Medien & Phantastik > Sehen
Jason Momoa ist Conan
Sperber:
Eine kleine Kritik:
http://www.youtube.com/watch?v=v7znBVYlfDM&feature=feedu
Crimson King:
Dass Momoa als Conan funktioniert, sollte nicht überraschen. Nach meinen Infos funktioniert der Film um ihn herum aber nicht. Ich warte mal ein paar Kommentare hier im Forum ab und entscheide dann, ob ich rein gehe.
Lyonesse:
--- Zitat von: YY am 8.09.2011 | 15:22 ---Auf jeden Fall ist er nicht so eine Weichspülerscheiße wie Scorpion King...das war im Vorfeld meine größte Befürchtung :)
--- Ende Zitat ---
Weichspülerscheiße?! Na, zumindest war das imo ein unterhaltsamer Fantasyfilm, und von denen gibt es nicht so viele.
Sha'Wush:
Das war sie dann wohl gewesen, die Niete des Kinojahres 2011. Gegen dieses dürftige Machwerk wirkte selbst Nispels "Pathfinder" fast schon wie ein Kleinod der atmosphärischen Erzählkunst. Am meisten hatte mich das Finale enttäuscht:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Da wird die ganze Zeit über ein Mordsgetue um das große böse Zauberritual, das uns am Ende des Films erwarten soll, veranstaltet. Und was bekommen wir dann zu sehen? Kein Dämon. Kein Monster. Keine Hexenkönigin. Nein. Stattdessen wird uns ein völlig undramatisches Schwertkampfduell geliefert. Ist den Leuten zum Ende des Films das Geld ausgegangen, oder was?
Der einzige Aspekt, der mir positiv aufgefallen ist, war, dass es dem Film gelungen ist, den zahlreichen darin vorkommenden Schauplätzen der Hyborischen Welt jeweils einen optisch recht einprägsamen Charakter zu verleihen.
Somit will ich den neuen "Conan" als belanglosen hyborischen Roadmovie mit Sightseeing-Charakter noch mal eben durchgehen lassen. Mehr ist aber echt nicht drin.
Thot:
Ich bin da, in Kenntnis der Literaturvorlage, gänzlich anderer Meinung. Ganz ehrlich, wer diese Geschichte nicht mag, der hat Robert E. Howard auch nicht gemocht und ist folglich in einer Conan-Adaption buchstäblich im falschen Film. Dieses Stück Kinokunst ist sogar besser gelungen als der erste Versuch vor dreißig Jahren - sofern es darum geht, Howards Botschaft zu übermitteln. Welchen anderen Anspruch sollte so ein Film auch haben?
Anspielungen auf den vorherigen Film habe ich übrigens bewusst keine wahrgenommen. Beide Werke speisen sch aus der gleichen Vorlage, und das ist alles.
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