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Teylen:
Roseanne Barr hat mit einem rassistischen Tweet ihre eigentlich verlängerte Serie in die Absetzung gezwitschert!
'Roseanne' Canceled at ABC Following Racist Tweet

First Orko:

--- Zitat von: Teylen am 29.05.2018 | 21:08 ---Roseanne Barr hat mit einem rassistischen Tweet ihre eigentlich verlängerte Serie in die Absetzung gezwitschert!
'Roseanne' Canceled at ABC Following Racist Tweet

--- Ende Zitat ---
Depp...in. Ich glaub mehr muss man dazu nicht sagen.

Jiba:
So, zwei Wochen Urlaub und bis jetzt fast jeden Abend einen Film geguckt, den ich immer mal sehen wollte. Liste:

- Das Schweigen der Lämmer
- Eternal Sunshine of the Spotless Mind
- Inside Llewyn Davis
- Ferris macht Blau
- Interstellar
- Trainspotting
- Crank

Die fett markierten sind mir am Besten in Erinnerung.

"Eternal Sunshine" ist ein Charlie Kaufmann-Film. Und Achtung: Kaufman ist hier kein Regisseur, sondern ein Drehbuchautor. Und das ist schon das Geheimnis. Diesem Autoren merkt man an, wann ein Film von ihm ist, auch wenn er explizit nicht Regie führt. Das merkt man am Skript. Toller Typ, hat vergleichsweise wenige Filme gemacht und viele waren für irgendwas nominiert. "Eternal Sunshine" ist auch eine tolle Anti-RomCom und holt das dramatische Potenzial aus Jim Carrey raus. Man muss aber mit der abgedrehten Prämisse klar kommen.

"Inside Llewyn Davis" ist jetzt amtlich mein zweitliebster Coen-Brothers-Film (nach "Fargo"). Ich habe für mich gemerkt, dass der abgedrehte Fiasco-esque Katastrophenhumor der Coens ihren Filmen meist gar nicht so gut tut. Ihre besten Filme sind stiller, subtiler, intimer. "Llewyn" wäre einer davon, "No Country for Old Men" ein anderer (obwohl ich da jetzt speziell kein Fan von bin). Und: "Llewyn" hat einen Knaller-Soundtrack. Direkt beim Anfangslied hatte ich Pipi in den Augen. Sehr kraftvoll.

An "Trainspotting" liebte ich, dass der Film um Drogensüchtige überhaupt nicht moralisiert, sondern nur zeigt. Und dass es eigentlich immer eine Spirale ist und das Ende offen bleibt, mit Aussicht auf eine Fortführung der Spirale. Ach, und tolle Performance von Robert Carlyle und Ewen McGregor. Guckt den auf Englisch, schottischer Akzent ist einfach der Knaller.  ;D

Größte Enttäuschung in der Liste... puh, schwanke da etwas zwischen:

"Ferris macht blau" (schöne Sache mit der Metaebene und ein weiterer Film in der Reihe "Der Film heißt wie ich, aber die Hauptfigur bin ich nicht" ("Mad Max: Fury Road" wäre ein anderer und auch der "Hobbit", der aber wohl unfreiwillig– aber "Ferris" war halt sehr belanglos für einen Kultfilm)

UND

"Crank" (tolle Prämisse, heiße Action, aber der Film verliert nach hinten raus wahnsinnig an Fahrt und ihm fehlen die richtig guten Sprüche)

"Interstellar" fand ich auch nur die erste Hälfte gut. Das geht mir gegen Ende doch zu sehr in die Eso-Richtung, obwohl ich ausgemachter Nolan-Fan bin.

First Orko:
@Jiba: Schöne, irgendwie schrullige aber durchaus nachvollziehbare Liste  8)* Gehe da zum großen Teil auch bei deiner Einschätzung mit, hab nur zwei kurze Anmerkungen:

Ferris macht Blau
Ist auch total so ein "Kind seiner Zeit", den man in einem bestimmten Alter gucken muss. So zwischen 13-17 hat der meiner Einschätzung (Und Erfahrung) nach noch eine weitere, emotionale Ebene, die uns nicht mehr zugänglich ist.
Ich habe zBsp auch viel zu spät "The Breakfast Club" geguckt (Mit Mitte Zwanzig..?) und hatte die ganze Zeit so eine Stellvertreter-Melancholie, vermischt mit dem Gedanken "Wow, den Film hättest du echt damals mal gucken sollen!".

Crank
Wenn du daran auch nur ein _bißchen_ Spass hattest, gib "Happy" (Netflix) eine Chance! Die Serie nimmt alles, was in Crank gut war und ersetzt den nervigen Teil durch pure wtf-awesomeness!

Ansonsten: Weitermachen! Empfehlungen brauchst du sicher nicht wenn der Rest deiner Liste ähnlich aussieht  >;D

*musste mehrere "OhmeingottDENkanntestdunicht??!" unterdrücken, aber ich hab da auch so einige schambehaftete Kandidaten in meiner Abhakliste, daher also nur ganz verschämt in Schriftgröße 7

Timberwere:
"Inside Llewyn Davis" ist ganz groß. Den habe ich vor allem lustigerweise erstmals kurz nach Star Wars Ep. VII gesehen und musste mich totlachen, als Poe Dameron und Kylo Ren miteinander klampfen. Und vor allem, was sie klampfen. Ganz abgesehen davon, dass das Lied selbst definitiv auch zu den Highlights des Films gehört.

Bei "Interstellar" hingegen nervte mich die Musik irgendwann gewaltig.

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