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Filme und Serien - Smalltalk

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McCoy:
Akte X wurde für mich auch immer uninteressanter zum Ende hin. Es hat auch nicht geholfen die alten Darsteller zu ersetzten.

Thandbar:
Akte X besaß ja nie vorausgeplanten einen Metaplot, den man an einer bestimmten Stelle hätte auflösen können, nachdem man sukzessive immer mehr von dem "Geheimnis" erfahren hätte. Nahezu alle Elemente der Alien-Verschwörung waren spontane Ideen, die die Drehbuchschreiber, teils durch reale Zeitungsmeldungen inspiriert ("ins Krankenhaus eingelieferter Mann vergiftet Ärzte durch seinen eigenen Metabolismus"), nach und nach in den Gesamtzusammenhang einbauten.

Die Serie lebte meiner Meinung nach vom Geheimnis, und nicht von dessen schrittweiser Enthüllung. Das Rätsel musste immer noch komplizierter werden , die Wahrheit immer weiter vor Fox Mulder fliehen, je mehr er sich abstrampelte, zu ihr zu gelangen.
Wie sollte man das auch noch vernünftig zu einem Schluss bringen, mit all den losen Enden, Jesus-Anspielungen und Engelserscheinungen, die sich da aufgetürmt hatten?

Ist Fringe eigentlich zu empfehlen? Ich hab nur Teile der ersten beiden Staffeln gesehen und fand die eher nicht so gut.   

Timberwere:
Fringe kämpft sich etwas durch den Anfang, aber dann wird es richtig gut. Ich musste auch etwas durchhalten, war dann aber restlos begeistert.

alexandro:
Eigentlich hätte man die X-Files nach dem ersten Kinofilm beenden können. Da war die Alienverschwörung einigermaßen klar - man hätte vielleicht noch eine Staffel gebraucht, um das aufzulösen und Sense.

Fringe ist sehr zu empfehlen. Die ersten beiden Staffeln sind noch stark "monster-of-the-week" aber dabei immer noch unterhaltsam. Dabei wird aber (besonders in den Staffelfinalen) immer deutlich, dass die Macher ein klares Konzept hatten, wo sie hinwollten und das zahlt sich dann in Staffel 3 aus. Nachdem klar ist, worauf die "Wissenschafts-Terroristen" eigentlich abzielen, wird der Konflikt um einige Grade interessanter.

Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder):
Auch gerade wieder X-Files, Mitte Staffel 2, in der sie begannen, Look & Feel wirklich zu nageln. Das ist erstaunlich gut gealtert. Bei Fringe hingegen komme ich nie (ich habs mehrmals versucht) über die erste handvoll Folgen hinaus. Ich warte noch auf den Tag, an dem Abrams einen Charakter kreiiert, den ich nicht belanglos oder abstoßend finde. Meistens schafft er sogar, beides zu kombinieren.

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