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Mass Effect 2

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Falcon:
hört sich jedenfalls nicht nach einem 7Euro Mäh an.

ich erwarte 5 lineare Level, in denen man Hundertschaften Geth aus der Deckung heraus umnietet. Das ist der ganze Spielinhalt des Hauptspiels (nur mit leicht variablen Gegnern).

Mass Effect ist das Space Invaders der TripleA Games.

Das Einzige, was mich bei der Stange hält, sind die Dialoge, das "Drama", die Story und die Entscheidungen. d.h. die müssen schon was reissen, damit ich es hole.

Wolf Sturmklinge:
Ich habe ME2 letztes Wochenende angefangen und es macht Spaß. Ich bin noch bei der Gruppen-Zusammenstellung, die ersten (Jacob, MIranda, Garrus, Tali, Mordin, Grant und Jack) habe ich schon. Aber irgendwie sind die Missionen alle ziemlich ähnlich. Fliege nach X, suche Charakter, überzeuge ihn. Sprich mit Char, mach seine Mission.

Falcon:
Ja, das ist seit Neverwinter Nights das Biowareschema.

Es gibt ein Plotproblem und du musst es lösen, indem du Einzelaufgaben löst, die WEDER untereinander in Beziehung stehen NOCH in direktem Kontakt zur Story. Diese Aufgaben löst man mit dem EINZIG zur Verfügung stehenden Gameplay (Space Invaders eben bei ME2).
Am Ende kommt dann eine Plotmission, in der sich die "Geschichte" auflöst und das Spiel ist zu Ende. Man erlebt also alles, nur keine spannende, zusammenhängende Geschichte (wie in Baldurs Gate).

Während man sich in NWN noch die Mühe machte mehrere "Plotprobleme" mit Einzelaufgben zu lösen (erst die Seuche in Niewinter, dann der Dunkle Wald usw..) beschränkt sich die Kreativität heute auf ein einzelnes Problem (Dragon Age, Mass Effect).
Erwarte also nicht, daß da noch viel kommt. wenn du alle Leute zusammen hast.

Bluerps:

--- Zitat von: Wolf Sturmklinge am 22.06.2010 | 12:21 ---Aber irgendwie sind die Missionen alle ziemlich ähnlich. Fliege nach X, suche Charakter, überzeuge ihn. Sprich mit Char, mach seine Mission.
--- Ende Zitat ---
Naja, in dem Detailgrad kann man doch jedes Spiel sehr dröge zusammenfassen, oder nicht? "Geh nach X, rede mit NSC, mach eine Mission und wiederhole das bis das Spiel vorbei ist" beschreibt so ziemlich jedes RPG auf dem Markt.

Das Spiel konzentriert sich aber tatsächlich sehr stark auf das Team. Soll heißen: Der Großteil der Hauptmissionen dient dazu die Gruppe zusammenzustellen und ihre Loyalität zu gewinnen. Das beeinflusst dann, wie gut man die "Suicide Mission" (die finale Mission) schaffen kann. Nur wenn man genug loyale Leute (am besten alle) und sein Schiff komplett aufgerüstet hat, und dann während der Suicide Mission die richtigen Entscheidungen trifft, kann man das optimale Ergebnis kriegen.


Bluerps

Suro:
Jo, aber ich muss in gewissem Maße (so leid mir das tut) Falcon doch zustimmen; Masse Effect 2 habe ich doch sehr genossen, aber es hat schons ehr gleichförmige Elemente. Dass man die Gruppenmitglieder in einzelnen Missionen zusammensucht, und dann Endkram kommt, meinetwegen. Aber musste die Loyalität für jeden einzelnen wirklich über die jeweiligen Missionen gelöst werden? Ich meine, musste wirklich jeder ein problem haben, dass eine Mission erfordert, auf die man schon warten konnte, bevor man den Charakter überhaupt hatte?
Gerade da hätte man doch Abwechslugn reinbringen können; 3 Leute mit Missionen, 3 Leute bei denen man während dem hauptplot auf seine seite bringen könnte (was auch mehr zeit gebracht hätte den zu entwickeln), und vlt. 2 Leute, deren Loyalität man sogar nur über Secrets bekommt, die man irgendwo findet.
Jedenfalls finde ich schon Merkwürdig, was Bioware da abliefert, die ja eigentlich die "Meister-Storyteller" sein sollen; auch die Ähnlichkeiten von NWN2 zu DragonAge waren in der Plotform frappierend.
Und das wäre doch wirklich etwas, dass sich leicht anders konzipieren ließe.

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