film; Amazon Prime)

Ein perfektes Beispiel für einen Horrorfilm der solange gut funktioniert wie der Hintergrund unerklärt bleibt. Ab dem Augenblick wo klar wird, was passiert ist und wie alles zusammenhängt wird der Film leider unterdurchschnittlich. Mit einer Länge von knapp über zwei Stunden ist der Film nicht mal zu lang. Wird die Geschichte doch aus dem Blickwinkel verschiedener Antagonisten erzählt deren Storystränge sich an bestimmten Punkten überschneiden. Der Film versteht es in den ersten zwei Drittel eine gruselige, Mystery-Stimmung aufzubauen welche an die besseren der alten Akte X Folgen erinnert. Das ganze gewürzt mit ein paar gut platzierten Jumpscares und einer kleinen Prise Humor hätte gut werden können. Am Ende jedoch fällt das Kartenhaus grandios in sich zusammen. Bis dahin jedoch absolute Empfehlung.

7/10

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