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Filme und Serien - Smalltalk

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Vinter:

--- Zitat von: Talasha am 10.01.2026 | 15:20 ---Echt jetzt?  Gut, das man die Kultur der Yautja erklären muss wenn einer von denen direkt die Hauptfigur wird, aber das klingt schon nach arger Vermenschlichung.

--- Ende Zitat ---
Das grundlegende Problem ist, dass man die Kultur der Yautja überhaupt erklären will bzw. dass die Hauptfigur dies notwendig macht. Warum muss man immer alles, also den Predator, Boba Fett oder gar das Alien erklären, und schlimmer noch vermenschlichen?

Das Grundthema von Predator - Badlands ist tatsächlich Familie. Und das wird dann durch den ganzen Streifen breitgetreten. Es beschränkt sich da nicht nur auf die Familienbande des Predators, sondern ist auch für den Hintergrund der Synthetin oder das Babymonster relevant. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Und am Ende gibt es dann sogar eine schöne Patchworkfamilie im Stile der Guardians of the GalaxyIn diesem Sinne ist Predator - Badlands dann auch ein Familienfilm, und da nur Alien- oder Synthetenblut fließt, ist es dann auch fast ein Film für die ganze Familie (FSK 12). 

Sashael:

--- Zitat von: Outsider am 10.01.2026 | 13:32 ---Für mich wäre da der Weg das Ziel.

Jeder weiß das die Titanic gesunken ist, den Film und den Weg dahin fand ich trotzdem sehenswert.

HBO's Tschernobyl, jeder weiß was da passiert ist trotzdem fand ich die Serie, die Handlung, die Charaktere klasse.

Jeder weiß das Frodo und Sam es zum Berg schaffen und das der Ring vernichtet wird. Aber die Handlung dazwischen macht den Ausschlag.

--- Ende Zitat ---
Bei Titanic erlebt man das Unglück und fiebert noch mit, wer von den Charakteren zu den Überlebenden gehören wird.

Tschernobyl beleuchtet die Umstände einer realen Katastrophe und ist bereits deswegen sehenswert.

HdR ist eine klassische Heldenreise, bei der alle Nerdzuschauer nicht annder Handlung an sich, sondern an der Präsentation interessiert waren. Aber es geht dann eben gut aus.

Bei Dark Crystal und einer potentiellen Alien 2 Prequelserie wüsste ich von Anfang an, dass da niemand überlebt (Newt oder die zwei letzten Gelflinge zählen für mich da nicht) und damit bin ich am Schicksal dieser Charaktere nicht mehr interessiert. Ich kann ja nicht mitfiebern, wer es schafft.
Aus dem Grund war für mich z.B. der Kampf um Zion in Matrix 3 viel spannender als die Reise von Neo danach.

Und erklärten "Toten" dabei zuzusehen, womit sie sich die letzten Tage die Zeit vertrieben haben, ist für mich uninteressant.

Die für mich in solchen Filmen/Serien interessanteste Frage ("Wer überlebt?") ist ja bereits beantwortet.

Outsider:

--- Zitat von: Sashael am 10.01.2026 | 16:32 ---Bei Titanic erlebt man das Unglück und fiebert noch mit, wer von den Charakteren zu den Überlebenden gehören wird.

Tschernobyl beleuchtet die Umstände einer realen Katastrophe und ist bereits deswegen sehenswert.

HdR ist eine klassische Heldenreise, bei der alle Nerdzuschauer nicht annder Handlung an sich, sondern an der Präsentation interessiert waren. Aber es geht dann eben gut aus.

Bei Dark Crystal und einer potentiellen Alien 2 Prequelserie wüsste ich von Anfang an, dass da niemand überlebt (Newt oder die zwei letzten Gelflinge zählen für mich da nicht) und damit bin ich am Schicksal dieser Charaktere nicht mehr interessiert. Ich kann ja nicht mitfiebern, wer es schafft.
Aus dem Grund war für mich z.B. der Kampf um Zion in Matrix 3 viel spannender als die Reise von Neo danach.

Und erklärten "Toten" dabei zuzusehen, womit sie sich die letzten Tage die Zeit vertrieben haben, ist für mich uninteressant.

Die für mich in solchen Filmen/Serien interessanteste Frage ("Wer überlebt?") ist ja bereits beantwortet.

--- Ende Zitat ---

Ich bin da offener, auch in einer Umsetzung. Aliens ist ja sehr auf das Strike Team der CM fokussiert. Selbst die Feststellung das alle Kolonisten im Atmosphärenprozessor sind, ist mehr eine grobe Schätzung und wie man an Ripleys Armband gesehen hat müssen das nicht zwingend Menschen sein, sondern evt. nur Sender.

Ich könnte wunderbar damit Leben das Kolonisten im Laufe einer möglichen Serie aus.der Kolonie fliehen bevor Wochen später die CM angeritten kommen usw.

Ich sehe das nicht so dogmatisch als gesetzt wenn sich eine gute Story draus machen lässt.

@Vinter

Genau, dieser Zwang Dinge erklären zu müssen ist dumm im Zusammenhang mit fremden Lebewesen / SciFi Settings.

Warum musste in Romulus "erklärt" werden mit welchen Sinnen die Facehugger ihre Opfer wahrnehmen. In Filmlogik klar, damit man den Sinn umgehen kann, ist aber mega schlecht für das Thema -> Mensch gegen fremdartiges Wesen.

Edgar Allan Poe:

--- Zitat von: Sashael am 10.01.2026 | 16:32 ---Und erklärten "Toten" dabei zuzusehen, womit sie sich die letzten Tage die Zeit vertrieben haben, ist für mich uninteressant.

--- Ende Zitat ---

Neben dem albernen Disney-Humor war DAS übrigens für mich der Hauptgrund, warum ich Rogue One extrem zum kotzen fand.

Alexandro:
The Keep. Ein paar Nazis nehmen während des 2. Weltkriegs ein Schloss in Rumänien in Besitz, und setzen dabei ein uraltes Übel frei. Recht gute Ideen, Abstriche gibt es für die technische Umsetzung (shot on shideo, billigste Kulissen und Effekte), sowie die etwas ungelenk eingeführten und wieder entsorgten Charaktere (weite Teile des Films besteht der Hauptkonflikt bspw. zwischen einem sadistischen SS-Offizier und einem pragmatischen Wehrmachts-Kommandanten, bis dann kurz vor Schluss (weil den Machern wohl aufgefallen ist, dass keiner der beiden Nazis für das Publikum eine Identifikationsfigur ist) ein recht unmotiviertes Resistance-Mitglied auftauchen lassen).

Top Secret! ist eine Komödie über einen Popmusiker, der ist Ostdeutschland auftreten soll, und dabei in eine Spionagegeschichte verwickelt wird. Der Humor ist etwas überdreht, die besten Witze entstehen noch durch die Unkenntnis der Amerikaner über die Situation in der DDR (da werden munter Nazi-Klischees verwendet), sowie dem Pseudo-Deutsch, welches ein Großteil der Schauspieler "sprechen". Ein großer Minuspunkt ist Val Kilmer als Hauptdarsteller, der so überhaupt gar kein komödiantisches Talent besitzt (und das wohl auch gemerkt hat, da er danach lange Zeit keine Komödien mehr gemacht hat) und auch dessen schauspielerische Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt noch eher unterentwickelt sind.

Salem's Lot (2024) ist ganz OK, aber nicht wirklich spannend. Ein paar Jump Scares, sowie Charaktere die agieren als hätten sie das Drehbuch gelesen, sind definitive Minuspunkte.

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