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Filme und Serien - Smalltalk

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Crimson King:

--- Zitat von: Zed am 24.04.2026 | 23:25 ---Ja, Breaking Bad ist eine der besten Serien ever. Fantastische Schauspielende mit denkwürdigen Figuren, tolle Drehbücher mit teils überraschenden, aber nie zu absurden Einfällen, ein flottes Tempo mit wenig lahmen Folgen, ein befriedigendes Ende. Ein hervorragendes Spiel mit den Erwartungen des Publikums. Fast völliger Verzicht auf Filmmusik - eine mutige und passende Entscheidung.

El Campino (2019) muss man als überlange Abschlussfolge anschauen, nicht als eigenständigen Spielfilm. War dann okay.

Saul fand ich eine schwache Figur, laut, aufdringlich, nur Funktion: Jesse und Walter juristisch abzusichern und in Kontakt mit Figuren zu bringen, zu denen sie ansonsten keinen Kontakt finden könnten. Dass gerade Saul eine eigene Serie spendiert bekommt, fand ich nicht so attraktiv. Doch die erste Folge Better Call Saul zeigte Potenzial.

--- Ende Zitat ---

Wer Breaking Bad mochte, wird auch Better Call Saul mögen, und andersrum, wer die Originalserie doof fand, wird auch dem Spinoff nix abgewinnen können.

BCS ist insgesamt humorvoller, was dem namengebenden Charakter auch gerecht wird. Beide Serien haben wenig plausible Grundprämissen, aber wenn man sich auf die einlässt und das eher gemächliche Erzähltempo genießen kann, sind die schon sehr stark.

Outsider:
Ich fand BB die ersten 4 Staffeln extrem gut die 5.1 und 5.2 (gab ja glaube ich eine Trennung) ist dann ein typischer Hollywood Nachschlag weil man seine Moral entdeckt hat. Die Story wird kurz abgehandelt und natürlich darf Walt nicht damit durchkommen. Da wirds dann in der Tat absurd dämlich und das ganze läuft nur noch unter der Prämisse er MUSS jetzt aber diesen und jenen Fehler machen und loosen. Bis dahin Top, die 5. Hätten sie sich verkneifen können.

Ist aber im Geist der Zeit, Snowfall und Top Boy sind den gleichen Verfall gegangen. Das Writing in den jeweilig letzten Staffeln und das Storybuilding ist extrem schlecht geworden im Vergleich zu den Staffeln davor. Man merkt einfach den Druck ein "nicht gutes" Ende für die Serie finden zu müssen. Und nicht falsch verstehen, wenn sie zeigen wollen Verbrechen lohnt sich nicht ist das okay. Aber bitte nicht auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Chars. Dafür hat man in den Staffeln davor diese einfach zu stark aufgebaut.

BCS ist am Anfang extrem langsam, aber wenn man sich da durchgequält hat wird es nach hinten raus immer besser (aber auch weniger lustig) eigentlich schon ziemlich tragisch. Sauls Suche nach dem Glück ist zum scheitern verurteilt. 

ghoul:

--- Zitat von: Raven Nash am 26.04.2026 | 08:20 ---Ansonsten zieht sich das Ganze vom Unlogischen ins Abstruse und retour, in einer Endlosschleife an Selbstmitleid und Unfähigkeit.

--- Ende Zitat ---

Richtig. Die Hauptfigur ist von Anfang an ein Verlierer und bleibt es bis zum Ende.


--- Zitat von: Crimson King am 26.04.2026 | 10:23 ---meines Erachtens ein riesengroßes Desaster. Handlung nicht vorhanden, Message komplett beschissen (vermutlich nicht intendiert). Beim Zielpublikum kam er allerdings an.

--- Ende Zitat ---

Richtig! Ach Moment, hier ging es ja gar nicht um Breaking Bad.  ~;D

manbehind:

--- Zitat von: Zed am 24.04.2026 | 23:25 ---El Campino (2019) muss man als überlange Abschlussfolge anschauen, nicht als eigenständigen Spielfilm.
--- Ende Zitat ---

Der übrigens nix mit den Toten Hosen zu tun hat und eigentlich "El Camino" heißt ;)

Raven Nash:
Gestern Good Boy - Trust His Instincts gesehen. Horrorfilm für Hundeliebhaber.
Sofortiger Disclaimer (und es ist mir wurscht, dass das ein Spoiler ist): Der Hund überlebt.
Die Geschichte wird vollständig aus der Perspektive des Hundes Indy erzählt, dessen Herrchen von einer dunklen Macht bedroht wird. Die meiste Zeit über sieht man nichtmal Gesichter der Menschen. Ziemlich beklemmend in Szene gesetzt, muss ich sagen, eben deshalb weil die Perspektive völlig anders ist.
Die Auflösung ist dann leider ziemlich traurig.

Trotzdem ein gut gemachter, wenngleich auch kurzer (70 Minuten) Film.

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