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Filme und Serien - Smalltalk
Raven Nash:
--- Zitat von: 6 am 19.06.2026 | 07:15 ---Zählen der Struwwelpeter und Max und Moritz eigentlich noch zur Standardkinderliteratur?
--- Ende Zitat ---
Beides war nie Kinderliteratur. Der Struwwelpeter war damals als "Erziehungsmittel" gedacht, Wilhelm Busch gehört zu den Vorläufern der Comics - für Erwachsene.
Goldoni hatte auch einen pädagogischen Ansatz bei seinen Geschichten - für die damalige Zeit, wohlgemerkt.
Man war der Ansicht, durch drastische Bilder Kinder auf den "rechten Weg" zu bringen.
Für mich selbst muss ich sagen, dass mich kein Film oder Buch traumatisiert hat. Ich war wohl schon als Kind zu unbeteiligt an dem, was da auf dem Bildschirm lief.
6:
--- Zitat von: Raven Nash am 19.06.2026 | 07:41 ---Beides war nie Kinderliteratur. Der Struwwelpeter war damals als "Erziehungsmittel" gedacht, Wilhelm Busch gehört zu den Vorläufern der Comics - für Erwachsene.
--- Ende Zitat ---
Das mag ja sein, aber in meiner Kindheit war sowohl der Struwwelpeter als auch Max und Moritz ein Standard, den jedes Kind kannte, die Bilder gesehen hatte und meistens Zuhause rumstehen hatte.
Also würde es in meiner Kindheit als Kinderliteratur verwendet.
Übrigens genauso wie Grimms Märchen, die mir damals von Herrn Paetsch vorgelesen wurden. Die EUROPA-Märchen waren damals in den 80-er Bestseller gewesen.
unicum:
--- Zitat von: Ludovico am 19.06.2026 | 06:36 ---Ironischerweise fand ich Das Schwarze Loch wesentlich gruseliger und erschreckender. Das kann wohl daran gelegen haben, dass es kein Trickfilm war.
--- Ende Zitat ---
Das ist, wie ich meine mitbekommen zu haben, tatsächlich so. zeichentrick ist schon beim anschauen klar "das ist nicht die realität." Im übriogen auch schon recht früh für viele Kinder.
Aber echt wirkende Bilder?
Wenn heute noch KI dazu kommt?
Das ist eine andere hausnummer.
gilborn:
Ich war heute seit langem mal wieder im Kino (Klimaanlage! ;D) und habe mir "The Furious" angesehen.
Als Fan von Raid 1+2 ging ich sehr optimistisch rein, jedoch, bei mir hat er nicht gezündet.
Zwar ist er rein vom Handwerklichen her geradezu Spektakulär, sowohl Kamera als auch Choreographie ist mit Sicherheit beim Besten vom Besten des Genres anzusiedeln (Außer von seltenen erkennbarem CGI).
Allerdings gibt es ein paar Downer: Kinderrollen, Kindersideplots und an den Kämpfen Teilnehmende Kinder haben für mich nicht gepasst, ggf. wäre das im Original besser als Synchronisiert. Die Story war manchmal schon arg schlecht geschrieben.
Aber ich glaube darüber hätte ich locker hinwegsehen können, diese Kritikpunkte nahmen nie Überhand.
Was mich den ganzen Film jedoch gestört hat: Ich hatte kein Gefühl, wann ein erfolgreicher Angriff tödlich ist, krass, oder heftig in seiner Auswirkung, wer wieviel aushält. Manches wurde übermenschlich weggesteckt, anderes war dann wieder überraschend heftig für den jeweiligen Kämpfer. Viele Schläge waren physikalisch gesehen in ihrer Wucht absolut unrealistisch.
Die Konsequenz aus diesem Mangel an innerer Logik im Kampf: Es hat sich keine zuspitzende Spannung aufgebaut wie bei Raid 1+2, es war eher als würde man sehr lang extem guten Akrobaten extrem gut in Szene gesetzt zusehen (was man ja auch tut) - jedoch ohne Spannungsbogen.
Das einzige Spannungselement das ich erkennen konnte, war, dass die Blutschraube immer heftiger angezogen hat gegen Ende hin - aber das wirkte auf mich auch eher aufgesetzt, weil das bei Raid 2 ja auch so war.
So habe ich mich bei allem Bombast und aller Atemlosigkeit doch dabei ertappt, im Kinosessel an etwas anderes zu denken...
Schade.
Ich hätte den Film gerne mehr gemocht.
Lyonesse:
Wer ein bisschen was für seinen Blutdruck tun möchte, der sollte sich Disclosure Day geben. Meine Güte, was für ein Machwerk von einem der berühmtesten Regisseure der Welt. Hier haben wir einen erwartungsgemäß gut fotografierten Film und eine (praktisch wie immer) gut spielende Emily Blunt, einige Verfolgungsjagden sind vielleicht noch erwähnenswert und dann kommt nichts mehr, außer einem nicht funktionierenden, teilweise lächerlichen, äußerst seichten, kitschigen, von Plot holes durchsiebten und mit fast jeder (zu Aliens existierenden) Verschwörungstheorie spielenden Ärgernis.
Glücklicherweise rege ich mich schon eine Weile nicht mehr über schlechte Filme auf (egal ob sie teuer oder billig waren) - oder ich versuche es zumindest -, ansonsten wäre dieser Streifen wirklich akut gesundheitsgefährdend.
Unterm Strich ein unheimlich schwacher B-Movie, den auch die hohen Produktionsstandards nicht retten können. Falls Spielberg etwas von dem Geist der Filme Jack Arnolds und seiner Epigonen einfangen wollte, so ist er damit jedenfalls krachend gescheitert.
Trotzdem hoffe ich aus naheliegenden Gründen (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Damit meine ich das Finale, wo, als es endlich interessant zu werden begann, Steven kneift und uns den Saft abdreht - vermutlich weil er leider doch nichts geistreiches oder tiefgründiges zu dem Thema zu verkünden hat, bzw. einfach keine der im Film so viel beschworenen, angeblichen Wahrheiten zu außerirdischem Leben kennt. Aber so ein offenes Ende macht sich aus künstlerischen Gründen ja auch immer recht gut. tatsächlich auf ein Sequel, und sei es nur um zu sehen, wie dieser Wahnsinn weiter auf die Spitze getrieben wird. ::)
2/10
Margarete (Emily Blunt) hat ne neue Taschenlampe
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