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Filme und Serien - Smalltalk

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Ein Dämon auf Abwegen:
Die Charactere in Gotham wirken wirklich arg überzogen, mit unter selbst im Vergleich zu den comics.

tartex:

--- Zitat von: alexandro am 20.09.2016 | 00:56 ---Naja, solche Momente habe ich bei Gotham deutlich häufiger (zuletzt bei den Arkham-Insassen, welche ungefähr die kombinierte Bedrohlichkeit einer Gruppe Kindergartenkinder hatten), gerade weil der Clash zwischen Gritty und Albern manchmal so hervorsticht.

--- Ende Zitat ---

Tja, aber das ist halt der Stil der Serie. Die Welt bleibt für mich in sich konsistent. Irgendwie hat sie ihr eigenes Genre geschaffen.

Das zu kritisieren finde ich ungefähr so sinnvoll, wie zu sagen, dass A-Team deshalb dumm ist, weil die Leute mit Schusswaffen nie treffen. (Oder meinetwegen die Stormtroopers in Star Wars.)

Ich finde Gotham halt schön, weil ich diesen Stil so von nirgendwo sonst kenne. (Okay, am Rollenspieltisch gibt es diese seltsame Kombination von Klamauk, extremer Gewalt und überzogener Charakterdarstellung eigentlich sehr oft.  ~;D )

alexandro:
Deswegen habe ich den Vergleich zur 60er Batman Serie gezogen. "Dumm" ist nicht nicht immer gleichbedeutend mit "schlecht": manchmal kann man (wie beim A-Team) auch drüber schmunzeln, obwohl man quasi permanent den Facepalm macht. Das ist Gotham (und ich denke, es ist wichtig, das auch mal zu sagen, denn die Serie als "gritty" oder "realistisch" zu bezeichnen, ist einfach eine dreiste Lüge, welche komplett falsche Erwartungen weckt).

First Orko:
Netflix fängt an, mich aufzuregen... Die haben doch ernsthaft "Raumschiff Enterprise" im Angebot.. sehr gemein!
Habe jetzt mit der Liebsten angefangen, die ersten Folgen beim Essen (sozusagen als Serien-Fastfood) zu gucken.
Meine Güte ist das cheesy ;) Zuletzt habe ich die Serie als Kind geguckt... heute fallen einem ja ganz andere Dinge auf. Wie anzüglich die Folgen vor allem sind! Mal abgesehen von den Länge "Uniformen" für die weibliche Besatzung (DAS ist mir auch als Heranwachsender durchaus aufgefallen ;)) und Kirks Sprüchen... aber das macht da ja nicht halt!
Dazu noch Kirks Cowboy-Mentalität zusammen mit den Sprüchen und den teilweise zwerfellbeanspruchenden Dialogen (Kirk: "Heute ist Ostern, malen sie mal die Eier schön bunt" - Crewmen: "Auch das noch...")... der Trashfaktor ist doch recht groß aber auf eine durchaus amüsante Art.
Auf der anderen Seite gibt es dann auch Plots, die einem ganz schnell die Stimmung umschlagen lässt, wie im Fall von "Charlie X"...
Wir sind auf jeden Fall hinreichend angefixt und werden erstmal weitergucken... sind ja auch "nur" ~80 Folgen... *seufz*

Interessanterweise empfinde ich den Anfang von "Raumschiff Enterprise" als deutlich besser guckbar als "Next Generation" - die ich als Kind wiederum lieber mochte. Aber NG ist über große Längen echt ne fette Schlaftablette und in der spröden Mischung aus Diplomatie und Klugscheisserei auch nicht wirklich gut gealtert...

Kurna:
Am besten ist da immer noch eine Folge, wo mal wieder eine wichtige (und natürlich gut aussehende  ;) ) weibliche Person auf der Enterprise mitfliegt. In einer Szene geht Kirk zu ihr in die Kabine, um etwas mit ihr zu besprechen. Dann gibt es einen Schnitt und man sieht, wie Kirk sich seine Stiefel anzieht (!), während er noch ein paar letzte Worte mit ihr wechselt und dann geht.  ;D

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