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Filme und Serien - Smalltalk
Outsider:
--- Zitat von: Kurna am 21.01.2026 | 21:07 ---Gestern haben wir zu viert 28 Years Later: The Bone Temple geschaut. War ein sehr gestreutes Ergebnis bei unseren Bewertungen. Wir hatten 60%, 70% (ich), 79% und 88%.
Ich war lange Zeit geneigt, auch eher die 60 zu geben, aber das Ende hat es etwas wieder rausgeholt. Ansonsten fand ich die Szenen mit Ralph Fiennes noch am besten. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich nur so bedingt das Zielpublikum bin, da ich kein Horrorfan bin.
(Dem ersten 28 Years Later hatte ich 72% gegeben, die Teile davor kenne ich nicht.)
--- Ende Zitat ---
Mal wieder zu spät zur Party aber der erste 28 Years Later Teil hat mich (wie hier geschrieben) am Ende ein wenig verloren. Da war mir das Geld fürs Kino zu schade. The Bone Temple ist da ein wenig anders, da war für mich der Anfang maximal okayisch und wird zum Ende hin wieder besser. Was man da sieht ist für mich persönlich aber kein 28 * Later Franchise mehr, sondern ein x beliebiger Post Apoc Horrorfilm. Besonders bedauere ich es, wenn die Infizierten auf einmal nur noch Statisten sind oder zu arg vermenschlicht werden. Sie dürfen die Rothemden killen (nur zur Erinnerung, ja sie sind gefährlich) aber den Hauptprotagonisten können sie wenig anhaben. Da spielt es auf einmal keine Rolle mehr, dass ein Tropfen Blut auf der Haut zur Infizierung reicht usw. Die Pennen ohne Wachen im Wald, machen Lärm ohne Ende usw. aber das ist eine andere Geschichte.
Insgesamt würde ich dem Film eine 7/10 geben (für das Ende) davor vielleicht eine 5/10. Ähnlich wie bei dem ersten 28 Years Later Ableger. Immerhin gab es diesmal keine grenzdebilen Soldaten von außerhalb.
Die Filme 1 und 2 Days und Weeks sind für mich aber immer noch die besseren (deutlich die besseren).
Trotzdem freue ich mich auf den letzten Teil in der Serie da ich hoffe das ganze geht ein wenig zurück zu den Wurzeln. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Der einzig wahre Jim kommt zurück ohne die ganzen `ys usw.
Sashael:
Ich habe bei 28 Weeks Later im Kino Kopfschmerzen von meinen ganze Facepalms bekommen. Das war für mich "Storybruchstücke, die um ein gigantisches Black Plothole herumschwebten".
Und der Grund, warum ich mit der "Years Later" Reihe gar nicht erst angefangen habe.
Anyway.
Ich guck grad reichlich spät Pauline.
Die Serie um eine Medizinstudentin, die aus Versehen mit dem Antichrist schwanger wird, hat Unterhaltungswert.
Warum aber deutsche Schauspieler immer so steif und unnatürlich klingen, werde ich wohl nie verstehen. Was lehren die denn da an den tollen Schauspielschulen?
Dann hab ich auch Wonderman beendet.
Die Serie bekommt von mir eine unbedingte Empfehlung.
Ich mag Marvel größtenteils, würde aber selbst die imo besten Serien nur eingeschränkt empfehlen, weil Superhelden einfach ... speziell sind.
Bei Wonderman kann man imo aber unbesorgt zuschlagen. Die Serie ist so komplett anders als alles aus dem MCU. De facto ist der übergreifende Storyarc der Serie "Ein glückloser Schauspieler versucht den Gig seines Lebens zu bekommen".
Das Superheldengedöns ist gleichzeitig zentrales Problem und Staffage am Rand.
Die Schauspieler machen ihre Jobs wirklich großartig, die Figuren sind wirklich toll und aufgrund der nahezu nicht vorhandenen Superheldenaction ist die Serie auch was für Marvelmuffel.
Die einzige Referenz auf das MCU ist Iron Man 3 und die Rolle von Trevor Slattery darin. Der Rest steht für sich.
ghoul:
--- Zitat von: Sashael am 5.03.2026 | 07:39 ---Warum aber deutsche Schauspieler immer so steif und unnatürlich klingen, werde ich wohl nie verstehen. Was lehren die denn da an den tollen Schauspielschulen?
--- Ende Zitat ---
Doch, doch, deutsche Schauspieler haben eine enorme Bandbreite! Manche können sogar nuscheln.
BBB:
--- Zitat von: ghoul am 5.03.2026 | 07:58 ---Doch, doch, deutsche Schauspieler haben eine enorme Bandbreite! Manche können sogar nuscheln.
--- Ende Zitat ---
...und haben es damit sogar bis nach Hollywood geschafft! :D
rillenmanni:
Argh, offensichtlich habe ich 28 Years Later Teil 2 jetzt schon im Kino verpasst? Gna. Filme laufen aber auch nicht mehr so lange wie früher, oder? Nun denn. Ich werde den Film ja bald streamen können.
--- Zitat von: Sashael am 5.03.2026 | 07:39 ---Ich habe bei 28 Weeks Later im Kino Kopfschmerzen von meinen ganze Facepalms bekommen. Das war für mich "Storybruchstücke, die um ein gigantisches Black Plothole herumschwebten".
Und der Grund, warum ich mit der "Years Later" Reihe gar nicht erst angefangen habe.
--- Ende Zitat ---
Für mich ist die 28er Reihe ein Phänomen. Ich gehe nun auch mit vielen optimistischen Gedanken Years 2 an, wegen und trotz der Tatsache, dass "das überhaupt nicht Hollywood" ist. Von Teil 2 habe ich bislang nur den Trailer mit The Number of the Beast gesehen - das ist natürlich ein Nerd-Plus in meinem Fall (...Nerd?! Gute-Musik-Konnössör!), aber zeigt das "kein Hollywood" klar auf und deutet auch an, dass dies möglicherweise nicht die einzige "gewöhnungsbedürftige" Szene des Films ist.
Ich hatte das irgendwann hierzuforum bestimmt schon dreimal geschrieben, also sorry an alle, die jetzt durch Repetition einschlafen: Ich fand 28 Weeks von der 28-Days-Warte aus betrachtet ganz hervorragend. Ich hatte 28 Days geradezu als Ode auf die Menschlichkeit verstanden. Der Wert der Kooperation / Gemeinschaft und des sich Festhaltens an zivilisatorischen Werten - den Kontrapunkt bildete da die Soldateneinheit - wurde da betont. Im krassen Gegensatz dazu 28 Weeks, wo jeder Versuch, füreinander einzustehen oder irgend etwas besser zu machen, scheitert und alles nur noch schlimmer macht. Das wird dort konsequent dekliniert und endet ja auch nicht gut. Also irgendwie hatte zumindest ich die Filme damals auf einer anderen Ebene gesehen, was beide für mich wertvoller gemacht hat. Daher war ich sehr gespannt auf 28 Years Teil 1. Ich bin noch nicht begeistert davon, auch weil der Film, der nun wieder ganz unter der Fuchtel des Teil1-Masterminds Danny Boyle (den ich ziemlich schätze) steht, deutlich exzentrischer ist als Days und Weeks. Es war ja sofort klar, dass die Geschichte nahtlos weitergehen wird, daher warte ich erst Teil 2 ab, bevor ich mir ein Urteil bilde. Ich denke aber, ich hätte mir ein bisschen mehr den Duktus aus 28 Days erhofft (nicht aber zwingend eine Kontinuität der Botschaft/Aussage, die ich in Days interpretiert hatte).
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