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Filme und Serien - Smalltalk

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aminte:
Wie übrigens Krabat auch.

Lyonesse:


Chevalier - ist ein gelungenes Melodram, das am Vorabend der
französischen Revolution spielt, und einen überaus talentierten,
aber auch diskriminierten Komponisten und Geigenvirtuosen am
Pariser Hof begleitet - Film um den historischen Joseph Bologne.
Hat ein bisschen was von Bridgerton und ein wenig von Amadeus.

Ludovico:
Deutsches Fernsehen taugt doch etwas.
Gerade Sörensen hat Angst gesehen.
Im Endeffekt ist es in der Art wie Mord mit Aussicht, bloß halt sehr sehr norddeutsch. Das heißt, dass das Tempo eher gemächlich ist.

Gemein hat es mit Mord mit Aussicht, dass ein Kriminalkommissar vok der Großstadt in ein richtig kleines Kuhkaff versetzt wird und es gleich am ersten Tag gleich ein Mord gemeldet wird.

Weiterhin gemein haben beide, dass Bjarne Mädel mitspielt, bloß ist er hier mal Chef und nicht Schäffer.

Aber dann hören die Gemeinsamkeiten auf. Bjarne Mädel spielt ganz hervorragend einen Kommissar, der aufgrund von Angstneurosen nicht mehr in der Großstadt arbeiten kann und deshalb freiwillig sich auf's Dorf versetzen lässt.
Im Revier ist er ein junger Polizist, der reichlich unbedarft wirkt und eine ältere Polizisten (35 Jahre alt), die selbst nie aus dem Dorf weg kam.

Der Film ist um einiges düsterer als Mord mit Aussicht. Die Schauspieler sind durchweg gut - wobei Bjarne brilliert.
Es wird viel mit Positionierung und Szenerie gearbeitet und das hilft einzutauchen, in die Story.

Wenn man sich auf das Tempo einlässt, dann ist der Film ein Hammer.


Baholikonga:
In der ARD Mediathek gibts auch schon Sörensen fängt Feuer.

Jiba:

--- Zitat von: Lyonesse am 13.10.2023 | 20:10 ---Hat ein bisschen was von Bridgerton und ein wenig von Amadeus.

--- Ende Zitat ---

Errrrrr... also den Vergleich verstehe ich nicht so recht. Was meinst du damit genau? Wie äußert sich das?
Shona Rhymes "Bridgerton" ist nach Selbstaussage alternate history, womit die Präsenz schwarzer Menschen in hohen Positionen in der Londoner High Society erklärt wird, während Joseph Bologne eine echte historische Person of Colour ist und seine Geschichte (und der Rassismus seiner Zeit) beleuchtet werden soll – zumindest verstehe ich das so. Kommen in "Chevalier" noch weitere People of Color in hohen, gesellschaftlichen Positionen vor? So wie es sich für mich darstellt, haben beide Filme eine völlig gegensätzliche Herangehensweise dabei, wie sie Rassismus in ihrer Zeit thematisieren.

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